“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”


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Donnerstag, 27. Juli 2006

::: Fluch der Karibik 2 :::




Pirates Of The Caribbean: Fluch der Karibik 2 (Piraten-Abenteuer)

USA 2006
FILMSTARTS.de FILMSTARTS.de-Wertung
6/10 Wertung: 6 Punkte
Pressespiegel Pressespiegel
6,5/10 Pressespiegel: 65
Diesen Film bewerten Leserwertung
8,0/10 Leserwertung: 80
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Leserwertung

Kinostart: 27.07.2006
Verleih: Buena Vista
Laufzeit: 150 Minuten
Originaltitel: The Pirates Of The Caribbean 2: Dead Man´s Chest


Es ist noch nicht allzu lange her, da begeisterte ein bonbonbuntes und fabulöses Leinwandspektakel mit einem grillenhaften Piraten und einem unwiderstehlichen Traumpaar als Hauptdarstellern ein breites Millionenpublikum und sorgte somit für den Sommerhit des Jahres 2003. Und wie nicht anders zu erwarten, war der Nachfolger von Fluch der Karibik nur eine Frage der Zeit und ein dritter Teil selbstverständlich alles andere als ausgeschlossen. Letztendlich wurden beide Filme hintereinander abgedreht – „Pirates Of The Caribbean: Fluch der Karibik 2“ soll laut Vorstellungen der Produzenten in diesem Sommer natürlich seinen Vorgänger in allen Belangen überragen und für weitere Besucherrekorde und damit einen weiteren Riesenerfolg von Walt Disney Pictures sorgen.Pirates Of The Caribbean 3 folgt im nächsten Sommer.

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Nun ist diese Strategie keine neue und gehört in Hollywood mittlerweile zum Grundkonsens einer erfolgreichen Filmwirtschaft. Der Zuschauer allerdings muss in jüngster Zeit immer mal wieder feststellen, dass trotz Unsummen an Produktionskosten und schauspielerischem Kapital, das in die Sequel von erfolgreichen Filmen gesteckt wird, die Eigenständigkeit und Qualität, sprich der eigentliche Wert des Films, auf der Strecke bleibt.

The Ring
-Regisseur Gore Verbinski gelingt nicht gänzlich der Anschluss zum Vorgänger, ein versprochenes „Mehr“ wird lediglich in den atemberaubenden Special Effects und einer Verstärkung der Superlativen von Gewürm, Ekel und düsteren Gestalten erkennbar. Schließlich erweist sich die Story als weniger überzeugend gegenüber dem Vorgänger und der Film gerät ganz offensichtlich in die Falle von unendlich wiederkehrenden Klischees und Stereotypen, Innovationen und die angekündigten Überraschungen bleiben jedoch weitestgehend aus.

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„Jack is back” – nachdem sich Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) vor dem Freibeuter Davy Jones (Bill Nighy) auf einer Kannibaleninsel versteckt hält und seine Kapitänsmütze gegen prunkvolles Schamanen-Accessoire eingetauscht hat, ist William Turner (Orlando Bloom) verzweifelt auf der Suche nach Jack, um sein Leben und das seiner versprochenen Liebe Elisabeth Swann (Keira Knightley) zu retten. Jack besitzt etwas, was der englischen Regierung von eminenter Bedeutung ist und gleichsam William und Elisabeth vor dem Galgen bewahren könnte.

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Doch Jack Sparrow wäre nicht Jack Sparrow, wenn er diesen Anlass nicht zu seinem eigenen Vorteil ausnützen würde: William, der einen magischen Kompass einfordert, der der englischen Regierung als Wegweiser zu einem sagenhaften Schatz dienen soll, wird von Jack mit auf eine abenteuerliche Seereise quer durch die Karibik genötigt. Jack ist drauf und dran, seine Seele, die dem widerwärtigen Seelenknechter Davy Jones geschuldet ist und ihn nach dem Tod zur ewigen Knechtschaft auf Jones Schiff, der „Flying Dutchman“, binden würde, zu Lasten des gutgläubigen Williams zu retten.

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Die Falle schnappt zu. Als vorübergehendes Mitglied in der Mannschaft des „Flying Dutchman“ hat William eine unerwartete Begegnung mit seinem tot geglaubten Vater. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Jack auf der Suche nach hundert Seelen zum Tausche seiner eigenen, William in Gedanken an die bevorstehende Vollstreckung der Todesstrafe an seiner Geliebten und den Verräter Jack Sparrow im Hinterkopf, der für seine Lügen und Hinterhältigkeiten ein für alle mal büßen soll. In einer nächtlichen Fluchtaktion schwört sich William, seinen Vater aus den Scherenzangen des schrecklichen Bösewichts Davy Jones zu befreien. Doch er hat seine Rechnung ohne das mysteriöse Seeungeheuer „der Kraken“ gemacht...

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Kaum zu glauben, dass die oben genannten gesamten Handlungsstränge in den Rahmen eines Films der Machart „Hollywood-Blockbuster“ passen. Denn es wäre nicht verfehlt zu sagen, dass sich „Fluch der Karibik“ trotz familienfreundlicher Eignung als recht komplex und seine Handlungselemente als vielfältig ineinander verstrickt erweisen. Vor allem die Spannung und die Dramaturgie leiden unter dieser Überfrachtung von Elementen, die Akteure wirken zeitweise ungewöhnlich mehrdimensional und die Stringenz einer Handlungsentwicklung wird sichtlich vernachlässigt. Lediglich Johnny Depp in seiner Rolle als unbelehrbarer Schelm und Tausendsassa vermag dem Film so etwas wie eine Identität zu geben.
Sicherlich ist dieses Manko des Films insbesondere auf seine Position als verbindender Mittelteil einer Trilogie zurückzuführen, doch in aller erster Linie muss der Film für sich alleine stehen.

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Hierin liegt wohl das ganze Elend der Verfilmung eines Epos beziehungsweise einer in epischer Breite erzählten Geschichte. „Fluch der Karibik“ aber, und das gilt ausdrücklich festzuhalten, ist kein Epos und zeigt bisher längst nicht die enormen Qualitäten einer „Herr der Ringe“-Trilogie beispielsweise. Wenn man so will, ist die Jerry-Bruckheimer-Produktion eine künstliche Verlängerung eines erfolgreichen Blockbusters mit provozierendem Hintergrund – eine auf weiteren Profit und noch größeren Erfolg ausgelegte Angelegenheit, die konzeptionell nicht überzeugt. Die große Frage sollte dabei sein: Muss „Fluch der Karibik“ oder muss eine Sequel-Produktion generell in diesem Belang überzeugen? Der Zuschauer tut sich einen Gefallen, wenn er nicht zu viel erwartet und sich auf einen kurzweiligen und spaßigen Trip mit einigen flapsigen Scherzen und bunten Fantasiefiguren- und Welten einstellt. Vor allem aber sollte er gebannt darauf sein, wer und warum in welcher Weise das Schwert erhebt. Denn offensichtlich ist dies nicht immer.

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Das Staraufgebot brilliert wie schon im ersten Teil mit den altbekannten Namen: Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley. Selbstverständlich keine Endabsichten von Preisauszeichnungen im Visier, wiegelt sich die Darstellerriege zu einem Maximum an Glanz und Strahlenkranz auf. Schauspielerische Ansprüche eines intensiven, konzentriert darstellerischen Auftrittes spielen in „Pirates Of The Caribbean: Fluch der Karibik 2“ natürlich nur eine Nebenrolle. Doch Schauspieler brauchen solche Filme, sie leben schließlich von ihnen und arbeiteten ihr ganzes Leben daraufhin, in solch einer „pompösen“ Produktion einmal eine Rolle zu spielen. Johnny Depp zeichnete sich schon immer durch seine expressive Leidenschaft aus, groteske Freaks, absonderliche Drogendealer und scheiternde Lebenskrüppel zu verkörpern - nur nicht immer in solch farbenfroher Pracht. Er gibt dem Film den gewollten Knalleffekt und einen beinahe bis zur Unerträglichkeit getriebenen Kitsch-Charakter. Sein Auftritt als Schamane wider Willen, der nicht recht weiß, wie er das doppelte Problem seiner Existenz lösen kann – einmal als Verfolgter eines erbarmungslosen Fieslings, einmal als versprochenes Festmahl eines Kannibalenstammes -, ist nahezu umschmeißend.

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Sein schwuler Habitus in „Fluch der Karibik“ reizt manchmal am Rande des Erträglichen, in der Fortsetzung hat man sich jedoch schnell daran gewöhnt. Denn der Männerwelt gerecht wird immer noch der edelmütige Orlando Bloom, der dem Film ein Hauch von Tiefe und höherer Intention gibt. Keira Knightley als Braut ohne Bräutigam hat augenscheinlich einen weniger erzückenden Part: Eingekerkert, in Verkleidung als Seemann und getrieben von Nöten des bevorstehenden Verlustes, bröckelt der Glanz der anmutigen Prinzessin aus dem ersten Teil der Trilogie zunehmend in der Entwicklung des zweiten. Ihre junge Schauspielkarriere hat noch keine eindeutige Richtung gefunden, ihr Auftritt in „Pirates Of The Caribbean: Fluch der Karibik 2“ hilft da auch nicht viel weiter, zeigt aber wenigstens, dass sie sich nicht festlegen lässt.

Bleibt noch ein einmalig fieses Meeresgezücht namens „Davy Jones“, gespielt vom Multitalent Bill Nighy. Seine Rolle ist die wohl kurioseste und augenfälligste, mitunter zieht er durch sein Handeln und Nicht-Handeln die vielen Fäden der parallelen Handlungsstränge. Genauer, Bill Nighy in der Puppe eines Riesenkrebs-Wurm-Gehzeugs legt sich getreu seiner Konstruktion für die Dramaturgie des Films mächtig ins Zeug, um den Verfolgten Jack Sparrow samt Crew, Elisabeth Swann und William Turner keine Pause zum Verschnaufen zu lassen.

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Am Ende steht die große Leere! Was hat uns dieser Film, rein storytechnisch und im Hinblick auf ein bombastisches Finale im dritten Teil der Piraten-Saga gebracht, außer die Einführung und Integrierung neuer Gefahren und Ungeheuer in das Leben unserer unverwüstlichen Fantasie-Helden um Captain Jack? Nun, am Ende steht die Wandlungsfähigkeit einiger Akteure, das Wiederkommen längst vergessener und die unendliche Schlacht zwischen Gut und Böse. Steigen und Fallen, Schiffbruch um Schiffbruch, rettendes Land und Vergeltung: Alle auf ein Ziel zusteuernd (Ja, auf welches denn?), erst kooperierend, dann rivalisierend bis zur nächsten Hürde? Nein! Im Grunde steht bei „Fluch der Karibik“ stets der Spaß und die Spannung im Vordergrund. Und wenn hier einer tatsächlich eine tragende Hauptrolle spielt, dann sind das wohl am ehesten die Special-Effects-Artists, Maskenbildner und Kameraleute, die die sehnsuchtsvollsten Landschaften eines Karibik-Touristen in unglaublichen Bildern einfangen und die Flucht vor der Wirklichkeit, hinein in fantastische und atemberaubende Fantasiewelten so einfach und bequem machen. Der Zuschauer sollte schweigen und genießen, vergessen und sich auf den dritten Teil freuen, der nächsten Sommer folgt.

Link-Tipp: Album „Rogue’s Gallery: Pirate Ballads, Sea Songs And Chanteys“



Samuel Rothenpieler

In Zusammenarbeit mit Filmstarts [ J A C K ]

Mittwoch, 26. Juli 2006

Pirates of the Caribbean ::: Teil II

Endlich, endlich ist er da, der zweite Teil der Trilogie "Fluch der Karibik". Ab Morgen läuft in allen Kinos Deutschland der zweite Teil des faszinierenden Piratenstory von Jack Sparrow, Will Turner und Elizabeth Swann.

In Spanien selbst war ich auf Piratentripp, konnte mir sogar die Feuerwaffe des legendären Piraten Sparrow ergaunern, die ich jetzt mein Eigen nenne ( sie liegt schwer in der Hand ) und holte mir noch einige Informationen bei dem Piraten Barbossa über Sparrow ein. (siehe Foto)



Doch nun freue ich mich über ein Zusammentreffen mit meinen Lieblingsseeräubern und erwarte eine formedable Unterhaltung, weiß ich doch, dass sich der absolute Show- Down höchstwahrscheinlich für den letzten Teil im Sommer 2007 augehoben wird. Ahoi, ihr Piraten, wetzt die Säbel, wir stechen in See!!!

Kurzinhalt:

Gerade erst ist Captain Jack Sparrow dem Fluch der Black Pearl entkommen, da wird er mit dem nächsten lebensbedrohenden Abenteuer konfrontiert: Denn Jack steht in lebenslanger Schuld bei Davey Jones, dem legendären Kapitän des Fliegenden Holländers und Herrscher über die Tiefen des Ozeans. Wenn er keinen Weg findet, den Bann zu brechen, ist er zu einem höllischen Leben nach dem Tode in ewiger Finsternis verdammt. Doch damit nicht genug: Denn Jacks ausgesprochen existenzielle Probleme erweisen sich als Hemmschuh für die bevorstehende Hochzeit seiner Freunde Will Turner und Elizabeth Swann, die wider besseres Wissen in die andauernden Eskapaden des Kapitäns verwickelt werden. Das Abenteuer kann beginnen …

Darsteller:
Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Bill Nighy
Regie:
Gore Verbinski
Filmlänge:
150 Min.



Rückblick: Fluch der Karibik (Teil 1)

O-Titel: Pirates Of The Caribbean: The Curse Of The Black Pearl
Abenteuer, USA 2003, 143 Minuten
Regie:Gore Verbinski
Darsteller: Johnny Depp, Geoffrey Rush, Orlando Bloom, Keira Knightley, Jonathan Pryce, Jack Davenport

Story

Der verwegene und extravagante Pirat Jack Sparrow (Johnny Depp) genießt ein unbeschwertes Dasein voller Freiheit und Abenteuer auf karibischer See. Sein paradiesisches Leben erhält einen jähen Dämpfer, als der durchtriebene Captain Barbossa (Geoffrey Rush) Sparrows stolzes Schiff, die Black Pearl, in seine Gewalt bringt und mit ihr die Hafenstadt Port Royal überfällt. Als Barbossa Elizabeth Swann (Keira Knightley), die Tochter des Gouverneurs, entführt, mischt sich der abenteuerlustige Will Turner (Orlando Bloom) ins Geschehen:

Will liebt Elizabeth, die er bereits seit Kindheitstagen kennt, und will sie retten. Gemeinsam mit Captain Sparrow macht sich Will auf die Jagd nach der mörderischen Bande um Barbossa. Auf dem schnellsten Schiff der britischen Flotte wollen sie den Piraten das schmutzige Handwerk legen.

Noch ahnen die beiden Draufgänger nichts von einem mysteriösen Fluch, der auf Barbossa und seiner Mannschaft lastet: Bei Mondschein verwandeln sie sich in lebendige Skelette, dazu verdammt, auf ewig als Untote durch die Nacht zu ziehen. Nur ein außergewöhnliches Geheimnis kann den Fluch brechen ...

Will liebt Elizabeth, die er bereits seit Kindheitstagen kennt, und will sie retten. Gemeinsam mit Captain Sparrow macht sich Will auf die Jagd nach der mörderischen Bande um Barbossa. Auf dem schnellsten Schiff der britischen Flotte wollen sie den Piraten das schmutzige Handwerk legen. Noch ahnen die beiden Draufgänger nichts von einem mysteriösen Fluch, der auf Barbossa und seiner Mannschaft lastet: Bei Mondschein verwandeln sie sich in lebendige Skelette, dazu verdammt, auf ewig als Untote durch die Nacht zu ziehen. Nur ein außergewöhnliches Geheimnis kann den Fluch brechen ...

Dienstag, 28. Februar 2006

::: Falaise de Fleur :::




Jack via Jacky















Carneval in Colonia 2006





Samstag, 25. Februar 2006

Donnerstag, 3. November 2005

::: Corpse Bride :::

Endlich ist es soweit, und wir können Johnny Depp als computeranimierten Leinwand-Helden erblicken. In Corpse Bride sehen wir in einem wunderschön aufgemachten skurilen Liebesgeschichte. Gut ... für mich hätten die Gesangseinlagen nicht sein müssen, aber das ist ja nun mal Geschmackssache. *g




Victor soll Victoria heiraten - eine arrangierte Ehe, die den Familien der beiden finanzielle Vorteile bringen soll. Als er die Hochzeitszeremonie mit dem Ring an einem Stöckchen übt, stellt sich heraus, dass es sich um den Finger einer Toten handelt. Victor wird also unversehens zu deren Ehemann und geht mit ihr ins Land der Toten. Von nun an pendelt die Handlung zwischen beiden Welten, und zum Vergnügen der Zuschauer spickt Burton das Geschehen mit unzähligen Einfällen aus märchenhaften, skurrilen und gruseligen Welten.

Viktor (gesprochen von Johnny Depp) lebt als Sohn eines Fischhändlers und seiner Frau in einem kleinen viktorianischen Dorf. Nach dem Willen seiner Eltern soll er mit Viktoria (Emily Watson) verheiratet werden, deren aristokratische Eltern (Joanna Lumley und Albert Finney) zustimmen, um an Geld zu kommen. Die beiden treffen sich erst einen Tag vor der Hochzeit, mögen sich aber sofort. Als Viktor bei der Hochzeitsprobe so versagt, dass er nicht nur seinen Text vermasselt, sondern schließlich das Kleid seiner Schwiegermutter in Brand setzt, wird er von Pastor Galswells (Christopher Lee) zum Lernen in den Wald verbannt. Dort verwechselt er eine Baumwurzel mit einem knochigen Finger einer Leichenbraut (Helena Bonham Carter) und ehe er sich noch so recht versieht, wird er als unfreiwilliger Ehemann ins Reich der Toten verschleppt. Eigentlich ist es im Totenreich ganz nett, die Leichen sind unheimlich gut drauf (die Leute sterben ja auch schließlich, nur um dahin zu kommen), es gibt immer eine Party und die Bars schließen nie. Dennoch will Viktor unbedingt zu seiner Viktoria zurück, die inzwischen mit dem mysteriösen Lord Barkis (Richard E. Grant) verheiratet werden soll. Da Leichenbraut Emily aber unerschütterlich an ihrer Ehe mit Viktor festzuhalten gedenkt, muss sich der schüchterne junge Mann dringend einen überzeugenden Plan einfallen lassen, um mit seiner wahren Liebe vor den Altar treten zu können.

Stop-Motion-Trickfilme sind eine unheimlich aufwendige Sache. Die Sets müssen wie im Realfilm komplett ausgestattet werden und mit den „Schauspielern“ besetzt werden. Der Film selbst wird dann als unendliche Folge von Einzelbildaufnahmen abgefilmt, zwischen denen die Puppen meist nur um ein Millimeterchen bewegt werden. Kurzum: Für solch ein Projekt brauchen die Macher eine Engelsgeduld, fähige Puppenspieler und gutes, robustes Material. Nach Nightmare Before Christmas haben sich einige Neuerungen im Puppenspiel durchgesetzt.

Statt beispielsweise die Köpfe für verschiedene Stadien der Mimik auszutauschen, können die Animatoren mit einem Getriebe im Puppenkopf die Mimik in minimalen Schritten verändern. Diese Erfindung vereinfacht die Arbeit einen Schritt, aber die Koordination eines Spielfilms mit Puppen bleibt ein Mammutprojekt. Tim Burton hat diese Aufgabe in Zusammenarbeit mit Co-Regisseur Mike Johnson, der bei „Nightmare Before Christmas“ als Beleuchtungsassistent zum ersten Mal mit Burton in Kontakt kam, hervorragend gemeistert. Ein weiterer spannender Aspekt in der Produktion von „Corpse Bride“ ist, dass die stimmengebenden Schauspieler die Dialoge vor Drehbeginn aufnahmen und nicht wie beim Trickfilm üblich erst hinterher. So konnten die Darsteller die Charakterzüge ihrer Figuren entscheidend beeinflussen und formen. Die Animatoren versuchten dann, die Bewegungen der Puppen so gut es geht den Stimmvorgaben anzupassen. So entstand in liebevoller Einzelarbeit ein rundes Bild aller Leinwandfiguren.

Weil die Originalstimmen die Figuren so prägen, ist es für „Corpse Bride“ auch empfehlenswert, den Film in der englischen Originalversion zu sehen, falls ein Kino in der Umgebung diese Version anbietet. Die tiefe, gnadenlos wirkende Stimme von Christopher Lee, der bereits in „Sleepy Hollow“-Hauptdarsteller Johnny Depp oder Helena Bonham Carters aus Planet der Affen sympathisch-melancholische Intonation machen den besonderen Charme der Produktion aus. Zum Glück verlässt sich Tim Burton in seinen Arbeiten auf alte Bekannte und bewährte Modelle. Nicht nur die Schauspieler (vielleicht mit Ausnahme von Emily Watson) haben bereits viel Erfahrung mit dem Regisseur, vor allem Komponist Danny Elfman, der der Welt unvergessliche Melodien wie die „Simpsons“-Titelmelodie schenkte, wurde von Burton zum sage und schreibe zwölften Mal ins Boot geholt.

Nach der erfolgreichen Arbeit an Charlie und die Schokoladenfabrik hat Elfman wieder innovative, liebevoll angejazzte Songs für das neue Werk seines Freundes in petto, die er in Gestalt des Skeletts Bonejangles auch zum Besten gibt und dadurch ein einnehmendes, auflockerndes Beiwerk zur inszenierten Handlung schafft. Doch „Corpse Bride“ wäre kein echter Burton, wenn nicht auch der ungemein sympathische Humor, überaus schrullige, ausgeflippte Charaktere und die besondere, ganz in Burtons eigenem Stil gefilmte Atmosphäre und Farbgebung seinen Film prägten. Vor allem durch die erneute Arbeit mit Kameramann Peter
Kozachik („Nightmare Before Christmas“, „Willow“) wird der bewährte Look hergestellt. Nicht nur Burton-Fans werden an dem Ergebnis der jahrelangen Bemühungen um dieses russische Volksmärchen begeistert sein. „Corpse Bride“ ist ein typischer Burton-Film mit allen seinen Eingebungen, dennoch er zeigt vor allem eine anrührende, aber auch urkomische Geschichte in einer hervorragenden Umsetzung: Burton und seinem Team ist ein unterhaltender Film für die ganze Familie gelungen.

Bei «The Nightmare Before Christmas» (1993) war Tim Burton als Produzent dabei, für dieses Animations-Meisterwerk führte er außerdem gemeinsam mit Mike Johnson Regie. Schaut euch mal die Seite zum Film an (sehenswert!): http://corpsebridemovie.warnerbros.com



Sonntag, 5. Juni 2005

::: Best of Pest :::

Naja, neben Pest an Bord 
hat mich auch der Bilderwahn gepackt 
und mit meinen dünn gesäten Kennnissen der Bildeartbeitung 
von ULEAD PHOTO EXPRESS habe ich mich 
mal wagemutig an ein paar Bildern versucht. 
Will sagen, zumindest sind mir die Rahmen gelungen! *ggg






Dienstag, 24. Mai 2005

Enter-Geschenk von Aldebaran

So langsam färbt mein Faible für die Seebären und Landratten ab. Aldebaran hat mir ein Bild geschenkt, was hier seinen Platz bekommen soll. In diesem Sinne, herzlichen Dank, alter Saufkumpane, immer weiterhin die Tassen hoch und auf das die Fässer weiterhin rumfaulen...! *g



Ich frag mich nur, wie der an ein Bild von mir
und meinen Zwillingen gekommen ist?
* Kopf mit Gabel kratz und grübel *g


Und wo zum Klabautermann
steht dieser Leuchtturm? *lol


Ruft von Deck
[ der J A C K ]

Mittwoch, 6. April 2005

Pirates Of The Caribbean: Fluch der Karibik 2

Endlich, endlich, die Tage der Meuterei sind bald vorbei und wir können unsere liebgewonnenen Kameraden von hoher See begrüßen und sie in unsere Arme schließen!

Start: 27.07.2006 Pirates Of The Caribbean: Fluch der Karibik 2







Regie: Gore Verbinski
Drehbuch: Ted Elliott, Terry Rossio
Schauspieler: Johnny Depp (Captain Jack Sparrow), Orlando Bloom (Will
Turner), Chow Yun Fat (Cheung Po Tsai), Naomie Harris (Tia Dalma), Martin
Klebba (Marty), Keira Knightley (Elizabeth Swann), Alex Norton (Captain
Bellamy), Stellan Skarsgård (Bill Turner), Bobby Waldron

Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) und seine Crew geraten einmal mehr in ein Netz übernatürlicher Machenschaften. Es stellt sich heraus, dass Captain Jack aufgrund der Geschehnisse des ersten Teils in einer Blutschuld zum legendären Piraten Davey Jones (Bill Nighy), dem Herrscher über die Tiefen des Ozeans und Captain der Flying Dutchman, steht.

Wenn
Jack keinen Weg findet, dieser Blutschuld zu entgehen, droht ihm ein Leben der Sklaverei und Verdammnis. Und als ob das noch nicht genug wäre, durchkreuzen die Pläne von Jack noch die Hochzeitsabsichten von Will Turner (Orlando Bloom) und Elizabeth Shaw (Keira Knightley)…

Montag, 4. April 2005

::: Pirates old aged :::

Ja, und will man ein paar veralterte Freibeuterinnen in Augenschein nehmen, so werfe man einen Blick auf meine Wenigkeit und meiner Busenfreundin Linda, mit Verlaub! ;-)




Hier kann man schön die ledernde Bauchtasche erkennen.



"Mann" achte auf die kunstvoll geklöppelten Bartzöpfe :-)



Ja, auch so ein verwegener Piratenblick will gelernt sein ;-)



Mein Colada-Schwert aus Spanien hängt am Beckengürtel.



Mit Latex-Kleber den Bart anzukleben, war nicht schwer.

Ich habe es nur zu gut gemeint,

denn manchmal ist weniger mehr... *fg



Wie man sieht bin ich noch nicht wirklich firm im Bartstutzen, doch das kommt noch. ...



Das Schöne ist, das die Leute auf den Strassen von Tortuga
uns freiwillig Platz gemacht haben. *ggg

::: Linda & Me :::

P.S. Linda's Bart erinnert mich irgendwie an Errol Flynn! :o)


::: The Curse of the Black Pearl :::