“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”




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Sonntag, 30. Juli 2006

“Meg meets Jack”

Diesmal ging die Reise meiner Lieblingstante
durch das zauberhafte Südengland. Entlang der Küstenlinie Britanniens
von Dover bis Lands End, dem westlichsten Zipfel der britischen Insel,
gab es viel zu sehen und viele interessante Geschichten zu hören.

Meg möchte heute von einer sagenhaften Begegnung,
die sich in der bekannten Hafenstadt Plymouth ereignete…



Plymouth liegt in der Grafschaft Devon am Plymouth Sound
und wurde erstmals unter dem Namen Sutton 1231 erwähnt.

1439 erhielt es Stadtrecht und seinen heutigen Namen.
Seit dem 16. Jahrhundert war Plymouth der Ausgangspunkt mehrerer
Übersee-Expeditionen von Sir Walter Raleigh, Sir Francis Drake und James Cook.

Die englische Flotte segelte 1588 von Plymouth ab, um die Spanische Armada
zu bekämpfen. Auf der berühmten Rasenfläche, der so genannten Hoe,
soll Sir Francis Drake in aller Ruhe noch sein Bowl-Spiel beendet haben,
bevor er die angreifende Spanische Armada bekämpfte. 1620 fuhren
von hier die Pilgerväter mit der Mayflower nach Amerika.

Im Hafen hat man die Stelle mit einem Punkt markiert, wo die Mayflower ablegte.
Plymouth ist heute Standort der königlich-britischen Marinewerft.
Der Marinestützpunkt Devonport im Westen der Stadt ist der größte
Marinehafen Westeuropas. Plymouth ist also aus geschichtlicher Sicht
eine hoch interessante und sehr bedeutungsvolle Hafenstadt.

Bei so berühmten Seefahrern, die von Plymouth aus starteten,
um die neue Welt zu entdecken, sollte auch nicht unerwähnt bleiben,
dass hier im Schutz der Dunkelheit auch die schrecklichsten
und furchterregensten Piraten vor Anker gingen,
um sich in finsteren Hafenkneipen einen hinter die Augenklappe zu kippen…

Nachdem unsere Reisegruppe eingehend alle Sehenswürdigkeiten
von Plymouth erkundet hatte, fuhren wir zurück ins Hotel,
um alsbald nach dem abendlichen Genuss eines kräftigen Schluck Guiness,
in unsere Kojen zu entschwinden. Doch was entdeckte plötzlich mein müdes Auge
in der Lobby des Hotels… Konnte ich meinen Augen wirklich trauen?...

Der größte Piraten aller Zeiten war im noblen „Jurys Inn“ vor Anker gegangen:
Sir Käpt´n Jack Sparrow! Himself! Seine königliche Piratenhoheit
stand auf einmal in voller Größe und in all seiner Pracht vor mir!…


Mutig ging ich auf Jack Sparrow zu und hauchte ihm zart fragend entgegen:
„Sparrow? – Jack Sparrow?- You are really Jack Sparrow?
Sparrow grinste mich mit einem breiten Lächeln an und ich erkannte:
„O godness, he is!!! WOW!“ In feinstem Oxford-English stellte ich ihm sofort die Frage:
„Can I make a picture, please?“ Sparrow fühlte ich sehr geschmeichelt,
als ich ihm sagte, wie guuuut er aussähe.

Ich durfte ihm sogar an den Bart gehen
und reichlich weiter „um den Bart gehen.“
Von so vielen Komplimenten sichtlich hingerissen,
warf er sogleich seinen Kopf in den Nacken antworte:
„Of course, you can!“

Und schon posierte er gekonnt vor meiner Kamera.
Jack erwies sich als echter Kumpel und Gentleman,
denn huldvoll winkte ich mich heran und lud mich ein,
neben ihm zu posieren.



Dann lichtete die Lichtgestalt den Anker.
Er hob den Säbel in die Höhe, pfiff seine Piratenbande zusammen,
um in See zu stechen. Nun ist er wieder unterwegs auf den sieben Weltmeeren,
um irgendwo ein Schiff zu entern…

Ahoi and bye bye Jack - habe eine gute Fahrt!
Ich warte auf deine Rückkehr im Hafen von Plymouth...

Deine getreue Gefährtin Meghan ;-)


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