“My name is Captain Jack Sparrow,
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Donnerstag, 17. Februar 2011

::: Der Schatzsucher :::


Arrrr,
 Aloha Mateys, say "HI"
zum Schatzsucher ...

Vor einiger Zeit schrieb ich unter Deck
ein paar goldige Zeilen, die ich euch
nicht vorenthalten will ...
ebenso wenig wie die neuen Pics
aus Teil IV des PotC.
E N J O Y !


Der Schatzsucher

Es gab Zeiten,
da zeigte der Schatzsucher seine Fundstücke
voller Stolz und inneren Frieden den Allwissenden seiner Nähe.

Eine Vielzahl von Amuletten, Silberreifen, Golddukaten
und Perlenschnüren zählten zu seinen Schätzen,
zu denen diese Kenner griffen und sie dann besitzen wollten.
Bernstein, Tafelsilber, römische Münzen
und Diamanten legte er in Vitrinen aus,
damit der wissende Neuentdecker
von den Antiquitäten seiner Schätze
einen Vergleich in hoch statuierten Katalogen ziehen konnte.

Irgendwann erkannte der Schatzsucher,
dass die wahren Kostbarkeiten geschützt werden mussten,
als das man sie den scheinbaren Helden
der Klug- und Allwissenheit überreichte und offenbarte.
So hängte der Schatzsucher seinen Rucksack
an den Nagel  und verbarg hinter
Spinnengewebe den offenen Blick
auf seine Spaten und Spitzhacke,
die somit verwoben und verstaubt
in der hintersten Ecke des Kellers standen.

Geknotete Seile lagen achtlos auf seinen alten Holztruhen,
in der Kompass, Schatzkarten, kostbare Fundstücke
und andere Antiquitäten sich so bald versteckten.
Seine gefundene Schätze,
die er der Öffentlichkeit vor langer Zeit präsentiert hatte,
hatten ihre tiefe Bedeutung
mit der Veröffentlichung ihren Reiz verloren.
Ein Blick auf diese Schätze lies sie zerfallen
und ihre Wertlosigkeit verging
wie der zeitlichen Ablauf einer Quarzsanduhr.

Er erkannte in seinem Finderleben,
das die Wunder der Weltschätze
nicht tief in der Erde vergraben lagen,
bedeckt von Geröll und Morast,
Lava und Gestein,
Sand und See,
sondern dünnhäutig
unter Haar und Haut.

Diese Schätze kommen von Innen,
sind reich und doch unsichtbar,
verletzbar und von unvorstellbarer Größe.
Diese Seelenschätze machten den Finder
wie den Sucher zum Hüter seines eigenes Wunders.
Ureigene Wertigkeiten  werden neu eingeschätzt
durch das staunende Innehalten
und der Erkenntnis des Gegensatzes
von Zerstörung oder Schutz.

Diese beschriebenen wahren Schätzen
brauchen keine Lupen, Messgeräte und Gutachten
sondern wärmende Hände, Fingerspitzengefühl
und angemessene Bewunderung.

Eigene Schätze zu finden,
sich zu entdecken,
Schichten frei zu  legen
und der Schätze ihrer Geschichten zu erfahren
erschrecken diese kennende Gutachter der unwahren Schätze!
Denn das Bewusstsein um einen echten Schatz,
lässt Gefühle aufkeimen,
deren sich die meisten Schatzanalytiker nicht im Klaren sind.

Unsere Gefühls- und Wortschätze
Vermischt mit Tiefe und Ehrlichkeit,
mit Hingabe und Tugenden,
der Vielfalt und Phantasie,
ist wundervoll gefüllt
in den schönsten Schatztruhen,
unser einer selber!

Wir Schatzsucher finden Schätze dieser Erde,
die bewusst verborgen worden.

Aber wie schön ist es
Schätze unserer Selbst zu entdecken,
die unbewusst in uns keimen,
Triebe bekommen und
sich durch unser Entdecken zur Blüte zu entfalten!

Lasst uns die Hände um diese Blütenblätter legen
und auf ihren Duft warten,
der sich wie ein Zauber auf uns legen wird.

Immer wieder werden Geschichten von Abenteurern
und Entdeckern erzählt werden,
die weit von irgendwo her kommen,
da sie aus unserer Tiefe geboren worden!

Wer möchte nicht seine Früchte
mit zart pflückenden Händen ernten
anstatt von grobschlächtigen Händen,
die verhüllt sind
in Lehm verkrusteten Arbeitshandschuhen?

Wahre Schätze werden nur
von wahren Schatzsuchern und Finder
gesehen
entdeckt
freigelegt
und behütet!

Schreibt an Deck
der J A C K

© Jack aka Capri


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