“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”




2 0 0 3 - 2 0 2 0
::: Owner of the 'Tropic Of Capricorn' :::



::: Log-Buchschreiberin und Chronistin des Captain :::


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Freitag, 20. April 2012

::: See-Karten III :::

Arrrr,
Aloha Mateys, say 'HI' zu 
'alle guten Dinge sind 3'

Lust auf neue Postkarten?


Sephora hatte mich zu dieser
Karte inspiriert... 
und es gibt so schöne Momente
die man gerne festhält ...


... ob in der Nacht ...



... oder am Abend ...


... oder beim Mondschein!

Wichtig ist
dass Jeder von uns weiß,
wo sein Hafen liegt und wo er sich
sicher und geborgen fühlt.



Passt immer gut auf euch auf!


Winkt von Deck
der J A C K

& Silk Elle LaBoe

Mittwoch, 18. April 2012

::: See-Karten II :::

Arrrr
Aloha Mateys, say *'HI' zur zweiten Ladung
an Post und Seekarten aus der Karibik.


Auf meinem Reisen 
begegne ich vielen
Ins-PIRAT-ionen ...


... und nehme mir gern
etwas davon mit nach Hause.


... und von Sonne, Sommer, Sand und Meer
können wir ja alle nicht genug bekommen :)


... und von Johnny auch nicht. ♥

Kichert an Deck
der J A C K

und Silk LaBoe 

Mittwoch, 11. Mai 2011

::: Queen Anne's Revenge :::

Arrrrr,
Aloha Mateys, say "HI" zu
Queen Anne's Revenge,
meiner guten alten Black Pearl!

An manchen Tagen denke ich mir
wie schön es wäre, wenn ich vielleicht
wo anders leben würde, anstatt auf Tortuga ...


Und ich male mir in Gedanken
die schönsten Baumhäuser aus ...


... beziehe in Gedanken
die kuscheligsten Erdhöhlen ...


... oder die kühlsten Igluhäuschen
die man sich hier in der Karibik nur vorstellen kann ...


... aber letztendlich gibt es nichts Schöneres
als meine Lieblingsbraut "Black Pearl" ...


... die für den vierten Teil
in die "Queen Anne's Revenge"
umgebaut wurde. Lasst euch überraschen!


Vorfreut sich an Deck
der J A C K

& Silk LaBoe

Montag, 31. Mai 2010

::: Mary Appiah ::: Black Pearl


Arrrr
Aloha Mateys, say "HI" zu Mary Appiah
die euch heute als schwarze Perle
gerne vorstellen möchte.

Foto: www.maryappiah.de

::: BLACK PEARL :::

Wenn Mary Appiah vom Kochen erzählt,
erwachen Geschmackswelten zum Leben
und die kulinarische Reise durch Afrika beginnt.

Kochen und Essen sind mit Mary Appiah
Unterhaltung auf höchstem internationalem Niveau.
Neben ihren Auftritten in traditionell afrikanischen Gewändern,
den sogenannten Boubous,
die sie auch noch selbst schneidert,
haben vor allem Ihre Persönlichkeit und Natürlichkeit
bereits die Großen dieser Welt begeistert.

Ihre Unbekümmertheit und Lebenslust faszinierte
bereits Staatsmänner, Wirtschaftsbosse und Spitzenathleten.

Foto: www.maryappiah.de

Mary, deren richtiger ghanaischer Name
„Nana Adwoa Afoa“ ist, was soviel heißt wie
„die am Montag geborene kämpferische Prinzessin“
wurde 1947 in Koforidua in Ghana geboren.
Und eine Prinzessin ist sie sogar wirklich!

Eigentlich war der Besuch ihrer Schwester im Jahre 1974
in Deutschland als 14-tägiger Kurzaufenthalt gedacht,
avancierte jedoch zu einem neuen Lebensmittelpunkt
der gelernten Pädagogin.

Nach einem intensiven Sprachkurs besuchte sie
nach einigen Praktika in angesehenen Hotels
die Hotelfachschule in Heidelberg.

Bereits in dieser Zeit begeisterte die lebenslustige
Ghanain immer wieder mit ihrer herausragenden
westafrikanischen Kochkunst.

Nach dem Abschluss der Hotelfachschule arbeitete sie
in Führungspositionen in diversen Hotels,
ehe die Diplom Hotelbetriebswirtin zum Bildungszentrum
in Frankfurt wechselte, wo sie bis zum Jahr 1992 lehrte.

Foto: www.maryappiah.de

Kurze Zeit später wurde sie in den Prüfungsausschuss
der IHK Frankfurt und etwas später sogar als Vorsitzende
in den Prüfungsvorstand berufen.

Nach einem schweren Unfall ihrer Mutter entschied sich Mary,
sich zunächst um ihre pflegebedürftige Mutter zu kümmern
und schied somit auf eigenen Wunsch nach 12 Jahren
beim Bildungszentrum aus.

Nach der Genesung ihrer Mutter hielt sie sich mit Hairstyling,
der Produktion westafrikanischer Kleidung sowie
einem gelegentlichen Partyservice über Wasser.

Ihre Kunden kamen vorwiegend aus den Reihen der US-Armee,
die die offene und lebensbejahende Art der Ghanain liebten.
Und so sprachen sich die Kochkünste der Meisterköchin immer mehr herum.

Im Jahr 2001 eröffnete Mary dann ihr erstes eigenes kleines Restaurant
mit Namen „Black Pearl“, in dem sie typisch westafrikanische Küche anbietet.

Endlich hatte sie ihre große Leidenschaft zum Beruf gemacht.
Fortan stieg die Zahl ihrer Kunden kontinuierlich an.
Anfangs waren es vor allem kleinere aber auch mittelständische
Unternehmen aus der Region,
die sie auf ihre unnachahmliche Art und Weise mit frischen
und farbenfrohen Buffets und Menüs in ihren Bann zog.

Immer öfter wurden nun auch Prominente
auf die afrikanische Top-Köchin aufmerksam.

So engagierte SAP-Gründer Dietmar Hopp sie für diverse Veranstaltungen
wie die Eröffnung des Dietmar Hopp Stadions,
die SAP European Golf Open sowie für seinen eigenen 60. Geburtstag.

Tiger Woods versetzte sie mit ihren Speisen derartig in Verzückung,
dass er sie fortan „Mama“ nannte.

Microsoft buchte sie für die Microsoft International
CEO Conference, bei der sie Bill Gates mit
ihren frischen Speisen verzauberte.

Auf dem Wirtschaftsforum Berlin bekochte sie die
Crème de la Crème der deutschen Wirtschaft inklusive Peer Steinbrück.
Zur Fußball-WM 2006 kochte sie für die ghanaische Fußballnationalmannschaft
und auch Miriam Makeba konnte sich von der
Kochkunst der sympathischen Afrikanerin überzeugen.

Foto: www.maryappiah.de

Schon von Geburt an hat Mary keine Berührungsängste bei Prominenten,
was vielleicht daran liegt, dass sie selbst seit frühester Kindheit immer wieder
mit hochkarätigen Persönlichkeiten in Kontakt kam.

Diese schätzten ihre unverkrampfte und natürliche Art,
mit der sie einfach jedermann verzaubert.
Ihr Bruder war Ölminister und ihr Onkel der Botschafter von Ghana.
Mary selbst ist eine entfernte Verwandte von Whitney Houston.
Kofi Anan traf sie regelmäßig im Ministerium in Ghana.
Dr. Alfred Herrhausen war dermaßen fasziniert von der Ghanain,
dass er ihr bei einem Treffen den Spitznamen „Schwarze Perle“ gab.

Kulinarisch bietet Mary Appiah typische Gerichte aus der Ashanti Region Ghanas an.
Als Aperitif wird gerne die „Marula Fruit Cream“,
eine Art afrikanischer Baileys
oder auch „Alomo Root Wine“,
ein sherryartiges Getränk mit leichtem Zimtgeschmack, gereicht.

Alomo Root Wine wird aus getrockneten und gemahlenen Wurzeln
des Alomo-Strauchs hergestellt, die, mit Zucker angesetzt,
eingelegt werden und gerne auch zu Heilmitteln verarbeitet werden.

Typische Vorspeisen sind z.B. die „Apatere Nkwan“,
eine gewürzte Fischsuppe, „Nkatenkwan“,
eine Erdnusscremesuppe, die den ersten Hunger stillt,
Hirsesalat auf Paprikamischung mit
gefüllten Tomaten oder auch eine Kraftbrühe mit Maniokklößchen.

Als Hauptgang reicht die angesehene Köchin aus Westafrika
gerne „Jollof Rice“ eine Rindfleisch-Gemüse-Pfanne,
Kräuterrind in Kokusnusssaft, Lammbraten auf Okra-Ragout mit
kartoffelartiger Yam, Lammmedaillons in Minz-Kurkuma-Sauce mit roter Hirse,
„Bayere Ne Nkuruma Abom“, eine Lammkeule auf Okra Palmcremegemüse
mit Yamwurzel oder Rindfleisch mit Spinat in Palmcreme, gegart mit Yam.

Als Dessert wird häufig ein Tapioka-Kokos-Pistazienbecher
oder auch das landestypische „Bananaboot“ mit auf Scheiben
gebackenen Kochbananen, Orangen, Datteln, Kokosstreifen und Melone serviert.

Foto: www.maryappiah.de

Die Menüs und Buffets zeichnen sich vor allem durch ihre Frische
sowie die ungeahnte Farbenvielfalt der den Europäern teilweise relativ
unbekannten Obst- und Gemüsesorten aus.

Aufgrund der großen Nachfrage hat Mary Appiah inzwischen
auch eine eigene Gewürz- sowie Dipp- und Brotaufstrichlinie
auf den Markt gebracht und vertreibt typisch afrikanische Zutaten
wie Palmöl, Arganöl und Palmcreme
unter ihrem eigenen Markennamen Mary Appiah.

Derzeit arbeitet Mary an einem eigenen Kochbuch,
das in naher Zukunft erscheinen soll.

Immer wieder wird die inzwischen 63-jährige auf ihr Alter angesprochen,
das ihr selbst die Bundespolizei am Flughafen erst kürzlich bei einem Heimaturlaub
in Ghana nicht glauben wollte.

Darauf angesprochen, entgegnet Mary:
„In Ghana werden sehr viele Gerichte mit der Yamwurzel
als Beilage zubereitet. Diese Wurzel soll Studien zu Folge
den Alterungsprozess deutlich reduzieren.“

Mary Appiah ist das beste Beispiel dafür.
Mehr Infos zu der afrikanischen Meisterköchin
findet ihr auch unter www.maryappiah.de

Kocht nun an Deck
der J A C K





Montag, 3. November 2008

::: A Hook for A Hand :::

Aloha Mateys,
nach all den Erzählungen,

Geschichten und Seelenfänger-Bilder,
die Capri von der Burg Satzvey mitgebracht hat,
kann ich ja nun zugeben, dass ich auch da war. :-)

Denn dieses Hexenweib Capri hatte natürlich nichts besseres zu tun,
als mir über den Weg zu laufen, um mich aufzuspüren ... doch sehet selbst!


Natürlich hatte ich zuerst meinen guten alten Freund Davvy Jones vorgeschickt
um zu sehen ob die Luft rein ist und nachdem die Flying Dutchman vor Anker lag
tat ich es mit der Black Pearl gleich sprang von Bord
damit ich getrost über die Burghöfe der Wasserburg tänzeln konnte ...

Doch dieser Tunichtgut von Davvy schien wohl wieder Wasser
in den Ohren gehabt zu haben, denn er hörte meine Rufe nicht!


Und so liefen wir Capri und ihrer Meute direkt in die Arme
mir wurde ganz schwarz vor den Augen
doch es half nicht mal mein mit den Händen rumgefuchtel
auch Davvy`s mit den Zähnen Muscheln zerknirsche...

So schnell konnten wir gar nicht schauen,
da waren unsere dunklen, nassen Seelen
in den kleinen silbernen Apperaten eingefangen. :o)


Nun denn, was solls?

Jetzt wißt ihr zumindest wie Piraten Halloween feiern
und mit was für einer schaurig-schönen Maskeraden
sie auf Burgfesten aufschlagen! *g

Das nennt Capri InsPIRATioN!



Ruft von Deck
der J A C K

:-)

Mittwoch, 11. Juni 2008

::: Owner of the Black Pearl :::

Aloha Matey,
wie schön kann es doch sein,
wenn man Hafenfreunde besitzt, die mit Fingerfertigkeit
die schönsten Geschenke zaubern können
und mein kleines Herz zum hüpfen bringen?

Heute erreichte mich auf dem Seeweg
eine der größten Flaschenpost,
die mir mein Piratenschiff BLACK PEARL
oder auch besser als die schwarze Perle
der Karibik vorbei schickte.



Inspiriert aus den gleichnamigen Filmen
>Der Fluch der Karibik<
wurde dieses Schiffsmodell entworfen und detailgetreu
von einem handwerklich begabten Modellbauer nachgebaut,
und einer guten Freundin ausgesucht, verpackt und verschifft.



Genannt wurde dieser wunderschöne Nachbau
die schwarze Perle der Karibik
und verkörpert einen Hauch von Piraterie
und weckt Erinnerungen an die berühmten & erfolgreichen Filmen der


Fluch der Karibik.

Das Modellschiff mißt mit dem Rumpf ca. 60 cm und ist ca.18 cm breit.
Mit Vorsegel ca. 70 cm lang und ein 3-Mast-Segler
mit einer Höhe von ca. 60 cm.

Die schwarze Perle der Karibik

wurde
auf einem Schiffständer komplett montiert angeliefert.


Die Seeräuber der Black Pearl griffen andere Schiffe an,
um von den gestohlenen und erbeuteten Gütern zu leben.
Die Boote wurden meistens durch Gewalt oder Meuterei erworben
und später umgebaut, um mehr Waffen mitzunehmen
und Platz für die Raubgüter zu bekommen. * he he




Das ist noch lange nicht alles und die nächsten Tage
gibt es mehr über ein zweites Schiff zu erzählen,
doch da die Freude so groß war, wollte ich nicht all zu lange warten
und mich kurz melden um mich von ganzen Herzen zu bedanken.

Die Idee, die hinter all dem steckt ist wundervoll
und so sei somit versprochen,
alle Höhen und Tiefen des Lebens zu meistern!

Muchas Gracias a todo Chica y Bonita
freut sich an Deck der J A C K

Mittwoch, 28. November 2007

::: Black Pearl :::

Nicht viele Schiffe können so eine 
bewegte Vergangenheit aufweisen, wie die Black Pearl. 
Zerstört und wieder aufgebaut war es zuerst ein Handelsschiff 
im Dienste der East India Trading Company 
um Waren nach Afrika zu transportieren. 

Als Kapitän Jack Sparrow die Black Pearl eroberte, wurde festgestellt, 
dass Sklaven die Ware waren. Es folgten viele Abenteuer und Eroberungen,
und die Black Pearl wurde zur Seefahrer-Legende. 
Nun ist es an Uns, den Kurs des Schiffes weiter zu bestimmen. 
Ahoy Mateys ...


Dienstag, 2. September 2003

::: Fluch der Karibik ::: Filmstart in USA

Fluch der Karibik
(Abenteuer)
USA 2003

Pirates of the Caribbean
The Curse of the Black Pearl

Kinostart:
02.09.2003

 Gore Verbinski
Drehbuch
Terry Rossio 
 
Schauspieler:
Johnny Depp
Orlando Bloom
Jack Davenport
Keira Knightley
Zoe Saldana



Fast-Food-Ketten wie „McDonald's“ oder „Burger King“ 
erfreuen sich heutzutage großer Beliebtheit. Aber warum?

Sicherlich werden keine kulinarischen Leckerbissen geboten,
doch dies ist auch überhaupt nicht beabsichtigt.
Stattdessen verlassen sich die Betreiber auf andere Qualitäten.
Wie der Name schon andeutet, erhält man sein Essen ohne lange Wartezeiten.
Ferner bekommt der Kunde exakt das, was er bestellt und wird nicht
auf welche Art auch immer überrascht. Ein BicMac ist ein BicMac.

Egal zu welcher Uhr- oder Jahreszeit. Nein, „Filmstarts.de“
ist nicht zu den Restaurant-Kritikern übergelaufen, der Einstieg hat durchaus
einen filmischen Hintergrund, denn Jerry Bruckheimer ist gewissermaßen der
„McDonald's“ des Film-Business. Verwirrt? Nun, eigentlich liegt dieser
Vergleich auf der Hand. Wer eine Karte zu einem Bruckheimer-Film löst,
weiß genau, auf was er sich einlässt. Hochglanzoptik, eine technisch nahezu
perfekte Umsetzung, Action in allen Variationen, Komik, Patriotismus,
attraktive Darstellerinnen und Darsteller, eine obligatorische Liebesgeschichte
– eben alles in einem Film komprimiert, damit eine möglichst große
Zielgruppe angesprochen wird. Doch eben deshalb meiden viele Bruckheimer-Filme
wie der Teufel das Weihwasser, denn durch die konsequente Vereinung sämtlicher Genres
sind sie logischerweise oberflächlich und ohne jedweden Tiefgang.
Künstlerischer Anspruch ist zweitrangig - was zählt,
ist einzig das Box-Office-Ergebnis.


Ausgerechnet jener Bruckheimer soll nun mit „Fluch der Karibik“
das eigentlich tot geglaubte Genre der Piratenfilme wieder beleben?
Skepsis durfte durchaus angebracht sein. Der letzte Versuch, den Piraten
auf der Leinwand zu einem Comeback zu verhelfen, endete 1995
mit „Die Piratenbraut“ in einem finanziellen Desaster.

Dem horrenden Budget von 92 Millionen US-Dollar stand lediglich das
abschreckende Einspiel von knapp 11 Millionen gegenüber. Nun startet Bruckheimer
gemeinsam mit den Disney-Studios also acht Jahre später einen erneuten Versuch.
Das ambitionierte Vorhaben: Die filmische Umsetzung
einer Fahrattraktion der Disney-Parks.

Ein totes Genre mit der Verfilmung einer Geisterbahn für kleine Kinder
in altem Glanz erstrahlen zu lassen, klingt eigentlich unmöglich,
doch eben dies gelang! Der Schlüssel zum Erfolg lag darin,
dass es Bruckheimer fertig brachte, ein Team um sich zu scharen,
das seines gleichen sucht. Sein erster Schritt war es, Regie-Virtuose Gore Verbinski
zu verpflichten, der für perfekt eingefangene Bilder bekannt ist. Doch was nutzt
der beste Regisseur, wenn das Drehbuch nur zum Auslegen einer Mülltonne taugt?

Daher wurden als Autoren Ted Elliott und
Terry Rossio mit ins schwankende Boot geholt.
Ein guter Produzent zeichnet sich eben nicht dadurch aus,
dass er über herausragendes fachliches Wissen verfügt, sondern dadurch,
dass er weiß, wo dieses zu finden ist.

Der in der Hafenstadt Port Royal lebende Hufschmied Will Turner
(Orlando Bloom) ist seit Kindesalter an unsterblich in die bezaubernde
Gouverneurstochter Elizabeth Swann (Keira Knightley) verliebt.
Als das berüchtigte Piratenschiff „Black Pearl“ unter der Leitung von
Captain Barbossa (Geoffrey Rush) Port Royal überfällt und Elisabeth entführt,
ist es für ihn selbstverständlich, dass er versucht, seine Liebste zu retten.
Koste es was es wolle. Doch als alte Landratte ist er nicht gerade prädestiniert,
auf eigene Faust ein Schiff voller blutrünstiger Piraten zu verfolgen.

Er ist auf Hilfe angewiesen und schließt aus diesem Grund einen Pakt
mit dem gefangenen Piraten Captian Jack Sparrow (Johnny Depp).
Will befreit Sparrow aus seiner Zelle und gemeinsam macht sich
das ungleiche Paar an die Verfolgung der „Black Pearl“. Warum ausgerechnet
Elisabeth entführt wurde, soll ebenso wie die Rolle eines mysteriösen Amuletts
und des noch mysteriöseren Fluchs an dieser Stelle aus Rücksicht potenzieller
Kinogänger gegenüber nicht erwähnt werden.

Bei der Geschichte erwies sich mit der namensgebenden Geisterbahn
(„Pirates Of The Caribbean") die größte Unbekannte geradezu als Segen.
Das vorgegebene Szenario als Mischung aus klassischem Piratenmovie
und Mystik weiß voll und ganz zu überzeugen. Sicherlich hat sich auch in
„Fluch der Karibik“ wieder die alte Bruckheimer-Krankheit eingeschlichen,
dass der Film nicht über sonderlich viel Tiefgang verfügt, doch die Inszenierung
ist derart flott, dass dem Zuschauer kaum die Zeit zum nachdenken bleibt.

„Fluch der Karibik“ kennt nur ein Ziel: Unterhalten,
und zwar von der ersten bis zu letzten Minute. Und das gelingt ihm ohne Abstriche.
Die Geschichte bietet gerade durch das Spiel mit den Piraten-typischen Klischees
jede Menge Lacher und reichlich Raum für ausgefeilte Schwertkämpfe
und Seeschlachten. Herz, was willst Du mehr?

„Fluch der Karibik“ geht in Sachen Spezialeffekte denselben Weg
wie zuvor Terminator 3. Mit aus dem Computer stammenden Effekten
wird so sparsam wie möglich umgegangen. Was möglich war,
wurde mit Hilfe von Pyrotechnik und realen Kulissen gefilmt.
Einzig die Auswirkungen des Fluches – die mal wieder nur das Mondlicht preisgibt
– mussten mit Hilfe moderner CGI-Animationen dargestellt werden.

Doch im Gegensatz zu manchen Szenen im Action-Reißer Matrix Reloaded
wirken diese trotz ihrer offensichtlichen Herkunft echt. Die Masken
und Piratenoutfits wurden allesamt in mühsamer Handarbeit hergestellt
und sind entsprechend glaubwürdig. An der technischen Umsetzung lässt sich,
wie in allen Bruckheimer-Filmen, mal wieder nichts bemängeln.

Die Darsteller von „Fluch der Karibik“ wissen ohne Abstriche zu gefallen.
Die bezaubernde Keira Knightley, die eben noch mit einen internationalen
Achtungserfolg landete, stahl nicht nur durch ein gewagtes Outfit bei der
Premiere ihren männlichen Mitstreitern die Schau, sondern sollte auch
als Darstellerin den endgültigen Duchbruch geschafft haben. Als nächstes
Projekt konnte sie sich die Rolle der Guinevere in der Mega-Produktion
„King Arthur“ angeln. Um sie muss man sich zukünftig keine Sorgen mehr machen.

Selbiges gilt für Orlando Bloom. Eine steilere Karriere wie die seinige ist
wohl kaum vorstellbar. Die erste Rolle des Frauenschwarms nach Abschluss
der Schauspielschule war bekanntlich die des Elfen Legolas in der „Herr der Ringe“-Saga.

Ein Erfolg, der sich wohl kaum toppen lässt, doch trotzdem ist seine bisher
zugegebenermaßen recht kurze Biographie voll gestopft mit Blockbustern.
Charakterdarsteller Geoffrey Rush liefert als fieser Oberschurke Barbossa,
der trotzdem immer wieder einen lockeren Spruch auf den Lippen hat,
ebenfalls eine mitreißende Vorstellung ab.
Absolutes Highlight des Films ist jedoch Johnny Depp. Schon allein seine Anwesenheit
auf der Leinwand regt zum Schmunzeln an. Nach eigener Aussage war es ein
Kindheitstraum von ihm, einmal einen Piraten spielen zu dürfen. Obwohl die
Glaubwürdigkeit derartiger Äußerungen prinzipiell dahingestellt sei, nimmt man
Depp dies ohne mit der Wimper zu zucken ab. An seine Interpretation des Jack Sparrow
werden sich Filmfreunde noch in Jahren erinnern. Depps Leistung allein ist das Eintrittgeld
mehr als Wert. Seinen Charakter zu beschreiben scheitert bereits im Ansatz.

Sparrow wirkt arrogant, bekifft, leicht tuntig, liebenswert, tollpatschig,
bemitleidenswert, abgebrüht – er wandelt zwischen den Extremen,
ohne dabei ins Straucheln zu geraten. Eine der faszinierendsten Film-Figuren
der letzten Jahre, die man einfach gesehen haben muss. Wer die Möglichkeit hat,
sollte sich „Fluch der Karibik“ unbedingt im englischen Original anschauen.

Depp spricht mit einem wunderbaren, aber teils schwer verständlichen Akzent,
der die Atmosphäre noch zusätzlich steigert.

„Fluch der Karibik“ könnte die Initalzündung zu einer Renaissance der Piratenfilme sein.
In den USA wurde die 275 Millionen Grenze bereits durchbrochen, was eine Fortsetzung
sehr wahrscheinlich macht. Und warum auch nicht? Mit „Fluch der Karibik“ gelang dem
Team um Jerry Bruckheimer ein rundum gelungener Film, dem zwar sicherlich nicht
das Prädikat „künstlerisch besonders wertvoll“ gebührt, aber trotzdem Lust auf mehr macht.
Viel mehr! Doch bis dahin:  
„Hisst die Segel, ihr räudigen Landratten! Auf ins Abenteuer…“



Jürgen Armbruster 
In Zusammenarbeit mit dem Filmstarts-Team 
[ J A C K ]