“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”




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Freitag, 4. Februar 2011

::: Interview mit Sandro Kopp :::

  Arrrrr
aloha Mateys, say "HI" zu Sandro Kopp.

Der Ordnunghalber bin ich meine alten Archive unter Deck
am aufräumen, und da dieser Tage wieder alle drei Herr der Ringe
Filme im TV bei VOX gezeigt werden, wollte ich euch noch mal das Interview
vorstellen, was ich zu seiner Zeit mit dem einzigen Deutschen Schauspieler
geführt habe, der in "LORD OF THE RINGS" mitspielte.
Auf geht es ... ☺


::: Interview mit Sandro Kopp ::: 
Herr der Ringe-Kino-Darsteller



Kopp, Sandro
--------------------------------------------------------------------------------
Gildor Inglorion aus dem Film der "Herr der Ringe"






Elen sila lúmenn' omentielvo.
A star shines on the hour of our meeting.
Ein Stern leuchtet über der Stunde unserer Begegnung.
- Tolkien


Capri:
Mae govannen, lieber Sandro Kopp,


... du wurdest am 14. Februar 1978 in Heidelberg geboren,
lebst aber seit dem Jahr 2000 in Neuseeland
als freischaffender Künstler und Schauspieler.
Was hat deine Kindheit ausgezeichnet, oder anders gefragt,
warst du schon früh künstlerisch veranlagt
und Kunst & Sprachen orientiert?

Sandro:
Sprachen waren für mich schon immer faszinierend
und relativ einfach. Ich bin meinen Eltern unendlich dankbar,
dass wir in unserem Hause nur Englisch sprachen,
sogar mein deutscher Vater.
Auch die Kunst war schon immer präsent...
ich glaube als Scheidungskind braucht man etwas,
in das man sich zurückziehen kann, für mich war es zeichnen.

Künstlerischer Ausdruck kommt Für Kinder ganz natürlich
und oft sind es gerade die Außenseiter, die "Problemkinder"
die diese Seite entwickeln, weil ihnen der übliche Soziale Kontext fehlt.
Mein Freund Freeman z.B. fing zu malen an,
weil er Legastheniker war und eine dicke Brille trug,
die ihn zum Opfer von Hänseleien machte.
Ich war halt der fette, kränkelnde Sonderling,
aber mit meinen Zeichnungen konnte ich meine eigene Welt erschaffen,
in der ich Kontrolle hatte. Dazu kam, dass ich von meinen Mitschülern
Anerkennung für die Zeichnungen bekam.

Ich habe Kisten voll von meinen Kinder- Bildern, die ich sehr schätze.
Meistens waren es Drachen und Monster, Dinosaurier und Tiere...
Autos und Bagger fand ich schon immer blöd.
Als ich mit 13 das erste mal HdR gelesen habe,
 habe ich für jeden Charakter ein Bild gemalt
aber gerade die Bilder sind leider irgendwo verschollen.

Ich glaube nur sehr bedingt an Talent.
Natürlich haben manche Menschen künstlerische Veranlagungen,
aber Talent ist für mich, wenn man etwas gerne tut,
wenn es "die Seele nährt", dann tut man es nämlich oft
und wenn man es oft tut und sich viel damit beschäftigt,
bekommt man viel Übung und wird immer besser...
und dann kommen die Leute und sagen:
"Du kannst aber toll malen, du hast ja Talent."
Aber ich denke mir: "Nee, ich hab bloß die letzten 25 Jahre geübt.
Mal doch ein paar Tausend Bilder, dann bist Du genau so gut!"

Capri:
Wann und wo malst und zeichnest du am liebsten?

Sandro:
Am liebsten natürlich in meinem Atelier, wenn ich keine Ablenkungen habe:
Wenn alle Telefonate geführt sind, alle Sachen erledigt, die Wäsche gemacht,
der Boden gefegt, dann setze ich bei guter Musik und einem Glas Wein zum Malen an.

Meistens so um die Sonnenuntergangszeit. Wenn mich niemand unterbricht
geht es dann auch oft bis in die frühen Morgenstunden.
Ich bin tendenziell sowohl Spätaufbleiber als auch Frühaufsteher.

Capri:
Ich sah neben deinen Aktbildern, Portraits und Bodypaintings
auf deiner Internet- Präsenz auch einige Schauspielerbilder- und Selbstportraits
aus dem Film "The Lord of the Ring“. Geschah das Skizzieren in den Drehpausen
oder aus deiner Erinnerung an deine Drehzeit in Neuseeland?

Sandro:
Die sind alle am lebenden Modell gezeichnet.
In der Filmwelt ist ja die Hauptbeschäftigung meist das Warten,
da so unglaublich viele Arbeitsbereiche zusammenkommen
und alle genau abgestimmt sein müssen, bevor es endlich "Action!" heißt...
und da hatte ich oft stundenlang Zeit meine Mitarbeiter zu zeichnen.

Viele waren sehr glücklich,
da man natürlich keine Fotoapparate mitbringen durfte
und die Kopien meiner Zeichnungen für viele der Kleinrollendarsteller
das einzige Souvenir der Drehzeit waren.

In den insgesamt acht Monaten, die ich beim Film dabei war,
habe ich über hundert Zeichnungen gemacht,
die ich alle noch habe und die ein echter Schatz für mich sind.

Capri:
Deine Biographie weist eine große Reiselust auf.
Florenz, Prag, Amsterdam, Berlin, Paris, New York und Los Angeles
waren mit jungen Jahren deine Anlaufziele.
Wonach hast du gesucht oder zu finden geglaubt?

Sandro:
Ich denke, dass Reisen ein Grundmenschliches Bedürfnis ist.
Insofern würde ich sagen, dass ich die Reise an sich gesucht habe:
Die Auseinandersetzung mit fremden Kulturen und Denkweisen und natürlich die Kunst.
Wenn man wahrhaft reist, nicht nur als Tourist, sondern als Reisender,
dann gibt man sich anderen Ländern und Landschaften wirklich hin,
anstatt sie nur anzuschauen; und man kehrt immer reich beschenkt,
als gewandelter und gewachsener Mensch nach Hause zurück.

Capri:
Einer deiner wichtigsten Begegnungen während deiner Reisen war ... ?

Sandro:
In Laos habe ich oft und lange mit den jungen Novizen
in den buddhistischen Tempeln gesprochen.
Dreizehn bis Sechzehnjährige Jungs, die total locker waren
und sich frei entschieden hatten, als Mönch zu leben und jeglichem Besitztum
und aller Bequemlichkeit zu entsagen. Ich war echt beeindruckt,
vor allem, weil ich in meiner Zivi- Zeit viel mit Teenagern gearbeitet habe
die weniger Reife besaßen. Die Mönche konnten das Kloster verlassen,
wenn sie z.B. heiraten wollten, aber die meisten waren in ihrem spirituellen Dasein
so glücklich, dass das echt kein Thema war.

Capri:
Mit was für Mal- und Zeichenmaterialien
arbeitest du eigenlich bevorzugt?
Papier, Leinwand, Karton, Kreiden, Kohle, Rötel, Acryl, Ölfarben ... etc.
Und welche Farben spiegeln dich wider?

Sandro:
Ich bin nach langem Ausprobieren sehr beim Klassischen gelandet:
Gib mir Ölfarben, Leinwand, gutes Papier und ein Paar 2B Bleistifte
und ich bin glücklich!

Capri:
Auf deiner Homepage findet sich eine Anzahl
von Photographien und künstlerischen Bildern.
Stelle bitte deine Internet- Präsenz mit ein paar Worten vor!

Sandro:
Die HP ist ein sehr spannendes Projekt,
dass ich vor fünf Jahren mit meinem Bruder, der Programmierer ist,
angefangen habe. Vornehmlich dient sie als Malerei- Portfolio,
das für jedermann zu sehen ist und natürlich auch als Verkaufsplattform.

Aber ich schmücke sie immer mehr mit persönlichen Eindrücken und Anekdoten aus.
Mit Computern habe ich so eine Hassliebe, sodass die Seite
manchmal Monate lang brach liegt, dann aber wieder extensiv gejätet
und vergrößert wird.

::: Sandros Lieblingsbild :::



--------------------------------------------------------------------------------

::: Selbstportrait von Sandro :::
als Korsar & Elb Gildor


Capri:
Wie kommt ein Maler dazu, sich für ein mehrjähriges
Hollywoodprojekt casten zu lassen?
Hörtest du nur zufällig davon, dass Peter Jackson in Neuseeland
den Herr der Ringe verfilmt und hast dich auf die Rolle beworben,
oder begleitete dich die Faszination zu Tolkiens Werk schon längere Zeit
und ließ dir keine andere Wahl zu handeln und dich zum Casting zu melden?

Sandro:
Die "Herr der Ringe"- Bücher fand ich schon immer sehr geil
und ich muss sagen, daß ich der Verfilmung immer skeptisch gegenüber stand,
bis ich Teil Eins sah. Danach war ich enttäuscht, dass ich mich nicht darum bemüht hatte.
(Ich lebte damals schon in Neuseeland und es wurde ja in der Zeitung für Elben geworben.)
Als ich dann hörte, daß die Dreharbeiten für Teil Zwei weiter gingen
habe ich dann alles daran gesetzt, auf's Set zu kommen und hatte Erfolg.

Capri:
Erzähle uns, welche Rolle du am interessantesten fandest,
in die du - durch die Zusage - hineinschlüpfen konntest?
Als Elb Gildor, als Reiter von Rohan oder als Orc

Sandro:
Keine Frage: Der Elbenlord. Einen unsterblichen Elb zu spielen
war eine der phantastischsten Erfahrungen, die ich je gemacht habe...
aber jede Rolle hat ihren Reiz und ihre ganz eigene Dynamik:

An zweiter Stelle würde ich wohl Uruk-Hai setzen:
Wenn die Fackeln brannten und der Regenturm anging und hunderte
von Stiefeln im Schlamm stampften, war es sehr leicht
sich komplett gehen zu lassen und einfach sein inneres Tier für eine Weile
zum Berserker zu machen. Abends waren wir dann immer alle heiser
und gingen Kamillentee-schlürfend und gaaanz entspannt nach Hause.

Capri:
Was wäre denn deine absolute Wunschrolle gewesen?

Sandro:
Tom Bombadil!
Ich glaube dem wäre ich im wirklichen Leben am nächsten.
Im Grunde bin ich ein Hippie...
Ich bin idealistisch, optimistisch und ich liebe die guten Dinge im Leben:
Natur, Freunde, gutes Essen, Sex und das Spiel
mit dem ewigen Mysterium eines gut gelebten Lebens.

Capri:
Wie lange haben für dich die Dreharbeiten
an den Herr der Ringe gedauert?

Sandro:
Zwei Monate 2002 und sechs 2003.

Capri:
Und was ist es für ein Gefühl,
an so einem Epos mitgewirkt zu haben?

Sandro:
Ein sehr wohliges, stolzes Gefühl...
etwa so wie Sonnenschein am ersten Ferientag.

Capri:
Da du Fremdsprachen liebst,
liegt für mich die Frage nah, nachzuhaken,
ob du auch durch die Dreharbeiten die Elbensprache
Sindarin oder Quenya gelernt hast?

Sandro:
Die Sprache hapert noch ein Wenig, aber die Schriftzeichen
habe ich mit viel Freude erforscht und benutzt.



Capri:
Inwieweit ist deine Bekanntheit durch dein Engagement
beim HdR- Film hinderlich für deine öffentlichen Aktivitäten,
nach dem Film?

Sandro:
Das ist alles gut.
Als Künstler ist ein gewisser Bekanntheitsgrad ja sehr hilfreich.
Gleichzeitig muss man wirklich auch die Füße auf dem Boden behalten:
Das ich an dem Film mitgearbeitet habe ist zwar klasse,
aber letztendlich hat es mit mir als Mensch nichts zu tun.
Klar, ich möchte gerne bekannt sein, aber in erster Linie als ein Typ,
der interessante Kunst macht, der Freude am Leben hat und der versucht,
wirklich etwas "Sinn-volles" zu tun.
In Wellington, wo ich wohne, interessiert es sowieso kaum jemand,
wenn man beim bei dem Film dabei war, weil fast jeder Bekannte hat,
die am Projekt in irgendeiner Weise Teil hatten und auf Reisen habe ich
durch die LOTR- Arbeit immer eine gute Geschichte zu erzählen.

Aber die echten Helden, sind meist nicht so bekannt...
die echten Helden sind die Alleinerziehenden Mütter,
oder die Jungs die irgendwo in der Dritten Welt Brunnen bauen.

 Capri:
Willst du deine schauspielerischen Energien
neben deiner Liebe zur Kunst weiter ausbauen?

Sandro:
Auf jeden Fall.
Die Filmproduktionen in Neuseeland gehen ja weiter.
Wenn alles gut läuft, bin ich dabei.

Capri:
Am 29.- 31. Oktober 2004 veranstaltete die RingCon 2004
ein großes Treffen im Bonner Maritim Hotel,
wo wir dich als Stargast neben John Noble (Denethor), Craig Parker (Haldir)
& Mark Ferguson (Gil-Galad) uva. Lord of the Ring- Darsteller willkommen heißen dürfen.
Hast du an den Panels teilgenommen, Autogramme verteilt und Interviews gegeben?

Sandro:
Selbstverständlich.

Capri:
Wie stehst du grundsätzlich zu solchen Conventions?

Sandro:
Ich freue mich darauf!
Ich bin im August ja erstmals beim Fellowship Festival in London...

Ich denke das wird alles sehr interessant.

Capri:
Mit welchem Schauspieler aus HdR hast du am liebsten gedreht?

Sandro:
Das ist eine schwere Frage...
Billy Boyd war fraglos der Spaßigste
und auch Hugo Weaving ist ein wundervoller Kerl,
aber mein Favorit, falls ich mir einen für ein anderes Projekt einen aussuchen könnte,
wäre Ian McKellen... der Mann hat ein Herz aus Gold
und ist für mich einer der größten Schauspieler aller Zeiten.

Capri:
Konnten denn nach Drehschluss Kontakte
unter den Schauspielern aufrecht gehalten werden,
oder brach die "Gemeinschaft“ mit dem letzten Teil
und der krönenden Oscar- Verleihung ab?

Sandro:
Ich habe am Set wirklich Freunde für's Leben gewonnen.
Die großen Stars sind natürlich außer Reichweite,
aber z.B. wohnen bei mir im Haus mehrere Orcs,
einer der Hauptdesigner von Weta und ein Schwarzer Reiter.

Capri:
Erzählst du aus dem Nähkästchen und berichtest
von deinem peinlichsten Moment vor laufender Kamera?

Sandro:
Hmmm... da gab es auch Einige.
Für mich war der lustigste, als wir im Wald
den Elben Exodus nach Valinor drehten: Ich schritt allen voran,
möglichst schwebend, vor 40 Elben mit Pferden und allem drum und dran daher.

Gerade als ich an der Kamera vorbei ging blieb mein Umhang
an einer Wurzel hängen und riss mich - höchst ungrazil - nach hinten um.
Das brachte natürlich auch den ganzen Rest der Kolonne aus dem Takt
und hatte ein lautes "Cut!" von Caro Cunningham zur Folge.
Glücklicherweise dauerte der Re-set etwa fünfzehn Minuten,
so daß mir bis zur nächsten Klappe die Röte
etwas aus dem Gesicht gewichen war.

Capri:
Noch mal zurück zur Kunst:
Woran arbeitest Du als Maler momentan?

Sandro:
Ich arbeite seit Ende der LOTR Drehzeit letzten Oktober
an einer Serie von etwa lebensgroßen, hochrealistischen Portraits,
die am lebenden Modell gemalt werden. Bis dato gibt es 30 Stück,
ich plane insgesamt 44. Ideell wurde das Projekt am Set entwickelt,
da ich beim Zeichnen der Bewohner von Mittelerde entdeckte wie meditativ es sein kann,
jemandem in die Augen zu schauen und dabei sein Bildnis zu erschaffen.

Ich sehe die Bilder als Teil eines Ganzen und habe momentan nicht vor, sie zu verkaufen,
wohl aber sie auszustellen. Meine Malerei erreicht mit diesem Projekt, glaube ich,
wirklich die nächste Ebene. Wenn alle 30 Bilder zusammen an der Wand hängen
und einen ansehen, hat das Ganze etwas sehr episches.


Capri:
Was wäre dein größtes Ziel
und was bedeutet Erfolg für dich und deine Zukunft...?

Sandro:
Erfolg wäre für mich irgendwann ein guter Familienvater zu sein,
Erfolg und Wohlstand durch meine Kunst zu erreichen
(eine Retrospektive in der Tate Galerie wäre nett.),
an guten Filmen mitarbeiten zu dürfen und letztendlich das Gefühl,
dieser Welt etwas Gutes und bestandhaft Wertvolles gegeben zu haben.

Lieber Sandro Kopp,
ich bedanke mich für dieses interessante Interview
und wünsche dir von ganzen Herzen weiterhin sensationelle
künstlerische und schauspielerische Erfolge!

Vielen lieben Dank auch für die Erlaubnis
und die Mitarbeit zu diesem 'Gespräch'.

Sandro:
Ebenso!


Herzlichst und Namarië
** Capri **

2004-2005 © Jack Sparrows (B)Log-Buch
Bei Anfrage zur Nutzung des urheberrechtlich geschützten Interviews
sendet eine Mail an Capri oder eine Flaschenpost an JACK.

--------------------------------------------------------------------------------

Fotos: mit freundlicher Genehmigung – Sandro Kopp
Interview by Capri
2005 - 2011©
Bockenburger Fähre ::: Tortuga

Das Interview mit Sandro wurde per Mail geführt.
Die Fragen stellte Capri und bedankt sich bei Sandro Kopp
für die Beantwortung der Fragen. Die in diesem Interview verwendeten Grafiken
unterliegen dem Copyright und wurden nur für dieses Interview
von den entsprechenden Webseiten entnommen.

 ☺

Mittwoch, 2. Februar 2011

::: Lego :::



Arrrr,
Aloha Mateys, say "HI" zum neuen LEGO-Spiel
denn wer kennt nicht die kleinen bunten Bauelemente
mit denen wir Kinder groß geworden sind.


Ian McShane stellt sich selbst
in der Rolle des Blackbeard vor.

Captain Jack Sparrow, dem schlimmsten Schurken
ist eine Überarbeitung wiederfahren und ich bin
von der Umsetzung sehr begeistert.

Schaut euch diesen Trailer an
und vielleicht habt ihr auch Lust
auf neue Abenteuer im Karibischen Meer ...

Bald geht es ja los
und ich freue mich schon so ...

© Disney


Baut nun an Deck
der J A C K 

Dienstag, 1. Februar 2011

::: Suchbegriffe :::

Arrrr
Aloha Mateys, say "HI"
zu den meistbenutzten Suchbegriffen
im vergangenen Monat.

Wie gut, dass ich einen Bootsmann habe
der mir gelegentlich durch die Statistik-Seiten schnüffelt
und diesen Suchbegriffen auf die Fährte gekommen ist.



 Suchbegriffe



So wird am liebsten nach folgenden Wörtern gegoogle(t)
und landet folgerichtig in meinem (B)LOG-BUCH
um den Einen oder den anderen Artikel darüber zu finden,
den ich als J A C K verfasst habe. ...



wie adam ant


wie björn kuhlow double
bout 17 turn o'yer hourglass übersetzen
bilder fluch der karibik kostüme


wie capri-sonne piratenschatz video
comic stripes
colongejack sparrow



wie davy jones echte filmkostüme kaufen   
dastan miedergürtel   
disney pins ebay
die schatzinsel 1966
der verfluchte schatz der piraten


wie elfenkönig gewandung film theater


F
wie fluch der karibik 2 einblick in das buch
fluch der karibik kostüme
fluch der karibik münzen
flammenschwert
fenstertattoo
flaschenpost

G
wie geschichten von jack sperrow

( wow.. achtet auch mal auf die Schreibweisen! * kicher )



Na.. und wo wir doch schon mal
beim Suchen und Finden sind!

Habt ihr eine Ahnung, wer sich neben JACK
auf dem Bild befindet!?


H
wie heyo captain jack
halloween


I
wie indian warrior brest plate


J
wie jack sparrow kostüm
jacks caravan
johnny depp


K
wie kölsche wappen
keith richards


L
wie lebensgroße hovawart Figur
leiche braut russische volksmärchen heiratet   


M
wie mary appiah
motorradclub bischofsheim

O
wie orlando bloom

P
wie paul panzer "hart backbord" noch ist welt zu retten!
paul panzer herr latz
plastic beach
pirate pound
prince of persia

R
wie rango
robert louis stevenson die schatzinsel   
ritter rum



::: LÖSUNG :::
Captain Barbossa!

S
wie schminktipp pirat   
susanne ehrig-braun bonn ( schelmish )  
synchronsprecher von jack sparrow


T
wie thirty seconds to mars
treasure island
the silent revolution
the tourist

V
wie vajoliroja

Z
wie zoë saldaña fluch der karibik 
    
::: ::: :::

 Ich find es jedenfalls witzig zu wissen,
wie man gesucht und gefunden wird ...
hab halt Schatzsuchen gerne. * g

Kichert an Deck 
 der J A C K

Montag, 31. Januar 2011

::: Santiago ::: Der alte Mann ...

...
und das Meer!


 
Arrrr
Aloha Mateys, say "HI" zu Santiago,
den ich immer noch so sehr vermisse 
und ihm am letzten Januartag gedenken möchte.

 
† Santiago 2002 †

____________


Jahre ist es jetzt her,
als ich mir wünschte,
man könnte dich dort hin schicken,
wo du dich geborgen fühlst,
wo du Zuhause bist
und jeden Winkel kennst,
wo deine Lieben auf dich warten
und dir helfen, dich zurecht zu finden.

Jahre ist es jetzt her
und ich habe dich so vor Augen.

<°(()))>><<

Jahre ist es erst her,
als ich mir wünschte,
man könnte dich dort hin bringen,
wo du deine Erinnerungen findest,
wo du dich fallen lassen kannst
in Arme die dich halten,
wo deine Lieben mit dir rechnen
und dich ermutigen, dich nicht aufzugeben.

Jahre ist es erst her
und ich habe dich so vor Augen.

>><<(()))°>

Jahre lang ist es her,
als mein Wunsch sich erfüllte
und man dich nach Hause schickte,
um dir in Frieden das zu schenken,
was du uns Jahrelang geschenkt hattest,
was dich ein Leben lang aus machte,
was deine Lieben still an dir schätzten.
An Weihnachten hat man sich mit dir freuen können.

Jahre lang ist es her
und ich habe dich lange vor Augen.

<°(()))>><<

Doch Jahre ist es nun her,
als dein Abschied nehmen begann
und man dich hinter den Horizont schickte,
und jemand sagte: „ Er wird gehen!“
und anderer antwortete: „Er wird ankommen!“

Vor Jahren wurde der Tod für mich zum Horizont
und der Horizont wuchs zur Grenze meines Sehens
und ich weiß nun, dass sich andere freuten,
dich hinter der Grenze wiederzusehen.


Jahre ist es nun her
und ich habe dich immer noch
so lebendig vor Augen
 
Schreibt an Deck
der J A C K




-Zitat-



Der alte Mann und das Meer




Der alte Mann setzte sich zum Steuern zurecht.
Er beobachtete nicht einmal, 
wie der große Hai im Wasser versank,
dann klein und winzig wurde.
Das faszinierte den alten Mann immer.
Aber jetzt beobachtete er es nicht einmal. 
"Ich habe noch den Fischerhaken", sagte er.
"Aber es wird mir nichts nützen.
Ich habe die zwei Riemen und die Pinne und die kurze Keule." 
Jetzt haben sie mich untergekriegt, dachte er.
Ich bin zu alt, um Haie totzuschlagen.
Aber ich will es versuchen, 
solange ich die Riemen und die kurze Keule und die Pinne habe. 
Er hielt die Hände wieder ins Wasser, um sie zu kühlen. 
Es war Spätnachmittag geworden,
und er sah nichts als die See und den Himmel.
Der Wind wehte jetzt stärker als vorher,
und erhoffte, dass er bald Land sehen würde. 
"Du bist müde, alter Freund!", sagte er
"Du bist innen drin müde!" 

- Hemingway -


SOLANGE DIE FÜSSE TRAGEN 

Finale

" Ich denke nicht mehr.
Ich weiß um die Dinge, die da geschehen werden.
Was gibt es noch zu tun,
als sich endlich auf den Weg zu machen.
Ich warte schon so lange.
Ob man mich vergessen hat?
Keiner kommt mich abholen,
obwohl sie mich alle an die Hand nehmen,
aber Helfen kann mir jetzt keiner.
Meinen Weg muss ich ganz alleine gehen.

Ist schon seltsam.
Ich habe keinen Hunger mehr,
seit Tagen schon nicht mehr.
Durst verspüre ich auch nicht,
was ist das nur mit mir?
Die Zunge klebt am Gaumen
und ist so furchtbar schwer.
Sie lässt mich nicht mehr reden.
Und trotzdem spüre ich trotz aller Schwere
die in meinem Mund, auf meinen Schultern,
auf meinem Herzen und meiner Seele lastet
eine gewisse Erleichterung,
eine Freiheit in mir.

Mein Leben ist vollbracht,
die Sicht nach hinten ist so unendlich lang,
nur der Ausblick nach vorn ist verhangen.
Einzelne Regenwolken ziehen vor meinem Gemüt
und dann und wann, bei einem lichten Sonnenschein,
fällt mir doch noch eine unbeantwortet Frage ein.
Aber ich spüre keine Schmerzen mehr.
Mein Herz ist schwer und doch frei.
Ich sollte mich endlich aufmachen,
auch wenn ich so müde bin
und am liebsten einschlafen würde.

Aber ich denke, ich verweile noch ein paar Minuten
Eine kleine Ewigkeit
Eine kleine Wenigkeit
Vielleicht kommt mich ja doch jemand abholen,
jemand, der die Kraft hat,
mich auf meine Füße zu stellen
und ein Stückchen mit mir zu gehen.
Weiß ich doch unlängst, dass ich nicht alleine bin
Und begleitet werde
Warum nur, kann ich heute nur so schwer loslassen?
Warum stell ich mir noch Fragen?
Warum kann ich nicht einfach fort gehen?

Selbst wenn ich die müden Augen schließe,
und meinem Atem in meiner Tiefe folge
weiß ich, hier bin ich Zuhause,
hier ruhe ich mich aus.
Und wenn ihr mich seht
dann lasst mich einfach weiter schlafen.
Lasst mich inne gehen,
solange mich meine Füße tragen.
Lasst mich träumen,
von dem, was ich niemals sah.
Und lasst mich lächeln,
über das, was ich in mir trage.

Es regnet, und die Tropfen
schmecken nach Salz,
eine bitterschwere Süße verbreitet sich in mir,
es ist Zeit, endliche Zeit,
nun muss ich gehen.
Was bleibt, ist nicht nur Traurigkeit,
sonder ein Wissen darum, dass es Sonnenstrahlen
bei Regenwetter gibt, die Hoffnung machen,
auf das, was da noch kommen mag.
Ich gehe nun, und doch nur
ein Stückchen des Weges vor.
Atemlos,
bin ich."


Im Gedenken an 
Hermann Ohlendorf  
1924 – 2002     


Leseprobe

"Schwertfisch, Delphin und Löwe"
 
Cora hatte einmal darüber gelesen, das Ernest Hemingway im Juli 1924
eine Spanienreise zu den Stierkämpfen nach Madrid geplant hatte.
Er liebte den Stierkampfsommer, wie er diese Monate nannte
und verfolgte die Kämpfe mit wachsendem Interesse.
Der Kampf der Naturen schien ihn zu bewegen, genauso wie der Gedanke,
das Entscheidende vollbringen zu können, die Macht zu haben,
über Leben und Tod. Ernest ließ keine Stierkampfarena aus
und wechselte die Schauplätze von Huesca, Pamplona, Lerida ,
Tarragona ,Valencia bis nach Madrid!

Er schaffte es sogar mit dem amerikanischen Stierkämpfer
Sidney Franklin in Kontakt zu treten
und gewann in ihm einen weiteren treuen Anhänger
für seine literarischen Arbeiten .

Cora hatte stets jedes geschriebene Wort
über Ernest Hemingway aufgesogen
und verinnerlicht. So wusste sie,
dass Ernest aus lauter Liebe zu den Kämpfen
einen Bericht über den spanischen Stierkampf
geschrieben hatte
und etwas später sogar ein Buch.


Die Spanier glaubten, das es für einen Stier keinen ehrfürchtigeren Tod gab,
als im Kampf zu sterben.
Ernest vertrat anfangs auch diese Meinung,
empfand aber Jahre späterer die Kämpfe als sinnlos.
Als er „Der Tod am Nachmittag“ schrieb,
versuchte er in diesem Buch klar zumachen,
dass der Stierkampf kein Sport, sondern eine Kunst ist.


Das er damit nicht nur Freunde gewann, war absehbar.
Er selbst hatte nie die Gelegenheit wahrgenommen,
einem Stier in der Arena mutig entgegenzutreten.
Ernest zog es vor, aus der Entfernung zu töten.
Seine Leidenschaften waren Safaris in Afrika .
„ I love you and respect you very much.
But I will kill you dead before the days end ”

Ein Zitat von Hemingway.
Ob er es tatsächlich so gemeint hatte?


Cora versuchte dieser Frage auf den Grund zu gehen
und überlegte lange,  ob sie sich einen Stierkampf von Anfang
bis zum bitteren Ende ansehen könnte. Und so fasste sie sich ein Herz
und fuhr, während eines Spanienurlaubs,
an einem hochsommerlichen heißen Wochenende,
nach Tarragona.


In der Warteschlange an der Kasse ließ sie sich
 von den Einheimischen an den langen Kassen beraten,
welche Platzkarten man wählen sollte.
Sie folgte dem Rat, eine Karten für die Schattenseite der Arena zu kaufen.
So erwarb Cora sich für 4.500 Peseten ein Billet für die
„ Plaza de Toros Monumental de Tarragona“ ,
die Stierkampfarena, in der Ernest Stiere
hatte kämpfen und sterben sehen.


Es war ein heißer Sonntag, ~Domingo~, im Juli
und sie machte sich vertraut mit dem Gedanken,
 dass drei Toreros mit den Namen Fermin Bohórquez , 
„El Cordobez“ Manuel Diaz und „El Juli“
Julian Lopez  die Stiere um ihr Leben bringen würden.
Die Kampfarena wirkte sehr beeindruckend auf Cora..

Das Monument stand mitten in der Stadt,
umschlungen von belebten Strassen voller Menschen.
In flimmernde Hitze verbreiteten Autos
 mit ihren Motorengeräusch vorfreudigen Übermut.


Cora wurde von den Wartenden an der Kasse ein wenig mitgerissen,
in einem Taumel von angespannter Erwartung, obwohl ihre Erwartungen
von vorsichtiger Natur waren. Sie suchte den Eingang der Arena,
lief die steinernen Treppen empor und orientierte sich an den vielen
anderen Besuchern, die im gemauerten Gewölbe entlang gingen,
bis sie endlich ihren Sitzplatz erreicht hatte.

Der erste Blick in die Arena war phänomenal.
Beeindruckt hielt sich Cora am gusseisernen Geländer fest
und blickte gebannt in den Innenraum.


Das Zentrum war ein großer runder Sandplatz,
auf dem mit Kreidestrichen mehrere kreisrunde
Markierungen gezogen waren.

Rote Holzbarrieren sollten die Besucher vor den Stieren schützen.
Sie waren im Bogen um den Sandplatz gebaut,
dass sich die Stierkämpfer jederzeit dem tobenden Stier entziehen konnten.

Hinter den gekennzeichneten Barrieren saßen die Zuschauer.
Die meisten Spanier trugen hellblaue Hemden
und hielten weiße Taschentücher in den Händen,
um ihrem Gefallen an dem Kampf durch Winken Ausdruck zu geben.
Frauen, teilweise mit Kindern, saßen neben ihren Männern
und fächerten sich, trotz des Schattenplatzes,
mit ihren typischen buntbedruckten Fächern kalte Luft zu.

Hinter den Sitzreihen erkannte Cora noch zwei Emporen,
wo sich die Menschen an die Geländer drängten,
 um im Stehen die Kämpfe zu verfolgen.
Die großen freigemauerten Fensterbögen, die die Arena umrahmten,
trugen keine Glasscheiben, so das man kaum die Möglichkeit hatte,
sich der eingefangene Stimmung von den begeisterten Besucher zu entziehen.

Hinter der Arena,
entdeckte sie die Häuser Tarragonas,
die um den Stierkampfplatz gebaut waren.
Viele Menschen drängelten sich auf den Balkonen,
um auch einen freien Blick in die Arena werfen zu können.

Diese Stierkampfbesucher hatten weiße Bettlaken an ihre Fenster gehängt
und setzten damit für ihre Begeisterung ein Zeichen.
Cora staunte über diese  rege Begeisterung.
Sie blickte zu dem Eingang der Arena und erkannt eine Loge,
in der der Bürgermeister Tarragonas Platz genommen hatte.

Ein Raunen ging durch die Menge
und der Ruf nach dem ersten Stier wurde lauter.
Cora wunderte sich darüber,
dass so viele Einheimische diesem Spektakel beiwohnten,
denn die typischen Spanien-Urlauber waren kaum auszumachen.

 Sie lauschte den vielen spanischen Wortfetzen,
die zu ihr durchdrangen und setzte sich schließlich neben einen älteren Spanier,
der sie herzlichste begrüßte und vor Freude nur so sprühte, auf ihren Platz.

Ihr Blick streifte den Himmel, der genauso blau schien,
wie die Hemden der Männer.
 „ Ist heute ein guter Tag zu sterben?“
Sie atmete etwas schwermütig und sah die Zuschauer an,
die mittlerweile alle Platz genommen hatten
und ungeduldig  auf den ersten Stierkämpfer warteten.


Wenige Augenblicke später trat ein junger Torero in die Arena.
Es war Manuel Diaz der mit „ El Cordobez “ Zurufen empfangen wurde!
Manuel Diaz trug eine enge rote Hose,
die an den Seiten mit Gold bestickt war.
Seine taillierte goldfarbene Jacke glitzerte in der Sonne,
so prächtig bestickt war sie!
Er trug pinkfarbene Strümpfe und schwarze Schuhe.


Frohlockend stolzierte er wie ein bunter Gockel an seinem Publikum vorbei
und winkte mit seinem pink-gelben Kampftuch, der Muleta.
Nachdem er sich vor dem Bürgermeister verneigt hatte,
gab er das Zeichen den ersten Stier hineinzulassen!

Über der großen Innentür der Kampfarena hingen große Tafeln,
die den Stiernamen und sein Kampfgewicht verrieten.
Cora konnte lesen,  dass acht Stiere heute ihr Leben lassen sollten
und dass der erste Stier ~ El Lobero ~ sein würde.

Ein Raunen ging durch die Reihen, als sich die Tore öffneten
und der übermütige Stier ~ El Lobero ~  mit gesenkten Kopf
über den Sandplatz lief und nach Orientierung suchte.


Er schien schlau zu sein,
denn nach wenigen Schritten stellte auch er sich auf die Schattenseite
und schaute sich provozierend um. Cora empfand sofort Sympathie
für den Stier und war hin und her gerissen, was ihre Gefühle betraf.

Der Torero bewegte sich auf den Stier zu und reizte ihn mit seinem Tuch.
Der Stier reagierte und lief herausfordernd auf Manuel Diaz zu,
der geschickt zur Seite sprang, als der Stier auf gleicher Höhe war.

Dieses Spiel wiederholte sich ein paar Mal,
bis dem Stier die Lust verging
und er sich wieder einen Schattenplatz aussuchte.
 Sofort sprangen  hinter der roten Holzbarriere die Capeadores,
die Helfer des Toreros hervor,
die wild mit ihren Tüchern schwenkten
und sich die schwarzen Kappen
vom Kopf rissen, um damit heftig zu gestikulieren.

Der Stier setzte sich erschrocken in Bewegung
und lief einige Runden  durch die Arena,
bis er schwitzend und nach Atem ringend an einer Stelle
stehen blieb, um so Manuel Diaz zu ignorieren.

Die Spanier sprangen von ihren Sitzen
und forderten den Torero zum Handeln auf.
 Der Stierkämpfer winkte in die Runde um das Publikum zu beruhigen
und schritt andächtig in die Nähe des Stieres.
Manuel Diaz breitete die Arme aus und wartete.


Cora erkannte, dass es sich hierbei um ein stilles Zeichen handelte,
denn wie nach einer Vereinbarung,
liefen zwei Capeadores  zu ihm hin
und reichten ihm den ~Picadero ~,
die Lanze und etwas später zwei  ~ Banderilleros ~,
die bunten Spieße, mit denen er den Stier schwächen
und zum Bluten bringen sollte!

Und es gelang ihm auf Anhieb.
Ein paar Schritte nur, 
und der Stier hatte drei Lanzenstiche im Nacken.
Nur wenige Sekunden später steckten zwei
von den  mit Widerhaken versehene Banderilleros
in seinem Rücken. Der Stier bäumte sich auf
und versuchte die störenden Spieße abzuschütteln,
was ihm aber nicht gelang.

So rannte er gequält und blutend auf den Stierkämpfer zu,
um sich seiner Wut zu entledigen, dabei handelte er sich
aber nur weitere Banderilleros ein.

Das Publikum applaudierte und in der Arena breitete sich
eine gespannte  und euphorische Stimmung aus.

Cora ahnte, dass etwas Endgültiges
nicht mehr aufzuhalten war, 
als sie mittlerweile sechs Spieße im Rücken
des schnaufenden Stieres sah.

Der Stier stand blutend einige Meter
von dem Torero entfernt
und das warme dampfende Blut pulsierte
aus seinem Rücken,
bevor es über sein schwarzes Fell lief
und auf den Sandboden tropfte.

Manuel Diaz kniete sich ihm gegenüber
und blickte den Stier vis á vis an,
der dann einen weiteren Anlauf auf seinen Peiniger versuchte.

Der Stier senkte seinen Kopf um ihn auf die Hörner zu nehmen.
Manuel Diaz legte gezielt seinen Oberkörper zur Seite,
so dass der Stier unverrichteter Dinge an ihm vorbei lief
und in der Wende  einen der lästigen Banderilleros verlor.

Nun drehte sich der Stier um,
nervenschwache Besucherinnen der Kampfarena
schrieen entsetzt auf. ....

 

"Schwertfisch, Delphin und Löwe"
Altstadt Verlag Rostock
ISBN 3-930845-58-X
.
1. Auflage
Zeichnungen und Gedichte:
Silke Klaassen-Boehlke
Preis  10,13 €uro

Sonntag, 30. Januar 2011

::: Die Legende der Sturmklinge :::



Arrrr,
Aloha Mateys, say "Hi" zur Sturmklinge
die ich dieser Tage in den südlichen Ödlanden fand
und nun von schwarzer Magie getragen
die Westreiche bedrohen.

::: STURMKLINGE ::: 


Der Rote Magier Demetrios
und ich, Karla von den Fischern
luden zu unserer Burg ein
um mit den 9 Ratsmitgliedern
einen würdigen Schwertträger zu finden.


 


Und so möchte ich euch die einzelnen 
Ratsmitglieder vorstellen
die die Gilden ihrer eigenen
Völker vertreten und das Schwert begehren ...

☆♥•.¸¸.•♥☆♥•.¸¸.•♥☆♥•.¸¸.•♥☆♥•.¸¸.•♥☆♥•.¸¸.•♥☆

Gestatten
GRUMMBART
aus dem Zwergenreiche
dem Bierbräu nicht abgeneigt
und immer für einen Spruch zu haben
was die Schmiedekunst des Schwertes betrifft!


Hingegen 
MUTTER ANDALA
stets spirituell beraten ist 
und für die Kirche der Westreiche spricht.


Der tapfere Ritter
der Dracheorden
SIR THOMAS MALOY
sieht es als eine Ehre an
die Sturmklinge in die Schlacht zu führen.

Die Händlerin
KATARINA DALMORA
steht für die größte Händlergilde
der größten Wirtschaftsmacht der Westreiche im Rat.


Das zurückgezogene Volk der Amazonen
schickte die stolze und energische KYRA
in die Festung der Fischer.


Vom Clan der Sturmkrähen
wurde BORKAS, DER BARBAR abgesandt
um das Schwert für sein Volk zu beanspruchen.


Hingegen vertrat die Versammlung das erst Mal
die Tochter des Elfenkönigs
mit dem wohlklingenden Namen NIMUEL.


Das OPFER war leider nicht mehr zu identifizieren
und bestand nur noch aus Haut und Knochen
einn Jammer um die Leiche erklang 
und hallte durch die Festung ...


Ja, und so begann ein mörderischer Abend
mit wilden Spekulationen
haltlosen Anschuldigungen und listigen Intrigen ...


Es gäbe eine Menge zu erzählen
doch ich will Keinem etwas vorgreifen, 
der die LEGENDE DER STURMKLINGE
nicht vielleicht selbst nachspielen will
und Freunde dazu einladen möchte ...


Als Gastgeberin und Gelehrte, 
die Wissen und Geheimnisse sammelt
um diese weiterhin in meiner Festung zu lagern,
möchte ich jedenfalls sagen,  das alle Ratsmitglieder
an diesem Abend gefordert  waren und glaubet mir,
wir hatten trotz Mord und Totschlag
unseren Spaß dabei ... * hüstel


gerne immer wieder! ☺

Eure KARLA
ähhh Capri
von den Fischern

.

Samstag, 29. Januar 2011

::: Die Legende der Sturmklinge II :::



Arrrrr,
Aloha Mateys, say "HI" zu dem Impressionen
die ich euch an dieser Stelle
gerne mitgeben möchte
denn es ist doch so schön
gute Freunde zum Dinner einzuladen.



Da das Fest in der Burg der Fischer statt fand,
fiel das Motto auf die Gestaltung des Festes
natürlich in den Maritimen - Bereich.


Auf weißen-sandfarbenen Leinentücher
wurde heller Quarzsand geschüttet
und mit Muscheln, Schneckenhäusern, 
Perlen und Seesternen dekoriert.


Dazwischen kleines Strandgut, Fische und Korallenstücke
ebenso wie Kerzen und Fischerkugeln in Rot verteilt.


Und schon wurde Platz
und eine Kleinigkeit zu sich genommen ...

Es gab eingelegten Sahnehering mit Pellkartoffeln,
Pfeffermakrelen und Schillerlocken.


Dazu Räucherlachs mit Roggen- und Zwiebelbrot
ebenso Zwiebelfleisch und frisches Mett.


Bis dato fühlten sich alle Ratsmitglieder
quicklebendig ... 

Der Barbar setzte dem Ritter einwenig
im Gespräch zu ... * ho ho


Während der Zwerg dem Roten Magier
ständig am zuprosten war ... 


Auf den Gebetsbänken ward es 
aber auch trotz Mutter Andala nicht ruhiger,
dafür sorgten die Händlerin Katarina Dalmora
und die kämpferische Amazone Kyra.


Immer wieder mußte ich als Gelehrte
in die Handlung eingreifen und für Ruhe sorgen...

... während die Leiche ( links ) unlängst ruhte.. * g


Möglicherweise hatte sich die Leiche totgelacht! ☺


Zur Stärkung gab es kleine Amulette ...


 ... die zeitweise für Verwirrung sorgten ...


... aber den Zwerg kümmerte eh
nur das Bier-Gebräu! * g


... auch wenn Axt und Morgenstern ihren Einsatz fanden
ging es gesittet an der Tafel zu ... 


Die Gastgeber fühlten sich sicher in dieser Runde
und hofften, dass das Schild sie schützen möge ...


Schlussendlich fand sich ein ehrwürdiger 
Schwertträger ... zumindest saß er am nächsten 
 an der Sturmklinge, und nahm sich ihrer
unvermutet an....

Ob es Rechtens war? * wer weiß ☻


Zumindest zog der Ritter
 des Drachenordens seine eigene 
Schwertklinge und verteidigte seine Gilde!


Doch hatte er nicht mit der Amazone Kyra
gerechnet, die ihr Bestreben neben dem Bier
nicht vergaß und auch nach der Klinge gierte.


Furchtbare Kämpfe spielten sich in
der Burg der Fischer ab ... 


... und es gab einige Opfer zu beklagen ...


... damit konnte Niemand rechnen ...


... doch dank des Zaubertrunk der Elfen
ging es uns auch noch zur späten Stunde
den Umständen entsprechend gut ...


... und somit ging ein schöner Abend zu neige
und ich verabschiede mich
mit ein paar stimmungsvollen bewegten Bildern.

Eure Karla von den Fischern! * knicks

::: KRIMI-DINNER :::
by ThePiratJackSparrow