“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”




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Freitag, 1. Mai 2009

Interview 2004 ::: Schelmish



Interview mit Schelmish

Ungedruckte Interviews März/ April 2004
Auflage Nr.12. ::: 02. Jahrgang

..::|| mit den Spielmannsleuten Schelmish ||::..

Kennen und schätzen gelernt habe ich die Musik der Schelme, 
während der Ring*Con 2003 im Bonner Maritim. 
Mittelerde hatte eingeladen und von allen Teilen Deutschlands
 reisten Tolkien- Kenner an und verbrachten 
ein außergewöhnliches Wochenende miteinander. 

„Schelmish“ hörte ich am Samstag laut aufspielen. 
Als ich das Maritim betrat, schallte der Sound durch die Säle Valinors, 
Bree, Bag End und Prancing Pony. Meine Füße ließen sich nicht still halten
und wippten im Takt, überall sah ich verzauberte und begeisterte Menschen stehen, 
die zu den Weisen der Schelme klatschten und tanzten. 

Nach der ersten Darbietung sah ich mich lang an Schelmenstand um 
und unterhielt mich mit dem Gefolge. Die Stimmung die die Gruppe Schelmish 
als Musikanten verbreitet, hatte mich längst eingefangen, 
und bepackt mit Schlüsselbändern, unterschriebenen Visitenkarten, 
Broschüren und dem Wissen, diese Spielmänner und Frouwen 
noch mal sprechen zu mögen, kontaktierte ich im November 2003 
die Band und bekam ein interessiertes Antwortschreiben zurück.

So geschah es, dass diese Unterredung über die Schelme 
im Januar 2004 per Mail von Susanne aka Des Demonia 
geführt und an mich zurück geschickt wurde. 

Die Fragen stellte ich als damalige Chefredakteurin 
des FanZine und Chronical von La PoetriCe.de 
und möchte mich somit ganz herzlich bei „Schelmish“ bedanken.

Durch ihre Proben, Organisationen, Basteln und 
verschiedenen Terminen hatte die Band genug vorzubereiten.
Das Interview brauchte gute 8 Wochen Zeit und umso schöner finde ich, 
dass Des Demonia sich die Zeit genommen hat, 
allen Bandmitgliedern mein Anliegen vorzutragen. 

Ich möchte mich an dieser Stelle für das bunte 
und unterhaltsame Interview von bedanken. 
 Die in diesem Befragung verwendeten Grafiken unterliegen 
dem Copyright und wurden nur für dieses Interview 
von den entsprechenden Webseiten entnommen.
Doch nun möchte ich die Schelme zu Wort kommen lassen!

Capri: 
Also, liebe Des Demonia, wie ich schon gerade bei dir angeschnitten habe, 
tragen alle Spielleute bei „Schelmish“ Künstlernamen. 
Daher stelle euch mal eben vor. Zu Schelmish gehörst also du 
als Des Demonia, Dextro, Rimsbold, Sakepharus, Fragor 
und die zweite Frau im Bunde, namens Amsel. 
Zusammen ergebt ihr die Formation "Schelmish"! 
Könnt ihr mir etwas über die Herkunft eurer Namen erzählen?

Des Demonia:  
Amsel entstand aus der Unfähigkeit eines Bekannten
(der fern der Schelme steht), ihren richtigen Namen auszusprechen 
und eigentlich passt das doch ganz gut: 
Amsel singt nicht besonders schön, aber frisst dafür ne ganze Menge.
Die Herkunft des Namen Fragor steht in jedem Lateinbuch. 
Und so wie es Amsel erging, so zieht sich die Namensgebung der Schelme fort.

Capri: 
 Ich habe mich natürlich vorbereitet und weiß, 
dass die Gruppe 1999 gegründet wurde.
Seitdem erscheint regelmäßig eine CD von euch pro Jahr. 
Was habt ihr für dieses Jahr geplant?

Des Demonia: 
Wir haben auch für dieses Jahr geplant, 
-aber wohl gemerkt erst einmal nur geplant-, 
die nächste CD unseres Elementen- Zyklus aufzunehmen.
Wie Du vielleicht weißt, haben wir nach unserer Debütscheibe 
"Von Räubern, Lumpen und anderen Schelmen" angefangen,
unsere CDs den Elementen zu widmen. 
Aequinoctium = Wasser, Codex Lascivus = Luft, Tempus mutatur = Erde.
Es fehlt also noch das Feuer. Allerdings wissen wir noch nicht genau,
ob wir es auch in diesem Jahr schaffen werden traditionsgemäß 
die neue CD bis zur Walpurgisnacht fertig zu haben. 
Außerdem planen wir dazu auch noch eine Live- DVD, 
die wir versuchen, bis Oktober fertig zu bekommen.

Capri: 
 Schön, wenn im Oktober eure DVD herauskommt, 
werden wir uns sicher auf der nächsten RingCon 2004 treffen
und glaube mir mal, dann hole ich mir die DVD bei euch ab.
Woher kam eigentlich die Titelgebung zu eurem ersten Album 
"Von Räubern, Lumpen und anderen Schelmen"?

Des Demonia: 
 Jeder kennt Räuber, jeder kennt Lumpen und was nicht jeder weiß: 
die Bedeutung für das Wort "Schelm" war einst -
ein vogelfreier und geächteter Mensch, 
der von der Gemeinschaft verachtet wurde - ein "Schelm",
mit dem niemand etwas zu tun haben wollte.

Also passt, die Aufzählung doch irgendwie zueinander.
Erst im Laufe der Zeit hat das Wort eine freundlichere Bedeutung erlangt
und das kam vielleicht daher, dass die Schelme von damals nur
mit einem gewissen Galgenhumor ihr Leben meistern konnten. 
Doch viel geändert hat sich eigentlich nicht, oder?

Capri: 
Nun, was den Galgenhumor betrifft,
den habt ihr wohl schon zu Hauf bewiesen.
Ich verweise hiermit ausdrücklich auf eure unterhaltsamen Tourberichte.
Mir seit ihr Schelme sympathisch, weil ich das Gefühl bekomme, 
dass man bei euch genau weiß, woran man ist. 
Ich glaube bei euch gibt es kein Drumherum, sondern eher das Geradeaus. 
Ob ich jetzt damit deine Frage beantwortet habe, weiß ich nicht ;-) 
Lenke ich doch mal schnell auf eure Internet- Präsenz 
und frage nach einer kleinen Beschreibung.

Des Demonia:  
Auf unserer Seite "www.schelmish.de" findet man so einiges, 
was interessant ist. Hauptsächlich besucht werden unsere "News", 
in denen man immer die neuesten Neuigkeiten und kleine Spaßaktionen 
nachlesen kann und natürlich unsere obligatorischen "Tourberichte".
Wir schreiben über jeden einzelnen unserer Auftritte einen Tourbericht
mit den dazu aktuellen Bildern. Diese Tourberichte werden von Amsel verfasst,
die eine ganz spezielle Art hat, die Dinge zu sehen.

Amsel:
Wie was? Ich? ….. :-)


Capri:  
Oh ja, in den literarischen Genuss bin ich auch schon gekommen 
und erinnere nur daran, dass zart besaitete Elben gewisse menschliche 
Ausdrücke nicht so verdauen, wie zum Beispiel ein gestandener Ork. 
Doch wo wir gerade bei Fülle und Vielseitigkeit sind. 
Eure Fans schätzen euch wegen der Vielfältigkeit eures Repertoires. 
Ihr spielt Balladen, mazedonische Tänze, Schottische Weisen
und Eigenkompositionen, was spielt ihr denn eigentlich am liebsten ... ?

Des Demonia:  
Das können wir so nicht sagen, denn welche Mutter 
liebt welches Kind am meisten? Wir spielen alles gerne. 
Und das, was wir nicht gerne spielen, spielen wir eben einfach gar nicht erst. 
 
Fragor: 
Oder wir spielen alle zusammen „Mäxchen“.

Capri:
*schmunzelnd
Eure musikalischen Auftritte beinhalten Feuerspuckerei, 
Flötenspiel, Drehleier, Trommeln, Schalmeien uvm. 
Welches Instrument würde euch noch begeistern ... ?

Des Demonia:  
Jedes Instrument. Außer Akkordeon. 
Wobei Feuerspuckerei nicht unbedingt ein Instrument ist…. 
(Trommeln denn?)

Capri: 
 *lacht menno, auf diesen Schreibschnitzer hättest du 
jetzt nicht unbedingt hinweisen müssen. ;-) 
Auf meinen Reisen nach Marocco brachte ich mir mal zwei Trommeln mit,
im Glauben, es wären Instrumente. Beraub mich nicht dieses Gedanken, 
sonst wäre die Schlepperei ja quasi umsonst gewesen! *g

Des Demonia:
Aber es gibt da sicher noch einige Instrumente, 
die wir in naher Zukunft ausprobieren wollen, 
vielleicht erweisen sie sich als „schelmishe“ Instrumente… 
vielleicht auch nicht. Jedenfalls probieren wir aus, was wir in die Finger bekommen. 
Amsel arbeitet momentan an einer mittelalterlichen Version der „Singenden Säge“ ;-)

Capri: 
 So, so, da stellt sich mir doch gleich die Frage,
wann und wo komponiert ihr am liebsten?

Des Demonia:
Überall. Im Probenraum ergeben sich Sachen aus dem Nichts heraus
und jeder von uns, der eine Melodie im Kopf hat, schreibt sie auf
und stellt sie dann den anderen vor. Vieles wird dann weiterentwickelt 
und einiges als "unspielbar" wieder verworfen. Es entstehen neue Stücke
sowohl bei Einzelnen im Kopf wie auch im Zusammenspiel
bei so genannten „Jamsessions“, bei denen jeder auf die Idee 
des anderen einsteigt und sie weiterentwickelt.

Capri: 
 Kannst du mir ein Bild beschreiben,
dass du und die anderen beim Komponieren gerne benutzt?

Des Demonia: 
 Es gibt keine direkten Bilder, die wir benutzen, 
denn es sind oft nur Bruchstücke von Melodien, 
die ausprobiert werden oder jemand hat ein ganzes Stück im Kopf. 
Alles weitere wird zusammen entwickelt oder durch Ausprobieren komplettiert.

Capri: 
Und welche Fremdkomposition hat 
euch am stärksten begeistert?

Des Demonia:  
Da gibt es immer mal wieder ein traditionelles Stück, 
was uns von der Melodieführung anspricht 
und wir setzen es dann auf unsere Art um. 
Aber man kann eigentlich kein Stück benennen,
was uns herausragend so mitgenommen hat, 
dass wir es bis in alle Ewigkeiten vergöttern werden. 
Außerdem sind wir viele Leute in unserer Band 
und jeder von uns hat einen anderen Musikgeschmack. 
Demnach liegt die Begeisterung für ein Stück bei jedem woanders.

Capri:  
Okay, dann verrate mir doch, 
wovon ihr am liebsten spielt und schreibt?

Des Demonia: 
Vom Leben an sich, in allen Facetten, wie es sich darstellt.

::: Lyric :::
@ Schelmish

Das Hexenlied

Sie träumt bei Nacht und Tage – und hat sich vorgestellt
Daß sie statt einer Hexe – die schönste Frau der Welt
Manch Zaubertrank hat sie gebraut
doch für die wahre Schönheit wächst leider noch kein Kraut

Ich bin der Hexe gar so gut – steh da und gaff‘ sie an
Was doch für lumpig schön Gesicht – für Wirrwarr stiften kann
Jetzt weiß ich welch ein Narr ich bin
doch geb‘ ich voller Freude alles für sie hin

Sie wohnt am Rand des Waldes - kennt jeden Kräuterstrauch
Nachts tanzt sie um das Feuer - nach altem Hexenbrauch
Ich seh ihr trauriges Gesicht
die Bürger in der Kammer sie halten schon Gericht

Ein Raunen in den Gassen - die Angst im Volk geht um
Die Kirche fordert Opfer - kein Mensch fragt sich warum
Dem Land droht eine Hungersnot
die Bauern sammeln Reiser für ihren Feuertod

Ihr fehlt der wahre Glaube - der Pfaffe hebt den Stab
Der Mob taumelt im Jubelt - und schaufelt schon das Grab
Das Volk ahnt nicht was nun beginnt
daß ihre Zauberkräfte mein wahres Erbe sind

Nach vielen schwarzen Nächten – da wurd‘ mir endlich klar
Daß auf dem Besen reiten – stets was besonderes war
Jetzt flieg‘ ich übers Land dahin
und spüre voller Freude wie wunderschön ich bin


Capri:  
Und wie fühlt ihr euch, 
wenn sich eure Tournee/ euer Auftritt dem Ende neigt?

Des Demonia: 
 Direkt nach einer Saison oder einer Tour ist man erst einmal 
sehr ausgepowert und will nur noch sein Sofa. 
Doch dieser Zustand dauert nicht sehr lange an. 
Sofas werden nämlich nach ein paar Tagen sehr eintönig 
und man hat wieder ein wenig Kraft gesammelt, 
die man loswerden muss… andere Leute gehen dann Joggen oder Holzhacken.

Capri: 
Ich muss noch mal von der Ring*Con anfangen. 
Wann war Euer erster Auftritt auf einer Convention?

Des Demonia:  
2002 auf der Ringcon im Maritim in Bonn. 
Vorher haben wir schon ein paar Auftritte auf Liverollenspielen
wie z. B. dem Drachenfest gespielt.

Capri: 
Nennt mir bitte eure wichtigsten Begegnungen 
auf der letzten Con ... ?

Des Demonia: Kleine Hobbitse und Baumberta. 
Na, und ein paar Ringgeister…..


Capri: 
Oh ja, ich glaube, „Achtung, Baum fällt", 
wird mich wohl ein Leben lang begleiten! *lacht
Mögt ihr Conventionen in Verbindung 
mit Tolkiens Herr der Ringe 
oder zieht ihr eigentlich das Mittelalter vor ...?

Des Demonia: 
Wir lieben Mittelerde genauso wie Mittelalter.

Capri: 
Und wer oder was hat euch auf die Idee gebracht, 
zur Ring*Con 2003 zu gehen?

Des Demonia: 
Von der ersten Convention 2002 haben wir in der Zeitung gelesen 
und uns daraufhin einfach beworben, denn nicht nur, 
dass wir große Fans der Geschichte an sich sind, 
wir haben uns auch gesagt, dass unsere Musik dort hinein passen könnte - 
und so war es ja auch. Für 2003 wurden wir dann wieder eingeladen zu spielen
und dieses Mal ging die Party so richtig ab, 
denn die Leute kannten uns ja schon vom letzten Jahr.

Capri: 
 Ich freue mich auch schon auf ein Wiedertreffen mit euch, 
spätestens im Oktober. Habt ihr in Bonn bei der Ring*Con 
eigentlich einen Schauspieler von HdR angetroffen?

Des Demonia: 
Eigentlich nicht, denn wir sind an die Schauspieler gar nicht herangekommen. 
Wir haben sie genau wie alle Teilnehmer von ferne gesehen
und waren beeindruckt. Besonders von „Gimli“ Und umso schöner war es, 
sie im Film wiederzusehen und wiederzuerkennen….
Sofern das möglich war.

Capri:  
Sagt mal, erinnert ihr euch noch an 
eure ersten Bühnen- Kostüme ... ?

Fragor: 
Hm, lieber nicht!

Des Demonia: 
 Natürlich, und die hängen zum großen Teil auch immer noch
in unseren Schränken, denn wir fertigen alles selbst an 
und wer würde das so einfach wegschmeißen?


Capri:  
Woher nehmt ihr denn eure Ideen 
zu den Kostümen?

Des Demonia: 
Was passt, ist erlaubt. Alles wird zusammengemixt, 
was schön aussieht und was zu dem jeweiligen Typ passt.
Ein wenig von dem und ein wenig von dem anderen. 
Da wir von Anfang an keinen Anspruch auf Authentizität erhoben haben, 
sind wir frei zu entscheiden, wie wir unsere Sachen gestalten.

Capri: 
Und seit wie vielen Jahren näht ihr eure Kostüme, 
oder lasst ihr nähen?

Des Demonia:  
Wir stellen von Anfang an alles selbst her. 
Natürlich gibt es auch einige Dinge wie z. B. Schuhe, 
die wir nicht herstellen können, da uns einfach das Werkzeug fehlt.
Aber alles was, genäht werden kann, das nähen wir selbst.


Capri:  
Zum Geburtstag hatte ich mir ein echtes Trinkhorn gewünscht,
dass meine Freundin bei Ebay für mich ersteigern konnte.
Ich hätte nicht gewusst, wo ich so spezielle Dinge kaufen könnte. 
Woher bezieht ihr eurer Zubehör für Kostüme und mittelalterliche Instrumente?

Des Demonia: 
Stoffe und Leder findet man sehr gut auf Flohmärkten,
bei Stoffhändlern auf Mittelaltermärkten aber auch ganz profan im Stoffhandel. 
Unsere Sackpfeifen baut Jens Güntzel, www.dudelsackbau.de.


Capri:  
Welche Zukunft haben eure Ideen für mittelalterliche Kostüme ... ?

Des Demonia:  
Über Provinzmodenschauen in Emden und Sulzbach- Rosenberg
schaffen unsere Entwürfe spätestens 2008 den Sprung
in die Pariser Haute-Couture. 2012 trägt die Sachen dann jeder
, weil man sie sich wieder leisten kann.


Capri: 
Des Demonia, ich denke, ihr verfolgt die richtige Marketingstrategie! ;-)
Ich wünsche euch viel Erfolg ... vor allen Dingen in Paris! *Fächer wedel
Aber bevor ich es vergesse, habt ihr eigentlich auch 
die drei Bücher zu "Herr der Ringe" gelesen ... ?

Fragor:
Ich kann nicht lesen und nicht schreiben! 
 
Des Demonia: 
 Viele von uns ja und das mehrmals. 
Amsel ist nicht über den ersten Teil hinausgekommen, 
aber sie gelobt Besserung!

Capri:  
Und was gefällt euch an der Titelmusik
von Howard Shore ... ?

Des Demonia:
Kommt drauf an. Zunächst ist das Thema gewaltig, 
aber speziell dann, wenn man alle drei Filme hintereinander guckt, 
geht sie einem irgendwann auf die Nerven.

Capri:  
Wenn nicht der Mensch, welches Volk
von Mittelerde spiegelt euch wieder?

Des Demonia:  
Wir saufen wie die Zwerge *, 
tanzen wie die Elben (oder die Zwölben – na, mal ehrlich, 
wir tanzen doch eher wie die Zwerge, oder?) 
und schlemmen wie die Hobbits. 
Und wer uns kennt, weiß, dass wir auch einen Gollum 
dabei haben und kotzen wie die Ork.

Capri: 
Oh ha .... jetzt schnell das Thema wechseln,
bevor ich aufwischen muss.
Wie geht es jetzt mit euch weiter, nach den letzten Auftritten? 
Wo kann man euch antreffen, wo sehen wir euch tanzen? 
Wo gibt es TourDaten, Konzert- und Marktprogramm ... ?

Des Demonia:  
Auf unserer Internetseite einzusehen unter "Termine"

Capri:
Prima ... habe ich notiert, und auf welcher Convention 
trifft man euch das nächste Mal an?

Des Demonia: 
Natürlich auf der RingCon 2004 wie gehabt im Maritim. 
Kommet zahlreich und feiert gewaltig.

Capri:
Und ob. Diese Spektakel werde ich mir nicht entgehen lassen 
und freue mich jetzt schon darauf. Nicht nur wegen euch.. 
aber auch ein wenig wegen Baumberta,
dem netten Boromir aka Frank Schmelzer, 
Lossé und Anadir als Arwen und Argaorn aus der Schweiz 
und Kralt der Gewandnäherin. Wie ich sehe, 
gestaltet sich das RingCon Wochenende wie ein großes Klassentreffen :-)

Capri: 
Mal etwas ganz anderes gefragt. 
In eurer Stereoanlage läuft den ganzen Tag Musik von ... ?

Des Demonia: 
Gregorianik und Alte Musik, Traditionell über Folk 
und Metall bis hin zu HipHop einfach alles.

Capri: 
Und euer Lebensmotto lautet ... ?

Des Demonia: 
- Irgendwie geht’s immer - Das kriegen wir schon hin - 
Wir sind doch Musiker - Ist ja "all inclusive"

Capri: 
Und Euer Leben würdet ihr für ... riskieren?

Des Demonia: 
Was für eine Frage. 
Ein jeder riskiert jeden Tag sein Leben aufs Neue. 
Bewusst würde ich mein Leben nur für meine Familie riskieren.

Capri:  
Diese drei Dinge würdet ihr auf eine "einsame Insel" mitnehmen ... ?

Dextro: 
„Sieben“ von INEX, die „Säulen der Erde“ und einen Dudelsack

Des Demonia: 
Werkzeugkasten zum Basteln, 
Hängematte zum Entspannen und Sackpfeife zum Ärgern. 
 
Sakepharus: 
Ein Handbuch der Landwirtschaft, eins übers Fische fangen
und für den Feierabend ein Buch aus dem Playboy-Verlag.

Amsel:
Eine Blockflöte, mein Sofa, einen CD-Player 
und ein dickes Paket Batterien, ein gutes Hörspiel – 
und wenn die Batterien alle sind: weg mit dem ganzen Kram! 
und ein dickes, dickes Buch für danach. 
(Amsel, das sind schon fünf Sachen, das geht nicht !!!!!)

Fragor:  
Bier, Bier und Zigaretten


Capri: 
Meine Abschlussfrage an euch: 
Wie stellt ihr euch eure Pläne für die Zukunft vor?

Des Demonia: 
Schelmish sein und immer weiter Musik machen.
Alle nicken zustimmend. Sogar Fragor.


Liebe Spielleute Schelmish, ich bedanke mich 
für dieses aufschlussreiche und unterhaltsame Interview. 
Ich wünsche euch von ganzen Herzen weiterhin sensationelle Erfolge! 
Vielen lieben Dank auch für die Erlaubnis und die Mitarbeit zu diesem Artikel.
Ich hoffe, dass ich euch noch mal in einem "Live in Concert" hier im Rheinland 
erleben darf und freue mich jetzt schon, wenn wir uns wiederhören und sehen!!!


Herzlichst grüßt an diese Stelle
Köln in Richtung Bonn! Capri




© Interview by Capri 2004
Schelmish
(Braun, Braun, Ehrig-Braun, Pfeiffer, Prinz , Ruppert GbR)

c/o
Schelmish
Postfach 41 01 24
D - 53023 Bonn
Tel.: + 49 (0) 228 - 663960
Fax.: + 49 (0) 228 - 665730
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