“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”




2 0 0 3 - 2 0 1 7
::: Owner of the 'Tropic Of Capricorn' :::



::: Log-Buchschreiberin und Chronistin des Captain :::


Jack Sparrows (B)Log-Buch on Facebook ☠ Huzzah ☠

Steampunk & Hatmadders on Facebook ☠ Silken Steampunk ☠

Dienstag, 14. Dezember 2010

::: The TouRisT :::

Arrrr,
Aloha Mateys, say "HI" zu Johnny Depp`s neuen Film

"The Tourist" ,denn wer Lust, Zeit und Euronen
übrig hat, läßt sich vielleicht auf einen
Kinoabend ein, mit viel Popcorn und Rumkugeln.

::: EUROPA-PREMIERE AM DIENSTAG :::

Depp spielt Frank Tupelo und Jolie Elise Ward,
die bisherigen Kritiken liegen im gemischten Bereich,
mehr oder weniger ein Film, den man sich wohl ansehen wird
aber nicht gesehen haben muss....
ausser man ist ein Depp-Fan, so what?
Gut, wegen Paul Bettany würde ich auch
in`s Kino gehen.. * psst

Produziert wurde der Film in USA & Frankreich,
läuft knapp 100 Minuten und hat seinen
Filmstart am heutigen Tag.


Kurze Inhaltsangabe:
Der unauffällige Amerikaner Frank (Johnny Depp)
reist durch Europa, um eine unglückliche Liebe zu vergessen
und trifft im Zug von Paris nach Venedig die atemberaubend
schöne Elise (Angelina Jolie). Als sie auch in Venedig seine Nähe sucht,
fühlt Frank sich mehr als geschmeichelt.

Aber die geheimnisvolle Unbekannte hat seinen Weg nicht zufällig gekreuzt.
Nach einer gemeinsamen Nacht verschwindet sie und Frank findet sich plötzlich
in einem halsbrecherischen Abenteuer wieder, in dem er gleichzeitig
von russischen Killern und einer mit allen Mitteln agierenden Polizei gejagt wird.
Frank muss unbedingt herausfinden, in wessen gefährliches Spiel er geraten ist.
Und der Schlüssel dazu ist Elise.

Remake des französischen Thrillers "Anthony Zimmer".

Empfiehlt an Deck
der J A C K

P.S. Mehr davon findet ihr untenstehend ...


Nachdem er im Februar 2007 seinen Oscar für das Stasi-Drama
„Das Leben der Anderen" in Empfang genommen hatte,
unterschriebFlorian Henckel von Donnersmarck nicht nur bei einer
US-amerikanischen Talentagentur, sondern zog auch gleich mit seiner Familie
in einen wohlhabenden, direkt an Beverly Hills
angrenzenden Distrikt von Los Angeles.

Der deutsche Regisseur war der Mann der Stunde –
eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis er seinen ersten Job
in der Traumfabrik antreten würde.
Doch ein Film mit Nicolas Cage sowie der Verschwörungsthriller
"The 28th Admenment" mit Tom Cruise kamen nicht so recht in Fahrt
und auf das vollfinanzierte Sequel "New Moon"
hatte von Donnersmarck keine Lust.

Auch den Hitchcock'schen Thriller „The Tourist" hatte er zunächst abgelehnt,
als noch Sam Worthington die Titelrolle spielen sollte,
erst nach dem Hinzukommen vonJohnny Depp
sprang von Donnersmarck doch noch an Bord.

Und so hat es nun geschlagene dreieinhalb Jahre gedauert,
bis das Hollywood-Debüt des deutschen Regie-Exports
endlich in die Kinos kommt. Doch die spannende Frage ist natürlich eine andere:
Hat sich das lange Warten gelohnt?
Die ernüchternde Antwort: Eher nicht.


Der unscheinbare Amerikaner Frank (Johnny Depp) bereist Europa,
um sich von einem persönlichen Schicksalsschlag abzulenken.
Im Schnellzug von Paris nach Venedig macht er die Bekanntschaft
der attraktiven Elise (Angelina Jolie).

Eigentlich würde sich der Mathelehrer nie trauen,
eine solche Frau auch nur anzusprechen,
aber die unbekannte Schöne flirtet ihn offensiv an.
In Venedig landet Frank unversehens in Elises Luxussuite.

Doch nach einem ersten Kuss und einer Nacht auf dem Sofa ist Elise
am kommenden Morgen verschwunden.
Stattdessen stehen plötzlich die Schergen
des sadistischen Milliardärs Ivan Demidov (Steven Berkoff) in der Tür,
die den aus dem Badezimmerfenster flüchtenden Frank quer
über die Dächer von Venedig verfolgen.

Nach Aufeinandertreffen
mit russischen Killern und korrupten Polizisten wird dem
unbedarften Urlauber aus Wisconsin schnell klar, dass er hier offenbar
zwischen die Fronten eines besonders perfiden
Katz-und-Maus-Spiels geraten ist...

Schon die Handlung von Anthony Zimmer,
dem französischen Thriller mit Sophie Marceau und Yvan Attal,
auf dem nun das „The Tourist"-Drehbuch von Julian Fellowes
und Christopher McQuarrie basiert, ergab auf den zweiten Blick -
wenn man die elegante Oberfläche einmal bei Seite ließ – nicht allzu viel Sinn.

Und Florian Henckel von Donnersmarck macht sich
auch gar nicht erst die Mühe, die Logiklöcher des Originals zu stopfen.
Schließlich haben sich auch große Genrevorbilder von
"Über den Dächern von Nizza" bis „Charade" nur bedingt
um den inneren Zusammenhalt des Plots geschert.

Stattdessen haben diese Klassiker ihr Publikum
mit einer eleganten Inszenierung
und charmanten Darstellern gekonnt
von etwaigen Schlaglöchern in der Story abgelenkt.

Ohne zu brillieren, tragen nun zwar die Superstars Angelina Jolie und Johnny Depp
ihren Teil zu diesem 100 Millionen Dollar teuren Ablenkungsmanöver bei,
dafür aber versagt von Donnersmarck kläglich, wenn es darum geht,
seiner schwelgerischen Inszenierung die notwenige
Leichtigkeit und Eleganz zu verleihen.

Von Donnersmarck hat in den vergangenen Jahren immer wieder betont,
dass er auch in Amerika kein Projekt annehmen werde, bei dem die künstlerische
Hoheit nicht vollständig bei ihm verbliebe. Und tatsächlich gemahnt
„The Tourist" mit Ausnahme des Hauptdarstellerduos selten an einen
typischen Hollywood-Blockbuster. Es gibt kaum einmal schnelle Schnitte
und auch sonstige Post-Production-Spielereien sucht man
weitestgehend vergeblich. Stattdessen wirkt der Film ziemlich europäisch:

klare Einstellungen, wenige Kamerafahrten, kaum Schnickschnack.
Nur schlägt dieser bedächtige Stil hier schnell
von „ambitioniert" in „langweilig" um.
Es gibt nicht nur keine genialen Regieeinfälle „Marke Hitchcock",
sondern überhaupt keine Szenen, die nach dem Abspann
noch länger in Erinnerung blieben.

„Das Leben der Anderen" hatte ein grandioses Drehbuch
und noch grandiosere Darsteller. Da war es kein Problem,
dass sich die Regie vornehm zurückhielt.

Bei „The Tourist" hätte hingegen alles getan werden müssen,
um mit einer eleganten-verspielten Inszenierung vom instabilen
Story-Konstrukt abzulenken, womit die Regie eine ähnliche Funktion
wie die Assistentinnen bei einem Zaubertrick von David Copperfield eingenommen hätte.
Von Donnersmarck, eher Autorenfilmer als Kinoillusionist,
ist hier schlicht der falsche Mann für den falschen Job.


Im Gegensatz dazu füllt Angelina Jolie die riesigen Fußstapfen
von Grace Kelly & Co. überraschend gut aus. Mal schnippisch, mal unnahbar,
verleiht sie der ebenso undurchsichtigen wie schönen Elise eine Aura,
welche an die großen Leinwanddiven der Goldenen Hollywoodära
durchaus herankommt.

Johnny Depp orientiert sich hingegen nicht etwa
am umwerfend-weltmännischen Charme eines Cary Grant,
sondern zieht seine übliche, leicht schräge Art auch in „The Tourist" durch,
selbst wenn er sich im Vergleich zu seinen Auftritten in den Filmen von
Tim Burton doch gewaltig zurücknimmt. Das funktioniert in den
humorvollen Szenen ganz gut, wirkt ansonsten aber auch mal deplatziert.

Die Nebendarsteller fallen bei dieser geballten Starpower kaum noch ins Gewicht:
Steven Berkoff spielt einen eindimensional-sadistischen Bösewicht,
wie man ihn seit den Zeiten des Kalten Krieges
kaum noch auf der Leinwand gesehen hat.

Paul Bettany wird als Polizist der britischen Wirtschaftspolizei außer
seinem beruflichen Ehrgeiz keine weitere Charaktereigenschaft zugestanden.
Und Rufus Sewell läuft als ominöser Englishman immer mal wieder durch Bild,
bis er dann im Finale endlich auch mal etwas sagen darf.

Fazit: Es fällt schwer, sich ein Folgeprojekt
zu „Das Leben der Anderen" vorzustellen,
das weniger zu den Qualitäten von Florian Henckel von Donnersmarck
gepasst hätte als „The Tourist".

Was bleibt, ist ein mäßig origineller Thriller
mit zwei souverän aufspielenden Stars,
die das Ruder zumindest noch ein Stück weit rumreißen.

Danke an : Filmkritik von Christopher Petersen vom Filmstarts.de






1 Kommentar:

hat gesagt…

BERLINS SCHÖNSTE TOURISTEN!

Der Coolness-Award ging heute an: Johny Depp (47), Filmpartner von Jolie in „The Tourist“.

Depp schlenderte im grauen Nadelstreifen über den roten Teppich. Brille auf der Nase, Hut auf dem Kopf. Ein echter Depp eben.

Für den Romantik-Thriller „The Tourist“ standen Angelina Jolie und Johnny Depp zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera.

„Wir hatten uns vorher noch nie getroffen, aber sofort gemerkt, dass wir sehr viele Gemeinsamkeiten haben“, sagte Jolie.

Auch Depp sprach von einer sofortigen Harmonie zwischen den beiden Schauspielern. Sie hätten sich als Erstes über ihre Kinder unterhalten, ein Thema, das einfach verbinde, so der Amerikaner.

In „The Tourist“, der am 16. Dezember in die Kinos kommt, spielt Jolie eine geheimnisumwobene Schönheit und Depp einen amerikanischen Touristen in Italien.

Schwärmt an Deck
der J A C K