“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”




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::: Owner of the 'Tropic Of Capricorn' :::



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Donnerstag, 17. Februar 2011

::: Der Schatzsucher :::


Arrrr,
 Aloha Mateys, say "HI"
zum Schatzsucher ...

Vor einiger Zeit schrieb ich unter Deck
ein paar goldige Zeilen, die ich euch
nicht vorenthalten will ...
ebenso wenig wie die neuen Pics
aus Teil IV des PotC.
E N J O Y !


Der Schatzsucher

Es gab Zeiten,
da zeigte der Schatzsucher seine Fundstücke
voller Stolz und inneren Frieden den Allwissenden seiner Nähe.

Eine Vielzahl von Amuletten, Silberreifen, Golddukaten
und Perlenschnüren zählten zu seinen Schätzen,
zu denen diese Kenner griffen und sie dann besitzen wollten.
Bernstein, Tafelsilber, römische Münzen
und Diamanten legte er in Vitrinen aus,
damit der wissende Neuentdecker
von den Antiquitäten seiner Schätze
einen Vergleich in hoch statuierten Katalogen ziehen konnte.

Irgendwann erkannte der Schatzsucher,
dass die wahren Kostbarkeiten geschützt werden mussten,
als das man sie den scheinbaren Helden
der Klug- und Allwissenheit überreichte und offenbarte.
So hängte der Schatzsucher seinen Rucksack
an den Nagel  und verbarg hinter
Spinnengewebe den offenen Blick
auf seine Spaten und Spitzhacke,
die somit verwoben und verstaubt
in der hintersten Ecke des Kellers standen.

Geknotete Seile lagen achtlos auf seinen alten Holztruhen,
in der Kompass, Schatzkarten, kostbare Fundstücke
und andere Antiquitäten sich so bald versteckten.
Seine gefundene Schätze,
die er der Öffentlichkeit vor langer Zeit präsentiert hatte,
hatten ihre tiefe Bedeutung
mit der Veröffentlichung ihren Reiz verloren.
Ein Blick auf diese Schätze lies sie zerfallen
und ihre Wertlosigkeit verging
wie der zeitlichen Ablauf einer Quarzsanduhr.

Er erkannte in seinem Finderleben,
das die Wunder der Weltschätze
nicht tief in der Erde vergraben lagen,
bedeckt von Geröll und Morast,
Lava und Gestein,
Sand und See,
sondern dünnhäutig
unter Haar und Haut.

Diese Schätze kommen von Innen,
sind reich und doch unsichtbar,
verletzbar und von unvorstellbarer Größe.
Diese Seelenschätze machten den Finder
wie den Sucher zum Hüter seines eigenes Wunders.
Ureigene Wertigkeiten  werden neu eingeschätzt
durch das staunende Innehalten
und der Erkenntnis des Gegensatzes
von Zerstörung oder Schutz.

Diese beschriebenen wahren Schätzen
brauchen keine Lupen, Messgeräte und Gutachten
sondern wärmende Hände, Fingerspitzengefühl
und angemessene Bewunderung.

Eigene Schätze zu finden,
sich zu entdecken,
Schichten frei zu  legen
und der Schätze ihrer Geschichten zu erfahren
erschrecken diese kennende Gutachter der unwahren Schätze!
Denn das Bewusstsein um einen echten Schatz,
lässt Gefühle aufkeimen,
deren sich die meisten Schatzanalytiker nicht im Klaren sind.

Unsere Gefühls- und Wortschätze
Vermischt mit Tiefe und Ehrlichkeit,
mit Hingabe und Tugenden,
der Vielfalt und Phantasie,
ist wundervoll gefüllt
in den schönsten Schatztruhen,
unser einer selber!

Wir Schatzsucher finden Schätze dieser Erde,
die bewusst verborgen worden.

Aber wie schön ist es
Schätze unserer Selbst zu entdecken,
die unbewusst in uns keimen,
Triebe bekommen und
sich durch unser Entdecken zur Blüte zu entfalten!

Lasst uns die Hände um diese Blütenblätter legen
und auf ihren Duft warten,
der sich wie ein Zauber auf uns legen wird.

Immer wieder werden Geschichten von Abenteurern
und Entdeckern erzählt werden,
die weit von irgendwo her kommen,
da sie aus unserer Tiefe geboren worden!

Wer möchte nicht seine Früchte
mit zart pflückenden Händen ernten
anstatt von grobschlächtigen Händen,
die verhüllt sind
in Lehm verkrusteten Arbeitshandschuhen?

Wahre Schätze werden nur
von wahren Schatzsuchern und Finder
gesehen
entdeckt
freigelegt
und behütet!

Schreibt an Deck
der J A C K

© Jack aka Capri


Montag, 14. Februar 2011

::: Valentine :::



Arrrrr
Aloha Mateys, say "HI" zu Valentine.

Mein Bootsmann Bendix
läßt es sich nicht nehmen 
allen Piratenliebhabern, Seeräuberfreunden,
Flaschenpostwerfern und Leseratten
einen schönen Valentinstag zu wünschen ♥

Bootsmann-Bendix-Blogbuch

Und ich schließe mich gerne an!

Happy Valentine`s Day 
to you and you and you! ♥

Sendet von Deck
der J A C K 

Sonntag, 13. Februar 2011

::: Jorge Narvaez & Alexa :::

Arrrr,
Aloha Mateys, say "HI" zum Valentinstag
den ich zwar nicht feiere, aber euch 
dennoch  dazu einen schönen Tag wünschen mag.

Und da ich vergangener Tage
so ein schönes Musik-Video gesehen habe
mit einer herzzerreißenden Liebeserklärung
inhaltlich wie visuell
-wobei es sich hier um eine
Vater-Tochter-Beziehung handelt-
möchte ich euch den Ohrwurm weitergeben,
den ich nun seit Nächten nicht mehr losbekomme.

 Jorges Kanal auf YouTube

Eliana, Alexa & Jorge 


Habt einen schönen ♥ Herzenstag ♥

"Viele Menschen treten in Dein Leben, 
aber nur wenige hinterlassen Spuren 
in Deinem Herzen!"

Kritzelt an Deck
der J A C K






Her:
Alabama, Arkansas
I do love my ma and pa
Not that way that I do love you

...Him:
Holy moley, me oh my
You're the apple of my eye
Girl, I've never loved one like you

Her:
Man, oh man, you're my best friend
I scream it to the nothingness
There ain't nothing that I need

Him:
Well, hot and heavy, pumpkin pie
Chocolate candy, Jesus Christ
Ain't nothing please me more than you

Both:
Ah, home
Let me go home
Home is wherever I'm with you
Ah, home
Let me go home
Home is wherever I'm with you

La, la, la, la, take me home
Mother, I'm coming home

Him:
I'll follow you into the park
Through the jungle, through the dark
Girl, I never loved one like you

Her:
Moats and boats and waterfalls
Alleyways and pay phone calls
I've been everywhere with you

Him:
That's true
Laugh until we think we'll die
Barefoot on a summer night
Never could be sweeter than with you

Her:
And in the streets you run a-free
Like it's only you and me
Geez, you're something to see

Both:
Ah, home
Let me go home
Home is wherever I'm with you
Ah, home
Let me go home
Home is wherever I'm with you....
Lyrics ::: Edward Sharpe &The Magnetic Zeros - Home

Freitag, 11. Februar 2011

::: Zombies, Cutthroats, Mermaids :::

  Arrrr,
Aloha Mateys,
say „HI“ zum vierten Mal
zu Pirates of the Caribbean.


In „Fremde Gezeiten“ ist Johnny Depp als Jack Sparrow
auf der Suche nach der legendären Quelle der ewigen Jugend.


Wie ihr euch denken könnt,
ist er da nicht der Einzige,
der auf Schatzsuche geht. 


Auf seiner Suche stößt
Captain Jack Sparrow
auf anmutige Meerjungfrauen,
aber auch auf gefährliche Zombies,
skrupellose Halsabschneider
und seinen alten Rivalen Barbossa.


Als sich seine Wege mit einer Frau
aus seiner Vergangenheit kreuzen,
hat ihn die attraktive Angelica schnell am Haken.


Doch ist die Verführerin
vielleicht eine Verräterin
und gar nicht hinter ihm,
sondern hinter etwas anderem her?


Die Antwort bekommt Jack
auf dem Schiff des gefürchteten
Piraten Blackbeard … 


Und dieser Pirat Blackbeard
mit seinem Skelett-Schiff
ist soooo gut anzusehen! 
☺ ☺ ☺ 
 

Freut euch mit mir
auf den vierten Teil,
der wird eine Augenweide!
Savvy!

Die ersten drei Teile
der "Pirates of the Caribbean"-Reihe
spielten weltweit über
2,7 Milliarden Dollar ein.


Der vierte Teil 
läuft am 19. Mai 2011 
in den deutschen Kinos an.


Vorfreut sich an Deck
der J A C K

Jacks Bilder sind übrigens aus 
Pirates of the Caribbean 
On Stranger Tides
30 Sec Preview Spot gesnipt!



Montag, 7. Februar 2011

::: Ritchie Newton & Rino ♥ :::


Arrrr ...
Aloha Mateys,
say "HI" zu Ritchie Newton.

Ich freue mich, euch einen Auswanderer
einen Entertainer, einen Rocker, einen Elvis-Imitator,
eine Kult-Figur und einen liebenden Vater vorstellen zu dürfen.


Bericht über Ritchie Newton 
und seiner Lebensgeschichte ...

Auswandern und sein Glück zu finden,
das ist etwas, von dem vielleicht schon Jeder von uns einmal geträumt hat.
Abenteuer zu suchen und Träume zu verwirklichen scheint etwas,
was sich manch Einer von uns wünscht und sich doch niemals zu realisieren wagt.

Und dennoch gibt es Menschen unter uns,
die das Leben als Herausforderung annehmen,
Errungenschaften der Zivilisation in Frage stellen,
sich der Musik hingeben und die Natur
und deren Schönheit erleben wollen.

Ob aber alles so gut wird,
wie man es sich in seinen kühnen Träumen vorgestellt hat,
erfährt man manchmal sofort oder aber auch erst Jahre später.




Can't Help Falling In Love

Wise men say only fools rush in
But I can't help falling in love with you
Shall I stay
Would it be a sin
If I can't help falling in love with you
[ Elvis ]



Als ich dieser Tage
im Fernsehen bei VOX die Sendung
"Goodbye Deutschland! Die Auswanderer" sah und zwei Menschen
mit dem Namen Ritchie und Rino kennenlernen durfte
und an ihrer Schicksalsgeschichte teilnahm, wurde mir klar,
wie wichtig es ist, auf sein HERZ zu hören
und seinem Herzschlag zu folgen.

♥ ♥ ♥

Gleich nach der Sendung schrieb ich Ritchie Newton an,
um ihm zu sagen, wie berührt ich von diesem Bericht gewesen sei
und wunderte mich auch nicht, als ich von ihm eine Antwort bekam.
Wir kamen in`s Gespräch, und irgendwann folgte meine Bitte,
seine Geschichte euch hier erzählen zu dürfen.




Und daher möchte ich euch heute
einen gestanden Mann vorstellen, der 1964 in Straubig/ München
geboren wurde, seit 30 Jahren Rockmusik macht
und als Kult-Sänger Ritchie Newton auftritt.

Vor mehr als über 10 Jahren wanderte er nach Thailand
und lebt dort nun seinen Traum aus, indem er als Elvis-Imitator
seinen Lebensunterhalt verdient, Konzerte u.a. in Thailand,
Hongkong und Indonesien gibt und den Rock und Roll
und das Leben liebt und lebt.

♥ ♥ ♥




Ritchie Newton


Can't Help Falling In Love

Like a river flows surely to the sea
Darling so it goes
Some things are meant to be
Take my hand, take my whole life too
For I can't help falling in love with you
For I can't help falling in love with you


[ Elvis ]


In Thailand
sind auch Ritchies zwei Kinder geboren.
Seine Tochter Tammy wird im Frühling dieses Jahres 5 Jahre
und sein Sohn im Sommer 11 Jahre alt.

Doch soviel Glück der Entertainer mit seinen Kindern im Leben erleben konnte,
musste Ritchie Newton letztes Jahr einen Schicksalsschlag hinnehmen.

Sein Sohn wirkte zunehmend schwächer, er klagte öfters über Brustschmerzen
und sein Herzschlag schnellte in die Höhe und schlug unregelmäßig. 
 Kam Rino von der Schule und erzählte, dass er beim Sportunterricht
mit seinen Klassenkameraden nicht mehr mithalten konnte,
fingen die Sorgen des Vaters an größer zu werden.

♥ ♥ ♥ 

Immer öfter rang sein Kind nach Atem, die Lippen liefen blau an
und Rino wurde schneller müde, als all die anderen Kinder.
Das Paradies, in dem sich Ritchie mit seinen Kindern wägte,
schien zum Alptraum zu werden.

Bei einem Besuch in Bangkok erklärte ein Kardiologe
dem Entertainer Ritchie behutsam, dass sein Sohn Rino
unter einem angeborenen Herzfehler leide,
der sogenannten Ebstein Anomalität.






Can't Help Falling In Love

Wise men say only fools rush in
But I can't help falling in love with you
Shall I stay
Would it be a sin
If I can't help falling in love with you
[ Elvis ]

Die Spezialisten
in der Herzklinik in Bangkok erzählten Rino,
dass er an einer Vergrößerung des Herzens litt.
Sport und das Herumtollen mit seinen Altersgenossen und Schulkameraden
wurden für ihn von nun an Tabu. Er sollte sich auf eine dringend
notwendige Operation mit Korrekturen am offenen Herzen vorbereiten,
damit die Überlebenschancen mittelfristig nicht gering blieben.


Da die Versicherung die teuren Operationskosten nicht bezahlen wollten,
musste Ritchie sich schnell etwas überlegen.
Doch woher die 50.000 US-Dollar nehmen,
die die Herzoperation kosten würde?

♥ ♥ ♥

Schwere Unruhen auf Thailand ließen auf einmal die Touristen ausbleiben.
Konzerttermine wurden gestrichen und Rino`s Krankheit
schien zum ungünstigsten Moment in seines Vaters Leben aufgetreten zu sein.
So begann das nächste große Abenteuer und der Kampf des Elvis-Double
Ritchie Newton auf Ko Samui um das Leben seines Sohnes.

Ritchies einzige Chance schien, zurück nach Deutschland zu kommen,
um dort eine Konzert-Tour anzubieten und die eingespielten Einnahmen
für das Leben seines Kindes einzusammeln.

In seiner deutschen Heimatstadt Straubing trat Ritchie
im Spätsommer 2010 mit seinen alten Freunden aus der Rock-Szene zusammen auf,
u.a. gab es auch Benefiz-Konzert-Daten in Ingolstadt und Regensburg,
wo bis Ende September das Geld für die lebensnotwendige Operation
eingesammelt werden sollte.

Spenden aus der ganzen Welt trafen ein und in letzter Sekunde
ermöglichte ein anonymer Spender durch eine sehr großzügige Spende,
den komplizierten Eingriff an Rino`s Kinderherz.





Am 21. November 2010 wurde Rino
dann endlich erfolgreich am offenen Herzen operiert,
und Ritchie und Rinos Mutter Nong Konklom Dank gilt Allen,
die mitgeholfen haben, das junges Leben ihres Sohnes zu retten.
Ebenso ein großartiges Dankeschön an Doktor Poomiporn
und seinem exzellenten Ärzte-Team aus Bangkok.

♥ ♥ ♥

Rino, der kleine große Mann hat sich mittlerweile
von dem sechsstündigen Eingriff erholt und ist wieder ganz der Alte.
Macht euch selbst ein Bild und lasst euch von dem Lächeln
und Lachen der kleinen Kämpfernatur anstecken!







Ritchie Newton
ist unendlich glücklich, wie er erzählt.
Nun plant er nach seiner erfolgreichen Indonesien-Tour
eine groß angelegte Deutschland-Tour im März 2011!

Unter anderem hat Ritchie ein Versprechen eingelöst,
das er damals seinem Sohn Rino am Krankenbett machte
und versprach, wenn er die benötigte Hilfe
von gutherzigen Menschen bekommt,
wird er das 1000 fach in Form einer Stiftung zurückgeben
und weiteren Kindern helfen.

Jetzt hat Ritchie eine Stiftung in die Welt gerufen,
die den kraftvollen Namen „Powerhearts Project“ trägt,
und schwerkranken Kindern auf Koh Samui und Thailand helfen will.




Bitte unterstützt diese Stiftung,
damit Rinosheart ein unvergleichlicher Erfolg bleibt.

Ritchie Newton hat jetzt wieder Zeit für neue Songs
und stellt euch sein aktuelles Lied vor, …
Ratet, wem es gewidmet ist? ☺

Von Herzen
alles Gute für eure aller Zukunft,
wünsche ich Ritchie und Rino und Tammy

Passt gut auf euch auf
und wenn es wieder etwas zu erzählen gibt,
meldet euch ... Flaschenpost genügt! ☺

::: ::: :::

Internet-Bericht und Fotos
mit freundlicher Genehmigung
von und mit Ritchie Newton.
© Februar 2011

Die in diesem Interview verwendeten Grafiken
unterliegen dem Copyright und wurden nur für diesen Bericht
von den entsprechenden Webseiten entnommen.

Redaktion: Jack Sparrow`s (B)Log-Buch
Internet: http://piratjacksparrow.blogspot.com
Redakteurin: Capri ::: Silke Klaassen-Boehlke

♥ ♥ ♥


Unvergessen

Danke auch 
an den King of Rock
Elvis Presley




Lyrics ::: Can`t help falling in Love 
Words & Music by George Weiss - Hugo Peretti - Luigi Creatore


Sonntag, 6. Februar 2011

::: Silbergiganten ::: Hindenburg


Arrrr,
Aloha Mateys, say "HI" zur Hindenburg.
In wenigen Minuten wird über unsere TV-Sender die Neuverfilmung
der "Hindenburg" flimmern, [Sonntag, 06.02.11, um 20.15 Uhr RTL]
und da fiel mir ein, dass ich einst in meiner Kombüse saß
und eine Geschichte zum Thema Hindenburg geschrieben habe.

Und da es gerade passt,
hab ich die Geschichte noch einmal hervor gekramt
und will sie euch nicht vorenthalten. Viel Lesegenuß 
mit dem "Silbergiganten" wünscht euch von Deck
der J A C K








Silbergigant






In Zeiten, da exorbitante Zeppeline längst die Kontinente verbanden,
beeinflusste eine Idee das Leben meines Vaters, einem gestandenen
Generalpostmeister der kaiserlichen Reispost.

Sein Traum war, dass man neben Personen und Güter eines Tages
regelmäßig Post durch die Luft transportierte.
Und es kam der Tag, an dem sich mein Vater mit diesem Anliegen
Ferdinand Graf von Zeppelin wandte und diese Idee vorschlug.

Acht lange Jahre sollte sich mein Vater gedulden,
bis es die ersten Abwurfkarten von Zeppelinen gab.
Die Luftpost entwickelte sich und ein Jahr später gab es sogar
einen luftschiffeigenen Poststempel.

Mittlerweile träumte mein Vater davon, den Atlantik zu überqueren.
Er sprach ständig von Zeppelinen, Postsäcken und Bestimmungsorten.
Sein Herzenswunsch war es, einmal Passagier in einem Zeppelin zu sein,
sich die Flugzeit mir Briefe- oder Grußschreiben zu vertreiben
und den Postabwürfen zu zusehen. Doch es sollte weitere Jahre dauern,
bis sich sein Wunsch verwirklichte.

Es gab viele Gründe, die ihn sein Begehr zurück stecken lies.
Mein Vater wurde krank, sehr krank.
Das er als Generalpostmeister medizinisch gut versorgt wurde,
half ihm nicht, schneller gesund zu werden.

Glücklicherweise lernte er im Hospital meine Mutter kennen und lieben.
Die Zeiträume seiner Genesung zogen sich über eine längere Zeit hinaus,
doch er verlor in schweren Stunden nie die Hoffnung, und auch nicht
die Leidenschaft zu den Zeppelinen und der Post.

Während meine Eltern in die Niederlande zogen,
Kinder bekamen und ihr Leben genossen, zog meine Mutter
uns Kinder liebevoll auf, während sich mein Vater zu einem begeisterter
Philatelisten entwickelte und alles für eine
der ersten Zeppelin-Flugpostmarken hergab.

Mein Bruder und ich entwickelten uns zu zwei mutigen
und unternehmungslustigen Kindern. Und als ich älter wurde,
erklärte ich meinen Eltern, dass ich gerne Fotografin werden wollte.
Diese Erkenntnis war für meinen Vater nichts Neues,
denn er hatte Alben voller Fotos von mir in den Schränken stehen
und er nickte wissend.

Scheinbar ahnte er damals schon, dass es wichtig ist,
seinem inneren Antrieb zu folgen, koste es, was es wolle.
Und so offenbarte er meinem Bruder und mir seinen verborgenen Herzenswunsch.

Die letzten drei Jahre hatte er akribisch verfolgt,
wie ein Gigant der Zeppelin-Luftschiffe von einer Länge
von 245 Metern montiert wurde. Das Schiff hieß nach dem verstorbenen
Reichskanzler und verkehrte auf zahlreichen Reiserouten
um die „Graf Zeppelin“ zu entlasten.

Im Bauch der Zigarre wollte er einmal in seinem Leben mitfahren.
Als wir unserer Mutter davon berichteten, war sie voller Tatendrang
und ärgerte sich fast darüber, dass sie Vaters Leidenschaft in voller Ausmaße
nicht wahrgenommen hatte. Und so, wie sie meinen Vater damals im Krankenhaus
überzeugen konnte, wieder gesund zu werden, um sie zu heiraten,
tat sie alles, um ihm diesen großen Wunsch zu erfüllen.
 
Es wurde Mai, mein Vater schien sehr aufgeregt,
denn Mutter hatte es über Umwege geschafft,
zwei Fahrkarten für eine Zeppelinfahrt zu beschaffen.

Im März hatte sie bereits versucht,
Karten für die erste erfolgreichen Zeppelinfahrt nach Südamerika zu bekommen,
aber dieser Flug war nur äußerst wichtigen Persönlichkeiten zugewiesen worden.
Zwei weitere Luftschiffe wurden in Planung genommen,
denn die Euphorie unter den Menschen wurde so groß,
und die Überfahrten auf Inlandsstrecken ständig ausgebucht blieben.

Doch Vaters Wunscherfüllung rückte in greifbarer Nähe.
Mein Bruder und ich sollten nicht mitfahren,
entschied meine Mutter, und es tat uns nicht leid.
Dieses Glück sollten unsere Eltern ganz für sich genießen.

So starteten unsere Eltern am 3. Mai in komfortablen Passagierräumen
zum ersten Nordamerikaflug vom Luftschiffhafen Rhein-Main.
Mit ihnen waren 40 Passagiere und 60 Mann Besatzung
an Bord der Hindenburg. Ich gab meinem Vater meine Kodak Retina mit
und bat ihn, für meinen Bruder und mich ein paar Erinnerungsbilder zu machen.
Er lächelte und streichelte mir über den Kopf.
Diese Geste werde ich nie vergessen.

Aus späteren Augenzeugenerzählungen, erfuhr ich,
dass meine Eltern gerne im Speisesaal gesessen haben.
Meine Mutter trank ihren schwarzen Kaffee, während mein Vater,
als passionierter Sammler, seine Zeppelinpost ausfüllte,
um sie mit dem Stempel der Hindenburg versehen zu lassen.

Sie müssen glücklich gewesen sein, für diesen Augenblick.
Am 6. Mai, gegen 17°° Uhr amerikanischer Zeit, erreichten meine Eltern
die amerikanische Küste. Eine Gewitterfront näherte sich Lakehurst von Westen,
so dass der Kapitän des Zeppelins Befehl gab, zur Küste abzudrehen,
da eine Landung bei diesen Bedingungen nicht möglich war.

Außerdem war die Haltemannschaft mit den Vorbereitungen
zur Landung noch nicht fertig. So drehte das Luftschiff ab
und flog nochmals über New York, um eine weitere Runde
um das Empire State Building zu drehen. Wie gut, dass ich meinem Vater
die Kodak Retina mitgegeben hatte. Aufgeregt stand er am Fenster
und fotografierte für uns Kinder, während meine Mutter ihm beruhigend
die Hand auf die Schultern legte.

Für die New Yorker Bevölkerung war es,
wie für meine Eltern ein großes Ereignis,
als die silberne Zigarre aus Deutschland am Himmel auftauchte.
Der Zeppelin wurde stürmisch begrüßt und die Sirenen heulten laut hinauf.
Meine Eltern sahen, wie alle Straßen mit Autos angefüllt waren.
Alle schienen zum Landungsplatz zu fahren, um sich ihre Ankunft anzusehen.
Und so nahm die Hindenburg erneut Kurs auf Lakehurst.

Um 17.12 Uhr erhielt der Kapitän einen Funkspruch,
dass sich das Wetter gebessert hatte und eine Landung möglich war.
So drang das Schiff in die düsteren Gewitterwolken Richtung Lakehurst ein.
Über dem Landeplatz fiel leichter Regen und mein Vater schimpfte leicht,
über die missratenen Bilder, die er verknipste.

Während der Kapitän seine erfahrenen Offiziere
an die Ruderanlage des Luftschiffe befahl,
erwarteten eine große Menschenmenge, Zeitungsreportern
und Kameramännern trotz der etwas ungünstigen Wetterlage die Hindenburg.

Um 19.15 Uhr setzte das Schiff zur Landung an.
Die amerikanische Haltemannschaft stand am Boden bereit.
Alles lief nach Plan. Es waren vielleicht noch zirka 80 Meter über dem Platz,
als vier lange Taue hinunter fielen
und von der am Boden stehenden Mannschaft ergriffen wurde,
um das Schiff herunter zu ziehen.

Jeder Mann im Schiff hatte seine Landeposition eingenommen.
Meine Eltern befanden sich im Speisesaal auf der Backbordseite am Fenster.
Unten winkten ihnen die Leute freudig zu.
Kein Mensch bemerkte den glutroten Schein am Himmel
und dass das Schiff am Heck zu brennen begann.

Und dann ging alles sehr schnell.
Das Schiff sank ungestüm über das Heck,
bis zu einer Schräglage von zirka 45° ab.
Nach der Entzündung der Hindenburg schoss eine Stichflamme zum Bug
des Luftschiffes und schleuderte einige Menschen einfach heraus.
Besatzungsmitglieder und Utensilien des Speisezimmers fielen durch die Gondel.
Auch die Kodak Retina fiel zu Boden, als mein Vater einen Teil der Mannschaft,
der zum Ausbalancieren in den Bug des Zeppelins geeilt war, in die Tiefe hinabstürzen sah.

Entsetzt riss er meine Mutter von den Fenstern fort.
Währenddessen sank der brennende Zeppelin weiter zu Boden ab.
Ein starker Ruck ging durch das Schiff und eine gewaltige Explosion erklang.
Meine Eltern wurden durch die Explosion zu Boden geschleudert und rollten,
da das Schiff mit einer Schräglage von 70° nach oben stand,
nach Achtern gegen die Trennungswand zwischen den Kabinen und den Gaszellen.

Ihr einziger Gedanke galt uns Kindern,
und ehrfürchtig ergaben sie sich ihrem Schicksal.
Es erfolgte eine zweite Explosion. Zugleich jagte eine riesige Stichflamme
durch das Schiff und schlug vorne aus dem Bug heraus.

Als meine Eltern die Hitze spürten und das Schreien der Menschen hörten,
die schon von den Flammen erfasst waren, kamen sie zur Besinnung.
Entsetzen ergriff mein Mutter, denn der Gedanke,
dass sie am lebendigen Leib verbrennen sollte,
ließ sie schreiend meinen Vater aufrütteln. Mein Vater überlegte nur kurz.

Er wollte sich lieber das Genick brechen,
als zu verbrennen und so handelten meine Eltern hastig.
Das Schiff, dass bei der ersten Explosion tiefer sackte,
bäumte sich wieder hoch. In der Angst, das Schiff könne in der Mitte
auseinanderbrechen und mit dem Teil, in dem sie sich befanden,
noch einige hundert Meter hochsteigen, um dann auseinander zu platzen,
ergriff mein Vater die Hand meiner Mutter, riss sie über das Geländer
im Speisesaal und zog sie wieder nach vorn zu den freien Fenster.

Meine Mutter sah, wie eine Frau ihre zwei kleinen Söhne
aus dem brennenden Schiff warf, um sie zu retten. Das dritte Kind,
ein Mädchen sprang selbst hinaus. Meine Eltern erreichten das Fenster mit viel Mühe
und zwängten sich hindurch. Ob sie sich Gedanken gemacht haben,
beim Aufschlag auf den Boden so schnell wie möglich einige Meter fortzulaufen,
um zu vermeiden, dass die nachkommenden Trümmer des abstürzenden Schiffes
sie unter sich begraben, dass kann mir bis heute keiner mehr beantworten.

Aus 18 Meter Höhe sprangen meine Eltern zu Boden und krochen einige Meter weg,
bis der Aufschlagen der Schiffsreste sie einholte. Ein riesiges Flammenmeer ergoss sich
über meine Mutter und meinen Vater.

Die Schreie der Menschen in den Trümmern hallten nach...
man konnte nicht helfen. 35 Menschen fanden den Tod,
in nur 32 Sekunden war die Hindenburg verbrannt.



Am nächsten Tag wurde das Wrack der Hindenburg untersucht.
Gegen Plünderung wurde das Wrack von dem amerikanischem Militär bewacht.
Soldaten fanden viele kleine verbrannte Habseligkeiten unter den Trümmern.
So auch meine zerschmolzene und unbrauchbare Kodak Retina,
mit der mein Vater seine letzten Bilder gemacht hatte.

Außerdem retteten die Soldaten 368 Briefe, von 17.609 Postsendungen.
Meinen Bruder und mich erreichte so noch ein letzter Gruß von unseren Eltern.
Abgestempelt auf dem Luftschiff, der nicht mehr existierenden Hindenburg.

Bis heute trage ich die Briefmarke als Geschenk von meinem Vater,
in ständiger Erinnerung an das Inferno in meinem Portemonnaie bei mir.

H I N D E N B U R G

© Capri

Samstag, 5. Februar 2011

::: Closet Jewelry :::

Arrrrr,
Aloha Mateys, say "HI"
zu "Closet Jewelry!"

Ich freue mich über neue Schätze,
die ich heute in Holland ergattern konnte
und somit meinen Schrankschmuck wieder
aufhübschen kann ... kennt ihr das nicht?



"Closet Jewelry!"

Als Bezeichnung für Kleidung,
die man hauptsächlich deshalb besitzt,
damit der Schrank hübsch aussieht.

 

Ich habe mich sofort ertappt gefühlt –
diese Military-Jacke, die ich praktisch nie trage,...


... die aber toll zwischen all den langweiligen
schwarzen Jacketts aussieht
hat nun Zuwachs bekommen.



Eine tolle Weste
und schnittige Bluse



... und goldigen Knöpfen ...



... und schmucker Borte ...



... und Piraten-Maske ... *g


Kichert an Deck
der J A CK