“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”




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Samstag, 11. Oktober 2008

::: Der Lesesaal :::

Aloha Mateys, 
und weiter geht es mit einer Traumsequenz,
die ich einst als Geschichtenteil in das Kapitel habe 
mit einfließen lassen. Findet es heraus ...

Grüßt von Deck
der J A C K


Der Lesesaal 


Der Engel erster Schriftensaal, die Mare Marginis - Bibliothek, 
lag südwestlich am Randmeer des Mondes und beherbergte
immer noch einige von Bücherwurm und feuchten Winden zerfressenen Schriften.

Früher schrieb Cherubim seine gesammelten Texte 
und Kritiken gern vom Randmeer aus nieder, 
mit weiten Blick auf den Ozean des Weltalls 
und zeigte die Inhalte der geschlossenen Rollen 
durch heraushängenden Pergamentstreifen an.

Doch als der erste Schimmel in Mare Marginis durch die Schriftrollen drang 

und sie verdarben, zog Cherubim mit den Schriftrollen gen Osten, 
bis an den Fuß des Riphäengebirges. Dort baute er mit Hilfe der anderen Engel 
die Bibliothek von Montes Riphaeus auf. Ungehindert des feuchten Hauches,
konnte er hier bald wieder in der Morgensonne, 
den Gesamtbestand der neuen Schriften verzeichnen. 

Che etikettierte jede Rollen mit Namen und Titel.
Er bedachte sie bei Auszeichnungen mit gepressten Blumen, 
so dass man zur Identifizierung die Schriftrolle weder herauszunehmen, 
noch zu entrollen brauchte.


Auch die Aufbewahrung der Schriftrollen in der Bibliothek erfolgten 

nach demselben sachlichen Schema. Rolle für Rolle,
legte der Engel in die sogenannten Armaria, den edelhölzernen Schriftenregalen. 

In der weißen Stoa, der Säulenhalle von Montes Riphaeus, 
wandelte Che die Treppen hinauf. Am Rande des Lotusbecken ließ er seine Hand 
durch das Wasser gleiten und schöpfte Mut und Zuversicht, für all das, 
was ihn an Weltenepisoden bevorstand.

Er benetzte sich die Stirn mit einigen Tropfen des Teichwassers 

und atmete den Duft der Lotusblüten. Erfrischt schritt der Engel weiter, 
bis dass er im Lesesaal zur Ruhe kam. Hier verspürte er eine große Verbindung 
zwischen den Lehren der großen und kleinen Schriften. 

Cherubim war somit nicht nur Bewohner auf des Mondes paradiesischen Garten, 
sondern auch ein Geschichtensammler und Schreiber, sowie ein Übersetzer 
für fremdsprachige Werke und Dichter.

Während er in der Bibliothek von Montes Riphaeus mit den anderen Lichtwesen 

wie Elohim und Seraphim philosophieren, forschen und dichten konnte, 
plante er immer wieder seine neue Reise durch die Weltgeschichte. 

Dank dem großzügigen Privileg, sein eigener Herr, neben dem Schöpfer zu sein, 
schien seine Wartezeit wieder soweit vorangeschritten. Es drängte ihn, 
seinen Geist von innen nach außen zu kehren und so begab er sich auf die Reise.
_________________

Dienstag, 23. September 2008

::: Exkurs :::

Aloha Mateys, 
und weiter geht es mit Cherubims Geschichte. 
Hier nun der Anfang eines himmlischen Zusammentreffens ... J A C K

Der Anfang
Cherubim sah kurz auf, als ihn der kalte Ostwind an der Wange berührte.  
Mit einem Lächeln begrüßte er Elohim, der den Garten Eden betrat.  
Elohim war von seiner langen Reise zurückgekehrt
und suchte sich zum ausruhen einen kühlen Platz am Stamm des Lebensbaumes.

„Du bist wieder am schreiben?“ erkundigte sich Elo neugierig 
und seine Stimme klang müde.
Mächtig trat Seraphim, aus den Schatten der Bäume hervor 
und beugte sich grüßend zu Elohim, um für Che zu antworten.

„Wann sieht man Cherubim nicht, mit Feder und Schriftrolle unter dem Flügel geklemmt, 
durch den Garten wandeln und schreiben?“ Cherubim lächelte wissend 
und wandte sich wieder seinen Schriften zu. Er tauchte seine Schreibfeder 
in das schwarze Tintenfass und beschrieb sie gedankenvoll. Seraphim pflückte einen Apfel 
vom Baum des Lebens und reichte ihn Elohim. 

„ Ruh dich aus, Elohim, deine Wangen sind von der Reise gerötet!  
Du wirst Zeit und Muße finden, uns von deinen Begegnungen zu berichten!  
Stärke dich, mein Freund!“
Cherubim bat er, die fertige Schriftrolle,
die neben dem Erzengel lag, vorzulesen.
„Was steht darin geschrieben, Che? Wovon weißt du zu berichten?“ 

Cherubim rollte das feine Papier auseinander
und begann mit klarer und fester Stimme vorzulesen.
"Am Anfang, dem ersten Tage nämlich, dem heiligen Sonntag 
und Anfang aller Erstgeborenen,
erschuf Gott den Himmel und die Erde. Er rief das Wasser und die Luft 
und das Licht und die unsichtbaren Mächte. Er hieß uns Engel und Erzengel, 
die Kerube und die Seraphe an, die Thronen und Gärten unter Jubel- 
und Lobgesang zu hüten, Heere von Geistern zu ordnen und die Finsternis 
und dem Licht, die Nacht, dem Tag und den Sturmwinden wohl zu gefallen." 

Cherubim neigte für einen Moment die Rolle hinunter 
und griff tastend nach seinem zweischneidigen Schwert.
„Einiges ist passiert, seitdem Adam und Eva das Paradies verlassen haben.“, 
sprach Seraphim durchdringend.
„Die Tür des Garten Eden wurde verschlossen, nachdem die Menschen gingen!“, 
ergänzte Elohim.

„Wir sind der Anfang aller Anfänge!“, vollendete Cherubim.  
Myrren und Zimtgeruch lag mit einem Mal in der Luft, 
als die Himmelsboten die Botschaft in den Worten der Schriftrollen wiederfanden. 

„ ... in principio creavit deus caelum et terram, terra autem erat inanis et vacua, 
et tenebrae erant super faciem abyssi, et spiritus dei ferebatur super aquas, 
dixitque deus fiat lux et facta est lux, et divisit lucem a tenebris, 
appellavitque lucem diem et tenebras noctem factumque est vespere et mane dies unus… “ 


„ ... im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde und die Erde war Ungrund 
und Urschlund und Finsternis überm Antlitz des Abgrunds und Odem Gottesbrütend 
überm Antlitz der Wasser und es sprach Gott: „ Es werde Licht!“ 
Und es wurde Licht und es sah Gott das Licht: dass es gut ist und es schied Gott 
zwischen dem Licht und zwischen der Finsternis und es rief Gott dem Licht: 
„Tag“ Und der Finsternis rief er: „ Nacht“ Und es wurde Abend und es wurde Morgen. 

Tag Eins… “

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Montag, 22. September 2008

::: Montes Riphaeus :::

Aloha Mateys, ....
am Fuße des Riphäengebirges wurde eine Mondbibliothek entdeckt,
deren Schriften unter dem Schutz derer stehen, die ihnen Leben einhauchen 
und einen eigenen und doch verbindenden Sinn wiedergeben. 

Findet eure eigene Pforte ...
Flüstert an Deck
der J A C K


Gestatten, ich bin Cherubim -THE CHE- 
oder auch Der, der sich sehr Nahe ist. Mein Leitspruch ist: 
... suscitans illum a mortuis et constituens ad dexteram suam in caelestibus “ 
was soviel bedeutet wie 
... erweckend ihn von den Toten und setzend zu seiner Rechten in den Himmeln

Ich bin ein Schutzengel und habe meinen Beschützenden gefunden. 
Doch über den gilt es hier und jetzt nicht zu sprechen, 
denn die Geschichte beginnt mit mir und meinem Namen ...

Man nennt ihn Cherubim, „den Engel des weißen Lichtes“. 
Cherubim entrückte einst dem kalten irdischen Nordwind. 
Um alles Leben zwischen den Welten zu schützen, reist er durch den ewigen Kosmos. 
Er glättet aufgewühlte Wogen, prophezeit inneren Frieden und Weisheiten, 
und befreit uns Lebewesen im Ozean unseres Daseins. Cherubim ist ein, 
auf das Alter unschätzbarer Engel, mit menschlichem Körper 
im Vierflügelkleid des weißen Lichtes. Schweigsam geht er auf weltliche Wanderungen, 
um Schriften für die Mondbibliothek auf Montes Riphaeus zu sammeln. 
Schwarz gekleidet und schlaflos bewohnt er den Mond, 
 und besitzt je nach Stimmung, eins seiner vier Angesichter: 
die des Menschen, des Löwen, des Stieres und des Adlers.

Cherubim schätzt das Paradies, 
jenen Garten Eden am Fuß des Riphäen-Mondgebirges 
und denkt dort über die Vergänglichkeiten und die nicht wirklichen Existenzen 
aller Erscheinungsformen nach. Angesichts der Kraft mancher Worte und Taten 
steigen in ihm Tränen in seine Augen und er erkennt, wie wenig Herzensgüte und Liebe 
unter uns Menschen verweilt. Mit blitzenden, flammenden Schwert durchreist er 
so das Universum und sucht Geschichten. In den vergessenen Schriftenrollen 
der Mondbibliothek offenbart er uns, wie man an ein großes Herz gelangt 
und das Leben mit Sinn erfüllt.




Mittwoch, 20. August 2008

::: Cherubim :::

Ahoy Mateys, in Luxemburg entdeckte ich diesen Sommer am Himmel einen Engelsflügel und dachte an meinen treuen Begleiter Cherubim, der, der sich sehr Nahe ist und dem ich in schweren Zeiten tief in mir und meiner Seele begegnete und zu einer Zeit wahrnahm, als der Trost die Trauer im Arm wiegen konnte.

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Leitspruch:

„ ... suscitans illum a mortuis et constituens ad dexteram suam in caelestibus “
„ ... erweckend ihn von den Toten und setzend zu seiner Rechten in den Himmeln “




Man nennt ihn Cherubim, „den Engel des weißen Lichtes“. Cherubim entrückte einst dem kalten irdischen Nordwind. Um alles Leben zwischen den Welten zu schützen, reist er durch den ewigen Kosmos. Er glättet aufgewühlte Wogen, prophezeit inneren Frieden und Weisheiten, und befreit uns Lebewesen im Ozean unseres Daseins. Cherubim ist ein, auf das Alter unschätzbarer Engel, mit menschlichem Körper im Vierflügelkleid des weißen Lichtes. Schweigsam geht er auf weltliche Wanderungen, um Schriften für die Mondbibliothek auf Montes Riphaeus zu sammeln. Schwarz gekleidet und schlaflos bewohnt er den Mond, und besitzt je nach Stimmung, eins seiner vier Angesichter: die des Menschen, des Löwen, des Stieres und des Adlers. Cherubim schätzt das Paradies, jenen Garten Eden am Fuß des Riphäen- Mondgebirges und denkt dort über die Vergänglichkeiten und die nicht wirklichen Existenzen aller Erscheinungsformen nach. Angesichts der Kraft mancher Worte und Taten steigen in ihm Tränen in seine Augen und er erkennt, wie wenig Herzensgüte und Liebe unter uns Menschen verweilt. Mit blitzenden, flammenden Schwert durchreist er so das Universum und sucht Geschichten. In den vergessenen Schriftenrollen der Mondbibliothek offenbart er uns, wie man an ein großes Herz gelangt und das Leben mit Sinn erfüllt.


Glanzvolle Anmut rotiert wie Gedanken um goldene Sonnen.
Tanzende Silhouetten brechen sich im Eiskristall des Zweifels.
Tiefe Seelengedanken tragen sich auf brennenden Flügeln empor
Um von liebender elfenbeinfarbener Hand berührt zu werden.
Handlesende Furchen von Verbundenheit verschleiern sich haltend,
und baden sich in verschlingenden Zärtlichkeiten,
durch den Winter und Sommer eines Lebens hindurch.

Erinnert sich an Deck
der J A C K