“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”


♥

2 0 0 3 - 2 0 2 0
::: Owner of the 'Tropic Of Capricorn' :::



::: Log-Buchschreiberin und Chronistin des Captain :::


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Mittwoch, 23. Februar 2005

::: Pirate like me :::

Nun ist die Zeit gekommen,
wo man sich auf die Strassen wagt um das zu zeigen,
was hunderte von Nähstunden so mit sich gebracht haben. *g




Bin recht zufrieden,
leider habe ich auf die Schnelle
keine Stulpen-Stiefel gefunden.




Vom Gesamtbild ist es recht stimmig,
schade, das ich keine Rasta-Locken habe. * snif




Irgendwie habe ich das Gefühl,
ich sprenge gleich die Bluse. *lol




Auch als Pirat darf man doch wohl
noch träumen dürfen? ...




Hier kann man gut die Beads erkennen,
die mich schmücken :-)




::: Jack Sparrow :::

Ich gestehe, es war arg kalt
und ich zog unter meinen Piratenmantel
noch einen Flanell-Mantel! * räusper


Dienstag, 22. Februar 2005

::: Sparrow aged :::

Habe mal wieder Zeit gefunden,
mich mit dem Bildbearbeitungsprogramm
ULEAD PHOTO EXPRESS anzufreuden
und das hier sind die Resultat.





Macht Spaß mit den Bilder zu arbeiten, savvy?



In Old Aged sehe ich dem Knaben sogar ansatzmäßig ähnlich. *g

Vielleicht bekomme ich ja eine Stunt-Rolle für den nächsten Teil! :o)

Ruft von Deck
[ der J A C K ]

Sonntag, 20. Februar 2005

::: Piratenfamilie :::

So, jetzt wird es aber an der Zeit,
meine Piratenfamilie vorzustellen,
denn mitgegangen ist mitgefangen.

Und da sich jeder sein Kostüm noch individuell gestaltet hat,
sind den kreativen Ideen keine Grenzen gestzt worden.
Doch schau selbst ...




::: Saskia :::

Ein blitzerglitzer Lächeln kleidet jeden Piraten goldig.



Am Augenaufschlag darf noch ein wenig geübt werden ;-)



::: Svenja :::
Totenköpfe und Narben, meine Kinder leben gefährlich.



Verwegen und doch kritisch ... was passiert hier?



::: Pirate 1 ::: Jack Sparrow ::: Pirate 2 :::


Donnerstag, 10. Februar 2005

::: Finding Neverland :::





Da ich ein großer Johnny Depp - Fan bin,
und mein diesjähriges Karnevals- Kostüm Depp`s Rolle
als Jack Sparrow im "Fluch der Karibik" nachempfunden wurde ,
möchte ich euch heute den Kino- Tipp für kommende Woche mit an die Hand geben. ;-)

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Finding Neverland, USA/Großbritannien 2004

Start: 10.02.2005

Regie: Marc Forster

Drehbuch: David Magee, Allan Knee

Schauspieler: Johnny Depp, Kate Winslet, Julie Christie, Radha Mitchell, Dustin Hoffman, Nick Roud, Joe Prospero, Freddie Highmore, Luke Spill, Kelly Macdonald, Ian Hart

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Kritik: Im Dezember 2004 wird das Theatermärchen „Peter Pan“ 100 Jahre alt. Bereits im April kam die Realverfilmung des Stücks in die Kinos, im Februar erscheint „Wenn Träume fliegen lernen“, welches die Entstehung von „Peter Pan“ näher beleuchtet und auf der Lebensgeschichte des schottischen Schriftstellers J. M. Barrie beruht.

J. M. Barrie (Johnny Depp) erlebt Anfang des Jahrhunderts in London, wie sein neues Stück in der Uraufführung beim Publikum durchfällt. Obwohl sein Produzent Charles Frohman (Dustin Hoffman) weiter zu ihm hält, weiß er, dass das nächste Stück unbedingt ein kolossaler Erfolg werden muss. Auf der Suche nach Inspiration trifft er eines Tages im Park die vier vaterlosen Brüder George, Jack, Peter und Michael, mit denen er sich anfreundet. Vor allem mit dem desillusionierten Peter heckt der Schriftsteller viele Streiche aus. Auch mit der Mutter der Jungen, Sylvia Llewelyn-Davis (Kate Winslet), versteht sich Barrie sehr gut. Er verbringt sehr zum Ärger seiner Frau (Radha Mitchell) immer mehr Zeit mit der vaterlosen Familie und erschafft für die Jungen die Fantasiewelt Nimmerland, die zur Grundlage für sein Stück „Peter Pan“ wird. Sylvias Mutter (Julie Christie) ist ebenfalls gegen die Verbindung ihrer Tochter mit dem verheirateten Schriftsteller. Während Barrie sich voller Eifer in die schwierigen Proben zu „Peter Pan“ stürzt, erkrankt Sylvia schwer und ihre Söhne drohen, die gerade wieder erlangte Hoffnung und ihren Glauben an das Glück zu verlieren.

„Wenn Träume fliegen lernen“ ist ein waschechtes Wintermärchen. Die Geschichte ist vom wahren Leben von J. M. Barrie inspiriert. Tatsächlich lernte der Schriftsteller die Familie Llewelyn-Davis kennen, als der Vater der Jungen noch lebte. Sie wurden seine Spielkameraden, und er kümmerte sich auch um ihren später erkrankten Vater. Die Jungen wuchsen Barrie so ans Herz, dass er ihre Schulgebühren bezahlte, sich lebenslang um sie kümmerte und ihnen in allen Schicksalsschlägen beistand. Für die Kinoversion wurde natürlich einiges dramatisiert und zeitlich verschoben, so dass eine noch märchenhaftere Handlung entsteht. Trotzdem wirft „Wenn Träume fliegen lernen“ auch einen interessanten Blick auf den Mann, der nicht nur mit „Peter Pan“ unzählige Kinderherzen höher schlagen ließ, sondern das Copyright des Stücks einem Londoner Kinderkrankenhaus für wohltätige Zwecke übertrug.


Auch auf der Leinwand kommt gerade die Verbundenheit zwischen dem selbst nicht erwachsen wirkenden Barrie und seinen kleinen Spielkameraden gut an. Johnny Depp („Fluch der Karibik“, „Das geheime Fenster“), 2004 bereits für einen Oscar nominiert, überzeugt in der Rolle des schottischen Erfolgsautors vor allem durch den natürlichen Umgang mit den Jungen. Depp findet sich in allen ihren Spielwelten – vom Feenland bis zum Piratenschiff – sehr gut zurecht. Auch die Jungen liefern bemerkenswerte Darstellungen. Freddie Highmore, der Peter Llewelyn-Davis spielt, konnte gleich nach Ende der Dreharbeiten die Hauptrolle in Tim Burtons Verfilmung von „Charlie und die Schokoladenfabrik“ ergattern, in der ebenfalls Johnny Depp zu sehen sein wird.


In weich gezeichneten Bildern, in denen vor allem Naturtöne hervorstechen, erzählt Regisseur Marc Foster („Monster´s Ball“) die Story und zeichnet durch die Farbgebung einen deutlichen Kontrast zwischen der Londoner Realität und den vielen Fantasiewelten, die Barrie für die Familie Llewelyn-Davis erschafft. Fosters Faszination an der Geschichte sieht man besonders in diesen Sequenzen, die detailreich und liebevoll ausgemalt sind. Eigentlich hat die Handlung selbst wenig zu bieten, die Geschichte ist sehr einfach gestrickt. Das fällt aber gar nicht auf, weil die Inszenierung sich vor allem auf die fantastischen Spielwelten konzentriert und dadurch einen spannenden Ausgleich bildet. „Wenn Träume fliegen lernen“ lebt von der Vorstellungskraft seiner Zuschauer und ihrem Willen, sich für die zweistündige Fantasiereise von Johnny Depp an die Hand nehmen zu lassen. Freunde des zauberhaften Märchenkinos werden voll auf ihre Kosten kommen.



In Zusammenarbeit und mit besten Dank an Filmstarts.de wünscht im Kino viel Spaß ...


Ruft von Deck
[ der J A C K ]
... ... und vielleicht begegnen wir uns ja!

Dienstag, 8. Februar 2005

Jack Sparrow and the Curse of the Black Pearl

Hier ein klitzekleiner Einblick
in die Leidenschaft meiner Nähkunst für Filmkostüme.


Aus "Fluch der Karibik" wurde das Kostüm
des Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) nachempfunden.

Mit meiner Freundin Linda saßen wir einige Tage
an der Nähmaschine um 10 Kostüme zu entwerfen.

Viel Spaß beim Betrachten.







Ich denke, wir können stolz auf uns sein.
Auf jeden Fall hatten wir jede Menge Spaß beim Nähen.

Danke an dieser Stelle an Linda für ihr Durchhaltevermögen,
Kreativität, Organistaion und Schnittmuster-Leserei! :-)

Winkt von Deck
[ der J A C K ]


Donnerstag, 13. Januar 2005

Karibische Presente von Beyond the Sky

Ich kenne seit einigen Jahren einen alten Seebären, der mir dann und wann literarische Gechenke macht und dieser Tage war es wieder so weit. Beyond the Sky hat mir eine paar sehr schöne Zeilen gewidmet, die hier ein Zuhause bekommen sollen. Danke schön auf diesem Wege! * verneig





Beyond the Black Pearl

Einige Tage lag das mysteriöse Schiff schon im Hafen vor Anker. Majestätisch ragten die Masten in den Himmel und wiegten sich sanft im Schlage der Wellen. Während sich viele Menschen am Hafen tummelten um neugierig das Schiff zu bestaunen, hatte etwas ganz anderes meine Aufmerksamkeit entfacht. Es war die Person, die gegen Abend das Schiff verließ. Irgend etwas faszinierte mich an ihr. Pechschwarzes Haar wehte in der salzigen Brise, die vom Meer herüberstrich. Es war unschwer zu erkennen, dass es sich um den Captain dieses Schiffes handelte.Ich folgte ihm in unauffälligem Abstand. Entgegen meiner Überzeugung, dass Captain Jack Sparrow, so wurde er genannt, in die nächste Kneipe gehen würde, lief er an den alten Hütten vorbei hinaus zur Stadt.Am Sandstrand angekommen hielt er inne und blickte hinaus auf das Meer. Ich hielt mich hinter einem Palmenstamm versteckt und verharrte ganz still, ich war im so nah, das ich Angst hatte, er könnte mein Atmen hören. Ich konnte mir einfach nicht erklären, was an ihm so geheimnisvoll war und weshalb seine Austrahlung einen gewissen Reiz auf mich ausübte. Doch schon bald sollte ich erfahren, um wen es sich bei diesem Captain handeln sollte. Als die Sonne glutrot im Meer versank, und sich die silberne Scheibe des Mondes über das Firmament schob, streifte Jack Sparrow den grauen Mantel ab, entledigte sich des ledernen Gürtels, der ledernen Tasche und seines Schwertes. Er schnürte sein weißes Hemd auf und zog sich die gestreifte Hose aus. Ich wollte mich gerade abwenden, weil mir mein Anstand es gebot. Doch plötzlich verschlug es mir den Atem! Ein makelloser Frauenkörper schlüpfte aus den Unterkleidern und völlig nackt, nur die Figur vom blassen Mondlicht geschmeichelt begab sich die junge Frau in Richtung Meer und nahm ein nächtliches Bad. Ich sah eine (S) chönheit (i) m (l) ichte (k) osmischer (e) lemente. Ich hatte genug gesehen und schlich mich davon. Nun wusste ich um das Geheimnis "Jenseits von Black Pearl" und beschloss dieses auf ewig für mich zu behalten........

© Beyond the Sky 2005


Montag, 18. Oktober 2004

::: Strandpiraten :::

Die "Strandpiraten" waren eher eine unauffällige Serie, jeder hat sie irgendwann einmal gesehen, aber kaum einer erinnert sich, worum es da eigentlich ging. Nur der Vorspann - an den erinnert sich jeder... Und an die Melodie!







::: Strandpiraten:::

"Strandpiraten" ist eine kanadische Serie - tatsächlich ist es sogar die am längsten laufende kanadische Serie aller Zeiten. Sie lief über 19 Jahre in Kanada!

Bei uns liefen nur 91 Folgen, die allerdings sehr häufig wiederholt wurden. Erstmals lief "Strandpiraten" im Juni 1976 im ZDF, wenn ich mich recht erinnere, war es Sonntags ca. um 14.00 Uhr.

Die Handlung spielt in der kanadischen Provinz British Columbia, wo sehr viele Sägewerke angesiedelt sind. Wenn unterwegs mal Baumstämme verloren gehen, ist es die Aufgabe der Strandpiraten, diese zurück zu bringen. Der Grieche Nick Adonidas (Bruno Gerussi) ist ein solcher Strandpirat mit Lizenz, der sich mit seinem alten Widersacher Relic (Robert Clothier) ständig zofft.

Nick wohnt bei Molly Carmody, die ein Café am Ort besitzt. Ihre beiden Enkel Margaret und Hugh sowie sein jüngerer Partner Jesse erleben mit Nick zusammen einige Abenteuer.



1990 lief in Kanada die letzte Folge der "Strandpiraten" nach insgesamt 324 Folgen. Inzwischen sind die Darsteller von Nick, Relic und Molly leider verstorben.


Trotzdem gab es vor kurzem in Kanada eine Neuauflage: mit neuen Darstellern entstanden die "New Beachcombers" - die Strandpiraten spielen ganz offensichtlich in der TV-Geschichte Kanadas eine große Rolle.




Ruft von Deck
[ der J A C K ]

Montag, 20. September 2004

I'm a Pirate



I'm a Pirate
Lyrics copyrighted by: R. Wise
(to be sung to the music "He's a Pirate" from the Pirates of the Caribbean:
The Curse of the Black Pearl

Soundtrack

I'm a pirate and I'll pillage and I'll plunder and I'll loot.
I will kidnap and I'll ravage and I won't give a hoot.
I'm a pirate, I'm a scoundrel, I'm a villian and a knave.
I'm a really bad egg, so my soul you can't save.

I will say things like "savvy", "scallywag", and "walk the plank."
I will heave to, weigh anchor, swab the deck before we sink.
If I like you you're a matey and we'll splice the mainbrace.
If you cross me I'll send you to Davy Jones' Locker
Way down to the sharks - who - will -
EAT - YOU - UP!

I'm the best pirate
You'll ever hear of.
Captain Jack Sparrow -
That is my name!

Someday I will hang from a noose way up high,
And I'll swing 'till I'm dead and I'm blue.
But until then, I'll be sailing the seas,
And I'll look for a port with a lassie or two.

I am Captain Jack Sparrow,
The best pirate you've heard of.
I love the sea, I love my ship,
I love the freedom they bring.
Please don't forget my name!

Dienstag, 10. August 2004

"Yo Ho (A Pirate's Life For Me)"



"Yo Ho (A Pirate's Life For Me)" Song Lyrics

Lyrics by Xavier Atencio and music by George Bruns

Yo ho, yo ho, a pirate's life for me.
We pillage, we plunder, we rifle, and loot,
Drink up, me 'earties, yo ho.
We kidnap and ravage and don't give a hoot,
Drink up me 'earties, yo ho.

Yo ho, yo ho, a pirate's life for me.
We extort, we pilfer, we filch, and sack,
Drink up, me 'earties, yo ho.
Maraud and embezzle, and even high-jack,
Drink up, me 'earties, yo ho.

Yo ho, yo ho, a pirate's life for me.
We kindle and char, inflame and ignite,
Drink up me 'earties, yo ho.
We burn up the city, we're really a fright,
Drink up, me 'earties, yo ho.

We're rascals, scoundrels, villians, and knaves,
Drink up, me 'earties, yo ho.
We're devils and black sheep, really bad eggs,
Drink up, me 'earties, yo ho.

Yo ho, yo ho, a pirate's life for me.
We're beggars and blighters, ne'er-do-well cads,
Drink up, me 'earties, yo ho.
Aye, but we're loved by our mommies and dads,
Drink up me 'earties, yo ho.


Dienstag, 13. Juli 2004

Wissenswertes über Klaus Störtebecker

Wenn wir schon mal auf Kapernfahrt sind,
kann ich auch mal eben etwas Wissenswertes
über Klaus Störtebecker berichten. Savvy?




Thomas Einfeldt: Störtebekers Gold
Ein Roman aus der Hanse-Zeit


Umschlagtext:

Verborgene Schätze,
reiche Hansestädte
und wagemutige Seeräuber

Klaus Störtebeker ist der berüchtigte Anführer
der Freibeuterschar, die um 1400 die Nordmeere unsicher macht.
Zu ihr verschlägt es den reichen Kaufmannssohn Martin Damme,
der aber bald wieder flieht, entsetzt über die Brutalität der Seeräuber.

Wieder ehrbar geworden, weiß er nun freilich Bescheid,
und vor allem: Er weiß, wo Störtebeker
und seine »Vitalienbrüder« ihre Beute versteckt haben.

Ein Roman über das Alltagsleben in der Hanse-Zeit,
ein facettenreiches Bild des Mittelalters
und eine eindrucksvolle Abenteuergeschichte,
bei der auch die Liebe nicht zu kurz kommt.

D 1997, Piper 2002, 462 Seiten

Klaus Störtebeker
(* um 1360; † 20. Oktober 1401 in Hamburg)
war Anführer der Likedeeler („Gleichteiler“)
und der wohl bekannteste Seeräuber,
der aus den Reihen der Vitalienbrüder hervorging.

Sie kämpften lange Zeit erfolgreich
gegen die „hanseatischen Pfeffersäcke“.
Bundesgenossen Störtebekers und ebenfalls berüchtigte
Likedeeler waren die Kapitäne Gödeke Michels,
Hennig Wichmann und Magister Wigbold.

Manche nehmen an, Störtebeker sei aus der Gegend von Verden,
andere meinen, er stamme aus Wismar.
Im Liber proscriptorum, dem "Verfestungsbuch" der Stadt Wismar,
ist im Jahre 1380 ein Vorfall festgehalten,
wonach zwei Wismarer Bürger aus der Stadt gewiesen wurden,
weil sie einem anderen in einer Schlägerei
verschiedene Knochenbrüche zugefügt hatten.
Der Betroffene der Auseinandersetzung wird als
"nicolao stortebeker" bezeichnet.
Es spricht viel dafür, dass dieser Nikolaus Störtebeker
später als Klaus Störtebeker in die Geschichte einging.

Angeblich hat sich der Freibeuterkapitän den Namen Störtebeker
(aus dem Niederdeutschen von „Stürz den Becher“)
wegen seiner Trinkfestigkeit als Spitznamen verdient.
So soll er der Sage nach einen 4-Liter-Humpen (einen ellenhohen Becher) Bier
ohne abzusetzen in einem Zug leergetrunken haben.

Ins öffentliche Bewusstsein trat Störtebeker erst
nach der Vertreibung der Vitalienbrüder von der Insel Gotland
als Kapitän der Likedeeler, nachdem diese sich Mitte der 1390er Jahre
als Freibeuter selbstständig gemacht hatten.

Die Vitalienbrüder unterstützten ursprünglich König Albrecht von Schweden
im Kampf gegen die dänische Königin Margarethe I. und betrieben dazu
auch Seeräuberei in Nord- und Ostsee.

Den Übergriffen auf die Schiffe der Dänen und Lübecker,
die auf dänischer Seite standen, folgten bald Überfälle auf andere Schiffe der Hanse.
Hierfür hatten die Vitalienbrüder Kaperbriefe erhalten.
Damit ausgestattet konnten sie die erbeuteten Waren
in Wismar frei auf dem Markt verkaufen.

Ab 1396 hatte Störtebeker auch Unterstützung in Marienhafe,
Ostfriesland, wo er eine Tochter des friesischen Häuptlings
Keno ten Broke geheiratet haben soll. Diplomatischer Druck seitens
der Hansestädte führte zum Verlust dieser Operationsbasis.
Am 15. August 1400 beurkundete Herzog Albrecht von Holland
einen mit den Vitalienbrüdern geschlossenen Vertrag.

Diesem zufolge nahm er 114 Vitalienbrüder auf
und stellte sie unter seinen Schutz. Dabei werden acht Hauptleute
namentlich genannt, darunter ein Johan Stortebeker.
Es ist äußerst unwahrscheinlich,
dass sich ein weiterer Anführer mit dem Namen Störtebeker
in den Vordergrund gedrängt hat. Darum muss angenommen werden,
das Klaus Störtebeker nicht wie Gödeke Michels nach Norwegen geflohen ist,
sondern sich weiterhin nahe der Nordsee aufgehalten hat.

Die Hanse und insbesondere die Hansestadt Hamburg versuchten
selbstverständlich den Seehandel mit England und Holland
vor Piratenangriffen zu schützen. Sie verstärkten insbesondere
die Anstrengungen zur Verfolgung und Bekämpfung Störtebekers
und Gödeke Michels.
Störtebeker soll den überlegenen Hamburger Kriegskoggen
mit seinen Schiffen aber immer wieder auf die hohe See entkommen sein.

Am 22. April 1401 wurde er von einer hamburgischen Flotte
unter Simon von Utrecht vor Helgoland gestellt, in der Seeschlacht
nach erbittertem Kampf gefangen genommen
und auf der Bunten Kuh nach Hamburg gebracht.

Angeblich soll dieser Erfolg erst durch die Hilfe eines Verräters
ermöglicht worden sein, der unbemerkt flüssiges Blei
in die Steueranlage goss und damit Störtebekers Schiff
manövrierunfähig machte – alternativ wird dies mit der Zerstörung
des Hauptmastes durch Geschosse der Bunten Kuh erklärt.

Klaus Störtebeker wurde am 20. Oktober 1401 mit rund 30 Gefährten,
unter ihnen sein Steuermann Humbert Grobherz,
auf dem Grasbrook bei Hamburg durch einen Scharfrichter
namens Meister Rosenfeld enthauptet.

Der Legende nach soll Störtebeker vom Bürgermeister
der Hansestadt Kersten Miles gestattet worden sein,
dass all jene Männer überleben durften,
an denen er nach seiner Enthauptung noch vorbeizugehen vermochte.

An elf Männern schritt der Geköpfte vorbei,
bevor ihm der Henker den Richtblock vor die Füße warf
(lt. einigen Quellen ihm ein Bein stellte).
Nach dem Sturz des Piraten brach der Bürgermeister allerdings
sein gegebenes Versprechen, und alle 73 Seeräuber wurden enthauptet.

Die Köpfe wurden zur Abschreckung längs der Elbe aufgespießt.
Hinterlassenschaften Störtebekers, wie sein berühmter Trinkbecher,
wurden beim Großen Hamburger Brand 1842 zerstört.

Die Sage will wissen, dass Störtebeker dem Senat,
nachdem ihm das Todesurteil verkündet wurde,
für Leben und Freiheit eine goldene Kette anbot,
deren Länge um die ganze Stadt reichen sollte
- was der Senat aber mit Entrüstung zurückwies.

Als man den legendären Goldschatz der Likedeeler nicht finden konnte,
wurde das Schiff an einen Schiffszimmermann verkauft.
Als dieser die Säge ansetzte, um das Schiff zu zerlegen,
traf er auf etwas Hartes: In den Masten verborgen war der Schatz,
einer mit Gold, der andere mit Silber,
und der dritte mit Kupfer angefüllt;
und er ließ aus dem Gold eine Krone für den Turm
der Hamburger St. Katharinenkirche anfertigen.




Störtebeker- Denkmal in Hamburg

Quelle ::: Wikipedia



Montag, 5. Juli 2004

Pirates of the Caribbean by Hallen der Valar

Aloha... im Rahmen dessen, das ich bei den Hallen der Valar Piratenschmuck bestellen konnte, fragte ich bei Angela Lemmen nach einem Interview nach und hier sind die Antworten auf all meine Fragen!




Liebe Angela Lemmen, du bist die Betreiberin des Online- Shops Hallen der Valar. Erzähle doch bitte unseren Lesern, wie die Idee dazu entstanden ist?

Angela:
Also wo soll ich da anfangen? Mein Freund ist Besitzer des Online Shops aber ich bin die Leiterin die für Alles zuständig ist... Sozusagen sind die Hallen der Valar mein Baby...;-) Meine bessere Hälfte und ich führen seit Jahren zusammen ein Atelier für Bildereinrahmungen und einen Druckservice. Ich habe die ganze Zeit überlegt was man noch machen kann um was Außergewöhnliches anzubieten. Da kam ich auf Merchandise Artikel. Da der Markt eigentlich noch sehr offen ist habe ich mir einfach aus dem Bauch gedacht das Herr der Ringe das richtige ist um klein anzufangen... Denn Herr der Ringe war und ist Kult und natürlich wurde der Merchandise durch die Filme erheblich gepuscht. Also fing ich an mich schlau zu machen und mich mit Lieferanten zusammen zu raufen. Angefangen haben wir mit dem Namen www.lordoftherings-shop.de der uns allerdings wegen der Namengebung sowie wegen Lizensrechten von New Line Cinema´s Anwälte verboten wurde. Wir mußten innerhalb 1 Woche alles abändern aber unsere Kunden haben uns geholfen zur neuen Namensgebung und daraus entstand der heutige Online Shop Hallen der Valar, der mittlerweile immer weiter auswächst, da ich immer bemüht bin Neuheiten zu finden aus dem aktuellen Merchandise Sortiment aber auch mit Besonderheiten, wie Drachenstuff, Viggo Corner, England Shirts, Handy Moshis und Mousepads.



Dein Online Shop enthält also viele phantastische Präsente und verspricht besondere Merchandise Artikel zu haben. An welchem Film hängt dein Herz ganz besonders und kleidet dementsprechend dein Geschäft?

Angela: Mein Herz hängt eigentlich schon immer an Tolkien und ich war begeistert, wie ich hörte das der Film wirklich versucht wird, verfilmt zu werden. Ich muß sagen es ist ein Meisterwerk geworden. Das kann man auch in unseren Räumlichkeiten sehen, aber es gibt auch sehr viel anderes zu bewundern....

Stimmt, in den Hallen der Valar findet der Käufer Artikel von Lord of the Rings, Pirates of the Caribbean, Finding Nemo. In wie weit willst du deinen Laden noch erweitern und wo setzt du deine Schwerpunkte?

Angela: Ich bin wie gesagt immer auf der Suche nach Besonderheiten. Manchmal versuche ich anhand von Umfragen heraus zu finden, was meine Kunden wollen und sich wünschen. Ist so etwas machbar und gibt es tatsächlich irgendwo auf der weiten Welt Merchandise, versuch ich ihn zu bekommen. Es gibt allerdings Filme, wo leider zu wenig gemacht wird oder auch Filme wo es sich nicht lohnt wegen der Aktualität und der Schnelllebigkeit Artikel zu besorgen. Zum Beispiel „Troja“.



Wie man aber auch erkennen kann, bestücke ich den Shop mit Besonderheiten wie Shirts aus England, die von einer Designerin stammen (die ich bei einem London Besuch gefunden hab) und wo die Hallen der Valar den Exlusiv Verkauf für Deutschland haben.
Neuste Errungenschaft sind die Leuchtringe, Moshis und ChinChins der Kult, Handyschmuck einfach Muß für jeden Trendsetter, X-Boards (Mousepad der ganz anderen Art - einfach mal im Shop schauen), Tamagotchis der neusten Generation! Und was noch ansteht sind Ringe in Gold und Silber, die man mit Elbischer Schrift nach seinen Wünschen lasern kann (der Clou für Verliebte und die Hochzeit, Anfragen gerne per Mail).

Einen Ring mit Elbenschrift trage ich übrigens auch! Ein ganz besonderes Geschenk, übrigens! Apropos Streicher ... Viggo Mortensen scheint dir besonders an dein Herz gewachsen zu sein. Was gefällt dir so sehr an dem Herr der Ringe- Darsteller, als dass du ihm eine ganze „Corner“ einrichtest?

Angela: Hm, ja schon ich bin begeistert von Viggo Mortensen, allerdings sehe ich in ihm nicht nur den Schauspieler. Ich bewundere schon länger, was er alles leistet. Ich meine, er hat vor Herr der Ringe hervorragende Filme gemacht, die allerdings meist Geheimtips waren und wo er den meisten leider gar nicht besonders auffiel. Zu erwähnen sind auch seine meisterhaften Bücher, die Bilder, Fotografien, Gedichte und Lieder die er schon lange macht. Irgendwie finde ich es schade, dass das vorher niemanden auffiel. Durch den Film Herr der Ringe wurde er ja erst berühmt und gepusht. Und damit auch seine weiteren Arbeiten die in meinen Augen viel früher hätten entdeckt werden müssen und nicht erst durch seinen Erfolg bei Herr der Ringe....

Du bietest neben „Herr der Ringe- Artikel“ in deinen Hallen Produkte aus dem Hause WETA an. Ist es schwer, diese spezielle Ware zu vertreiben? Wie machst du auf dich aufmerksam?

Angela: WETA Sachen zu verkaufen und zu vertreiben ist nicht unbedingt das Problem, da es nur wenige gibt wo man die Sachen wirklich bekommt. Mir ging es darum einen vernünftigen Lieferanten zu finden, der auch liefert wenn ich bestelle und damit meine Kunden beglücken kann. Hätte ich keinen Lieferanten gefunden der diesen Kriterien entspricht hätte ich WETA nicht mit ins Programm genommen. Übrigens es werden in nächster Zeit weitere WETA Sachen erhältlich sein wie zb. Star Trek, van Helsing, Freddy usw...



Danke für das Stichwort. Natürlich habe ich schon Troja und Van Helsing im Kino gesehen, denn um solche Filme kommt man nicht drum herum! Kann ich darauf hoffen, dass du auch diese „Lücke“ in deinem Laden auffüllen wirst? Bzw. was hältst du von einer Depp- Bloom- Pitt Corner?

Angela: Also wie schon erwähnt ist es sehr schwierig für Troja und Helsing Merchandise zu finden auf dem weltweiten Markt. Allerdings kommen van Helsing Artikel sowie auch noch wunderschöne Fotos zu dem Einen oder Anderem... Last Euch überraschen! Ich denke es wird sicher in Zukunft auch den ein oder anderen speziellen Corner geben. Da dies, einer meiner Herzensangelegenheiten ist, zu manchen besonderen Schauspieler, einfach eine Anlaufstelle für Fans zu bieten wo man etliches finden kann in kompakter gesammelter Form und man nicht mehr durch 1000 Seiten suchen muß... Ein Depp Corner ist schon in Arbeit und es wird in naher Zukunft auch noch den Connor Trieneer sowie den Craig Parker Corner geben. Ich bin halt noch auf der Suche nach dem ein oder anderem schönen Artikeln...


Oh, ich lass mich gerne überraschen und freue mich besonders auf den Craig Parker- Corner, den wir alle als „Elb Haldir“ aus der Triologie des Herr der Ringe kennen. Ich traf ihn auf der RingCon 2003 in Bonn und freue mich, dass er auch bald in Hallen der Valar vertreten ist. Wie fühlst du dich eigentlich, wenn du merkst, dass du auf das richtige Pferd gesetzt hast? Und kannst du dich überhaupt gut von Artikeln trennen, die nicht laufen, obwohl dein Herz daran hängt?

Angela: Es ist schon ein schönes Gefühl wenn einem der Bauch das Richtige sagt und es angenommen wird. Leider funktioniert das nicht immer obwohl ich dran arbeite.... Aber so ist der Lauf der Zeit an dem auch ich leider nix ändern kann. Wenn Sachen nicht mehr laufen bin ich meist gezwungen sie preiswerter zu verkaufen und Sonderverkäufe zu machen. Es fällt schon schwer aber das wußte ich am Anfang. Und ich versuche in den meisten Fällen mich damit abzufinden was allerdings manchmal nicht funktioniert... z.B. Die DVD Boxen zum zweiten Teil.

Ich habe mir, nachdem Warner sagte kleine Händler werden NICHT beliefert, ein Bein ausgerissen um wirklich Boxen vorrätig zu haben für meine Kunden (habe dies über wirklich 3 Länder ermöglicht). Es tut weh wenn man sieht das man drauf hängen bleibt, weil die Großen einem in diesem Punkt dann doch das Genick brechen!!!



Mal etwas ganz anderes gefragt, liebe Angela. Drachen scheinen Fabelwesen zu sein, an denen kein Mensch vorbei kommt. Wie ist dein Verhältnis zu Drachen?

Angela: Meine Glückszahlen sind 7 – 13 – 666 und 999. Muß ich noch was sagen??? Ich liebe das Mystische und somit auch Fabelwesen und die Drachen! Drachen sind wie die Teufelswesen ein Bestandteil unseres Lebens....
Oder etwa nicht???

Doch, doch, da gebe ich dir Recht, Drachengeschichten und Filme möchte ich nicht missen, eben wie die Mystik und Faszination in anderen Bereichen. Im Film Matrix z.B. hat mich neben der Geschichte die aussagekräftigen Kostüme der Akteure fasziniert. Wäre es eine Idee, Fashion in Form von Stiefeln, Mänteln, T- Shirts etc. anzubieten?

Angela: Ich habe mir das schon öfter überlegt Fashion, Gewänder usw. mit anzubieten. Problem ist, es gibt wunderschöne Kostüme und Gewandungen allerdings bewegen diese sich in einem finanziellen Rahmen, ich rede hier allerdings auch von einer vernünftigen Qualität, die nicht Jeder bereit ist zu bezahlen. Viele Gewandungen werden daher auch in Eigenproduktion gemacht... Allerdings denke ich, das trotz alledem das eine oder andere Stück den Weg in die Hallen der Valar finden wird.... Wie Star Trek Uniformen und auch Elbengewandung. Die Ohren haben wir ja schon....;-)

Ich las, dass man neben Ohren auch Gutscheine bei dir erwerben kann und werde jedem, der mir demnächst etwas schenken mag, darauf hinweisen! *g
Stelle doch bitte deine Internet- Präsenz mit ein paar Worten vor!

Angela:
http://www.hallen-der-valar.de

Die Hallen der Valar sind mein persönliches Baby, in dem viel Herz und Liebe von mir stecken... Ich versuche mit den Hallen der Valar eine Plattform zu errichten für Merchandise der besonderen Art und für solche die dies lieben. Ich versuche damit Sammler sowie Fans gleichermaßen glücklich zu machen mit der liebevollen Auswahl der Artikel und ich habe immer ein offenes Ohr für Probleme - auch wenn mal ein Artikel nicht zu finden ist! Darüber hinaus werde ich versuchen mit Forum und Gästebuch das alles noch zu vervollständigen und hoffe immer noch da unser Forum mal wirklich so beliebt wird wie andere Foren wo sich Fans treffen und unterhalten können....


Und Erfolg heißt für dich ...?

Angela: Weiter zu kommen, mit dem was ich versuche aufzubauen.

Dein Lebensmotto lautet?

Angela: „Träume nicht Dein Leben... Lebe Deinen Traum!“ Passender geht es nicht!

Welche Farben spiegeln dich wieder, Angela?

Angela: Das ist eine schwere Frage.... Ich liebe die Farben SCHWARZ – rot und blau.

Geld bedeutet für dich ...?

Angela: Nicht alles auf dieser Welt - allerdings ist es leider sehr schwer bzw. gar nicht möglich den Gedanken nicht daran zu haben...

Deine Brust erhebst du voller Stolz über ...?

Angela: Wenn ich was schaffe, was Andere genauso glücklich machen kann wie mich.

Angst hast du vor ...?

Angela: Dem Tag an dem ich keine Ideen mehr habe....

Peinlich ist dir ...?

Angela: Wenn ich mal wieder zuviel Mist erzähl....

Deine Freunde schätzen dich wegen ... ?

Angela: Da mußt Du leider diese fragen, da ich mir nicht die Frechheit raus holen möchte für sie zu antworten. Aber ich denke meine Natürlichkeit und auch mein offenes Ohr sind Gründe dafür

Beschreibe deine Höhe- und Tiefpunkte, in deiner Karriere.

Angela: Höhen und Tiefen gibt es immer und meist halten sie sich im Gleichgewicht. Ich will auch nicht behaupten, das es eine Karriere ist sondern einfach mein berufliches Leben wo ich versuche mein Leben mit hinein zu integrieren.

Deine Pläne für die Zukunft sind ... ?

Angela: Die Hallen der Valar auszubauen und weitere tolle Artikel zu finden damit weitere Gleichgesinnte den Weg in die Hallen finden. Darüber hinaus mein Leben glücklich und ausgewogen zu gestalten. Träume für die Zukunft habe ich natürlich auch die erwähnt werden sollten: Das ist eine Reise auf den Spuren der 9 Gefährten durch Neuseeland und einen alten restaurierten VW Käfer 1200, der mich durch die Lande fährt....


Liebe Angela Lemmen,
ich bedanke mich für dieses interessante Interview, die Bereitstellung der vielen Bilder und wünsche dir von ganzen Herzen weiterhin sensationelle Erfolge mit deinem Laden! Vielen lieben Dank auch für die Erlaubnis und die Mitarbeit zu diesem Interview.


Angela: Ich danke dir für das nette Interview und hoffe, wir sehen uns bald wieder mal. Ich freue mich über jeden Besuch in den Hallen der Valar!

Mittwoch, 12. Mai 2004

::: Jack Sparrows Beads :::

Au Backe! Eins, Zwei, Drei, ... Meins!
Das erste Mal das ich bei eBay etwas ersteigere,
fällt zu Gunsten Johnny Depp!



Um meinem Lieblingspiraten näher zu kommen
habe ich mir sein Kopfschmuckstück ersteigert
und bin jetzt sowas von Stolz.

Doch seht selbst!

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Yo Ho Yo Ho
Du Meuterer...

Als erstes HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH
zur gewonnen Auktion!




Bevor Du allerdingst zu den Glücklichen gehörst
die Ihren Artikel in den
Händen hält
bitte ich Dich den Auktionspreis zzgl. den Porto
und
Verpackungskosten - VERSICHERT- innerhalb Deutschlands -
insgesamt: 19,00 Euro

auf mein folgendes Konto zu überweisen:

Angela Lemmen
Stadtsparkasse Köln
Konto: 98 15 30 67
BLZ: 370 501 98
Verwendungszweck: Beads

Da in der Vergangenheit zuviele unversicherte Sendungen durch die Post
verschlampt worden sind habe ich direkt die VERSICHERTEN Kosten eingerechnet.
Solltest Du allerdingst - um Porto zu sparen - die UNVERSICHERTE Variante wünschen
bitte bestätige mir dies verbindlich mit E-MAIL und überweise dann: 17,00 Euro.

Für UNVERSICHERTE Ware übernehme ich keinerlei Haftung
dies erkennst Du mit Überweisung des niedrigeren Betrags an!

Wenn das Geld bei mir eingegangen ist und Du mir Deine Lieferadresse angibst
schicke ich den Artikel auf Reisen! Ich hoffe das Du den Artikel in Ehren
hälst und das er Deiner Erwartungen entspricht. Ich sage schon einmal DANKE
für Dein Vertrauen und vieleicht trifft man sich mal wieder......;-)))
Ich habe immer wieder Neuheiten im Programm!
Bitte vergess die Bewertung nicht.

Mit Piraten Grüßen
Jack Sparrow 666
Angie

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Jack Sparrow:
- Yo Ho, Yo Ho, Yo Ho, A Pirate´s Life for me... -
"Pirates of Caribbean - The Curse of the Black Pearl"

Jack - Sparrow - 666
Wenn Ihr was sucht - fragt einfach....

Alles ist zu besorgen!
Für einen Pirat wie Jack Sparrow das kleinste Problem ;-)

Donnerstag, 29. April 2004

::: Das geheime Fenster :::

Ab heute ist Johnny Depp wieder im Kino zu sehen, und ich war dabei, habe mir den Film mit meiner besten Freundin hay angesehen udn wir waren von den Socken. Nicht nur, dass es sich heirbei um die Verfilmung eines Stephen King-Buches habdelt, sondern deswegen, weil Johnny einfach umwerfend in allen seiner "Looks" ausschaut... doch worum geht es?

Verfilmungen nach Vorlagen von Horror-König Stephen King hatten es in der Vergangenheit meist schwer. Zuletzt setzte beispielsweise Lawrence Kasdan „Dreamcatcher“ in den Sand. Highlights wie „Die Verurteilten“ oder „The Green Mile“, beide von Regisseur Frank Darabont, waren eher die Seltenheit. Star-Drehbuchautor David Koepp, der mit „Echoes“ ein solides Regie-Debüt gab, startet mit dem präzise gezeichneten, aber lethargischen Mystery-Thriller „Das geheime Fenster“ den nächsten Versuch. Seine Umsetzung von Kings Novelle „Secret Window, Secret Garden“ ist atmosphärisch dicht und gut besetzt, bleibt aber in ihrer Inszenierung über weite Strecken zäh.



„Geh’ nicht zurück. Sieh’ zu, dass du hier wegkommst“, hämmert ihm sein Unterbewusstsein immer wieder ein. Doch Romanautor Mort Rainey (Johnny Deep) kann in dieser verschneiten Winternacht nicht anders. Er kehrt in das kleine Motel zurück und findet seine Ehefrau Amy (Maria Bello) mit dem smarten Ted (Timothy Hutton) zusammen im Bett... Ein halbes Jahr später ist die Ehe fast Geschichte. Die Scheidung läuft und steht kurz vor dem Abschluss. Amy und Ted leben mittlerweile in Morts Villa - er hat sich in einem einsamen Haus samt dazugehörigem See auf dem Land verschanzt. Er versucht, wieder etwas zu schreiben, leidet aber an einer Blockade und knabbert noch an der Trennung. Er verwahrlost zusehends, nur seine Haushälterin sorgt noch für Ordnung. Eines Tages soll sein Leben eine schlagartige Wendung nehmen. John Shooter (John Turturro), ein Hobbyschriftsteller aus Mississippi, steht vor Morts Haus und behauptet, dass dieser seinen Roman „Secret Window“ von ihm gestohlen und als seinen veröffentlicht hat. Mort nimmt den mysteriösen Fremden zunächst nicht ernst, doch bald bleibt ihm nichts anderes übrig. Um sich mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, tötet Shooter Morts Hund mit einem Schraubenzieher. Mort meint beweisen zu können, dass er den Roman vor Shooter geschrieben hat. Ein Magazin, dass dies versichern soll, ist aber erst mal nicht auffindbar. Shooter gibt Mort drei Tage Zeit, den Beweis zu erbringen, sonst droht er, ihn umzubringen. Mort beauftragt den New Yorker Privatdetektiv Ken Karsch (Charles S. Dutton), mehr über den Eindringling herauszufinden und ihn selbst zu schützen...

David Koepp zählt in Hollywood zu den erfolgreichsten Drehbuchautoren, die es gibt. „Jurassic Park I + II“, „Spider-Man 1 + 2“, „Panic Room“, „Mission: Impossible“, „Carlito´s Way“, „Der Tod steht ihr gut”: Die Liste von Koepps erstklassigen Arbeiten ist lang. 1999 wechselte er die Seiten und legte mit „Echoes“ sein Regiedebüt vor. Obwohl qualitativ durchaus ansprechend, floppte der Film an der Kinokasse. Mit „Das geheime Fenster“ sollte der zweite Versuch erfolgreicher enden. Kommerziell steht ein besseres Abschneiden bei der guten Besetzung außer Frage. Vollends überzeugen kann Koepps Adaption der King-Novelle aus der Anthologie „Four Past Midnight“ inhaltlich jedoch nicht. Für die Einführung der Charaktere nimmt sich Koepp Zeit, viel Zeit. Dadurch schafft er seinen Figuren einen starken Unterbau, mit dem er arbeiten kann. Doch je länger die Geschichte dauert, desto ungeduldiger wird das Publikum. „Das geheime Fenster“ müht sich eher als Charakterstudie, denn als spannender Thriller voran.

Um die Zuschauer auf Trab zu halten, wartet Autor Koepp mit einem Paukenschlag auf, der das Ruder rumreißen und die Handlung in unruhigere Fahrwasser führen soll. Das Problem: Der Wendepunkt kommt einigermaßen plötzlich, ist aber nicht halb so überraschend, wie Koepp es gern wahrhaben will. Zudem ist bereits über eine Stunde Leinwandzeit ins Land gezogen, der eine gewisse Zähheit nicht abzusprechen ist. Die Stärke von „Das geheime Fenster“ in dieser Phase ist das stete Ungewisse. Was verbirgt sich hinter der Geschichte? Worauf führt sie hinaus? Als Koepp dann die neue Richtung vorgibt, kommt der Film in Wallung. Doch richtig mitreißend ist das Gesehene nicht. Unterhaltsam, grundsolide schon, aber mehr auch nicht.

Da entschädigt schon eher die Präsenz von Superstar Johnny Depp. Für „Fluch der Karibik“ zurecht mit einer Oscarnominierung geadelt, zeigt Depp auch in „Das geheime Fenster“ sein Talent und seine Vorliebe für verschrobene Charaktere. Wenn er zu Beginn mit wirren Haaren, Glasbaustein-Brille und Michael-Douglas-Wonder-Boys-Gedächtnis-Bademantel durch sein verwahrlostes Haus stapft, hat dies einen hohen Unterhaltungswert. Mit zunehmender Dauer verliert seine Figur immer mehr den Boden unter den Füßen. Die kleinen, ironischen Gesten sind es, die Depps Spiel auszeichnen. Mit trockenen Onelinern zieht er das Publikum auf seine Seite.

Depps Co-Stars haben es da schon schwerer. Maria Bello „Auto Focus“, „Coyote Ugly“, „Payback“), die gerade in Wayne Kramers „The Cooler“ eine überragende Leistung zeigte, macht das beste aus ihrer limitierten Rolle. Sie hat ihr neues Glück mit Ted gefunden, liebt Mort auf eine bestimmte Weise immer noch, will aber trotzdem endgültig von ihm los kommen, indem sie die Scheidung abschließt. Diese Zerrissenheit zwischen alter und neuer Liebe bringt Bello glaubhaft rüber.

Ihr Leinwandpartner Timothy Hutton hat die wohl undankbarste Rolle. Obwohl Hutton 1980 für „Eine ganz normale Familie“ den Oscar gewann, blieb ihm der große Durchbruch verwehrt. Daran wird auch „Das geheime Fenster“ nichts ändern. Sein Charakter des potenziellen Ehebrechers ist am unsympathischsten. Das nutzt Regisseur und Autor Koepp, um ihn im Pool der Verdächtigen ganz weit oben schwimmen zu lassen. In ein paar Szenen kann er Depp Paroli bieten, muss aber ansonsten – besonders wenn Depp und Bello zusammen agieren – in dritter Reihe stehen. John Turturro darf mit breiten amerikanischen Südstaaten-Akzent den ruhigen John Shooter mit deutlichem Hang zum möglichen Wahnsinn geben.

„Das geheime Fenster“ ist solides Mystery-Kino, das mehr von seiner Stimmung und seinen gut herausgearbeiteten Charakteren lebt, als von einer rasanten, packenden Inszenierung. Spannung kommt schon auf, aber diese schleppt sich oft zäh dahin. Das Finale nach dem großen Wendepunkt kann dann zumindest mit einer sympathischen Konsequenz aufwarten, die ein bisschen was von dem vorher Versäumten gutmacht.

Text: Carsten Baumgardt :: Filmstarts.de