“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”




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::: Owner of the 'Tropic Of Capricorn' :::



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Mittwoch, 26. Dezember 2012

::: The Hobbit :::




Arrrrr,
Aloha Mateys, say 'Hi'
zu Captain Jack Sparrow. ♥

Kann es eine unerwartete Reise geben?
Ja es kann.... und mit ihm Dreizehn zwergige Gefährten.


Weihnachtsträume erfüllen sich :)
Und was bin ich begeistert
über all die Schönheiten, die Peter Jackson
im kleinen Hobbit über Mittelerde zeigt. 


Und so entflammt es in mir
und ich sehe den Film ein zweites Mal
in 3D. und bin wiederzu begeistert
und träume mich nach Hobbingen, nach Erebor
zu meinen mittelerdigen Freunden ♥


Danke danke danke
dass die Erde am 21. Dezember nicht untergegangen ist
und ich mich noch auf zwei weitere Teile freuen kann.




                                                                     Kichert an Deck
der J A C K


und Silk 'Elle' LaBoe



Mittwoch, 1. Juni 2011

::: PotC-Popcorn-Kino :::


Arrrr
Aloha Matey, say "HI" zu Jack & Angelica
von 'Fluch der Karibik 4'.

Bilder zum Vergrößern bitte Anklicken!

Zu einem gelungenen Kino-Aufenthalt
gehört natürlich auch Popcorn,
von jedem Kinobesucher gehaßt und geliebt! ♥


Neben meinem Schiffs-Modell der 'Black Pearl'
macht sich das verbliebene Popcorn
sehr gut ...kein Wunder, bei den Piraten!


Selbst auf einer knittrigen Popcorn-Tüte
machen Jack & Angelica eine gute Figur! ☺


... im Film wird ja scharf geschossen
mit Popcorn allerdings würde ich nieeee
im Kino werfen! * Piratenehrenwort


So wird der Rest des legendären
Pop-Tütchen nun in die Schatzkiste gepackt ...


... auf Ewig und Immer ...


... möglicherweise werden sie
mit Hilfe des Kelches
gefüllt mit Quellwasser der ewigen Jugend ...


... wieder knackig frisch ...
wie am Premierentag! *g


Neeeeinnnn, so frisch
wie Angelica! :)


... und schön wie nie zuvor!


... mir wird schon ganz schwummerig vor Augen!


Doch nun back an Deck
sagt der J A C K


... & Silk LaBoe



Samstag, 19. März 2011

::: You can sleep when you’re dead, push on! :::

Arrrrr
Aloha Mateys, say "HI" zu JACK 
und seinen Freunden.



Immer mehr Bilder tauchen nun auf
und es ist eine Wonne die Plakate
zu betrachten und sich auf Teil Vier
vor zu freuen.


Angelica gefällt mir ja besonders
und ihr Foto ist doch sehr gelungen!

"I'm a bad man."

Selbst Blackbeard scheint große
Augen zu bekommen... 

Aber zugegebenermassen
sie ist seine Tochter! ☺

"Our own ship turned against us."

Hector Barbossa hingegen
sieht viel zu brav in seinem Rock aus,
ich wünsche mir, dass er seinen Charme
nicht gegen Blackbeard verlieren wird.

"It's not the destination,  so much as the journey."

Nun sind es nur noch 2 Monate
wo wir wieder in See stechen können.

Die Freude, meine Piratenfreunde
wiederzutreffen wächst in`s 
unermessliche! * Yo hoo


“You can sleep when you’re dead -- push on!”


Freut sich an Deck
der J A C K

Dienstag, 8. März 2011

::: Rango II ::: Weltfrauentag

Arrrr,
Aloha Mateys,
say "HI" zum Weltfrauentag!


Und so wurde ich heute zum Kino entführt,
mit einem leckeren Red-Slush-Getränk und Magnum-Gold,
um Johnny ähhh RANGO zu sehen, und es war so ein schöner
strahlend sonniger Nachmittag mit einem unterhaltsamen Film
und überhaupt... ich habe mich prächtig amüsiert! ♥ ♥ ♥

Also, wer sich traut,
in ein Nest namens "DRECK" zu reisen,
um einem neurotischen Chamäleon zu begegnen
das mehr Glück als Verstand hat,
und wer Spaß am Wilden Westen
und Synchromstimmen wie
Michael Kessler, Rolf Zacher, Martin Semmelrogge
und Boss Hoss hat, sowie Fan von Emotion Capturing ist,
der wird sich in dem Film RANGO pudelwohl fühlen.



Inhaltlich werde ich nicht auf die Story eingehen
es reicht, wenn ich sage, das viele Klischees bedient werden
und Gore Verbinski es hoffentlich gewollt hat
das wir Zuschauer Segmente aus Fluch der Karibik, Star Wars,
12 Uhr Mittags, Mad Max, Titanic etc. wiedererkennen... 
 doch was soll`s ?

Der Film ist staubtrocken, kunterbunt
rasant und lebensecht! Also nehmt euch etwas zu Trinken mit
am besten einen Kanister voller Wasser! ☺



... so und nun werde ich mich 
meiner Umgebung wie ein Chamäleon
anpassen ... * zur Hängematte schiel



Kichert an Deck
der J A C K

Dienstag, 14. Dezember 2010

::: The TouRisT :::

Arrrr,
Aloha Mateys, say "HI" zu Johnny Depp`s neuen Film

"The Tourist" ,denn wer Lust, Zeit und Euronen
übrig hat, läßt sich vielleicht auf einen
Kinoabend ein, mit viel Popcorn und Rumkugeln.

::: EUROPA-PREMIERE AM DIENSTAG :::

Depp spielt Frank Tupelo und Jolie Elise Ward,
die bisherigen Kritiken liegen im gemischten Bereich,
mehr oder weniger ein Film, den man sich wohl ansehen wird
aber nicht gesehen haben muss....
ausser man ist ein Depp-Fan, so what?
Gut, wegen Paul Bettany würde ich auch
in`s Kino gehen.. * psst

Produziert wurde der Film in USA & Frankreich,
läuft knapp 100 Minuten und hat seinen
Filmstart am heutigen Tag.


Kurze Inhaltsangabe:
Der unauffällige Amerikaner Frank (Johnny Depp)
reist durch Europa, um eine unglückliche Liebe zu vergessen
und trifft im Zug von Paris nach Venedig die atemberaubend
schöne Elise (Angelina Jolie). Als sie auch in Venedig seine Nähe sucht,
fühlt Frank sich mehr als geschmeichelt.

Aber die geheimnisvolle Unbekannte hat seinen Weg nicht zufällig gekreuzt.
Nach einer gemeinsamen Nacht verschwindet sie und Frank findet sich plötzlich
in einem halsbrecherischen Abenteuer wieder, in dem er gleichzeitig
von russischen Killern und einer mit allen Mitteln agierenden Polizei gejagt wird.
Frank muss unbedingt herausfinden, in wessen gefährliches Spiel er geraten ist.
Und der Schlüssel dazu ist Elise.

Remake des französischen Thrillers "Anthony Zimmer".

Empfiehlt an Deck
der J A C K

P.S. Mehr davon findet ihr untenstehend ...


Nachdem er im Februar 2007 seinen Oscar für das Stasi-Drama
„Das Leben der Anderen" in Empfang genommen hatte,
unterschriebFlorian Henckel von Donnersmarck nicht nur bei einer
US-amerikanischen Talentagentur, sondern zog auch gleich mit seiner Familie
in einen wohlhabenden, direkt an Beverly Hills
angrenzenden Distrikt von Los Angeles.

Der deutsche Regisseur war der Mann der Stunde –
eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis er seinen ersten Job
in der Traumfabrik antreten würde.
Doch ein Film mit Nicolas Cage sowie der Verschwörungsthriller
"The 28th Admenment" mit Tom Cruise kamen nicht so recht in Fahrt
und auf das vollfinanzierte Sequel "New Moon"
hatte von Donnersmarck keine Lust.

Auch den Hitchcock'schen Thriller „The Tourist" hatte er zunächst abgelehnt,
als noch Sam Worthington die Titelrolle spielen sollte,
erst nach dem Hinzukommen vonJohnny Depp
sprang von Donnersmarck doch noch an Bord.

Und so hat es nun geschlagene dreieinhalb Jahre gedauert,
bis das Hollywood-Debüt des deutschen Regie-Exports
endlich in die Kinos kommt. Doch die spannende Frage ist natürlich eine andere:
Hat sich das lange Warten gelohnt?
Die ernüchternde Antwort: Eher nicht.


Der unscheinbare Amerikaner Frank (Johnny Depp) bereist Europa,
um sich von einem persönlichen Schicksalsschlag abzulenken.
Im Schnellzug von Paris nach Venedig macht er die Bekanntschaft
der attraktiven Elise (Angelina Jolie).

Eigentlich würde sich der Mathelehrer nie trauen,
eine solche Frau auch nur anzusprechen,
aber die unbekannte Schöne flirtet ihn offensiv an.
In Venedig landet Frank unversehens in Elises Luxussuite.

Doch nach einem ersten Kuss und einer Nacht auf dem Sofa ist Elise
am kommenden Morgen verschwunden.
Stattdessen stehen plötzlich die Schergen
des sadistischen Milliardärs Ivan Demidov (Steven Berkoff) in der Tür,
die den aus dem Badezimmerfenster flüchtenden Frank quer
über die Dächer von Venedig verfolgen.

Nach Aufeinandertreffen
mit russischen Killern und korrupten Polizisten wird dem
unbedarften Urlauber aus Wisconsin schnell klar, dass er hier offenbar
zwischen die Fronten eines besonders perfiden
Katz-und-Maus-Spiels geraten ist...

Schon die Handlung von Anthony Zimmer,
dem französischen Thriller mit Sophie Marceau und Yvan Attal,
auf dem nun das „The Tourist"-Drehbuch von Julian Fellowes
und Christopher McQuarrie basiert, ergab auf den zweiten Blick -
wenn man die elegante Oberfläche einmal bei Seite ließ – nicht allzu viel Sinn.

Und Florian Henckel von Donnersmarck macht sich
auch gar nicht erst die Mühe, die Logiklöcher des Originals zu stopfen.
Schließlich haben sich auch große Genrevorbilder von
"Über den Dächern von Nizza" bis „Charade" nur bedingt
um den inneren Zusammenhalt des Plots geschert.

Stattdessen haben diese Klassiker ihr Publikum
mit einer eleganten Inszenierung
und charmanten Darstellern gekonnt
von etwaigen Schlaglöchern in der Story abgelenkt.

Ohne zu brillieren, tragen nun zwar die Superstars Angelina Jolie und Johnny Depp
ihren Teil zu diesem 100 Millionen Dollar teuren Ablenkungsmanöver bei,
dafür aber versagt von Donnersmarck kläglich, wenn es darum geht,
seiner schwelgerischen Inszenierung die notwenige
Leichtigkeit und Eleganz zu verleihen.

Von Donnersmarck hat in den vergangenen Jahren immer wieder betont,
dass er auch in Amerika kein Projekt annehmen werde, bei dem die künstlerische
Hoheit nicht vollständig bei ihm verbliebe. Und tatsächlich gemahnt
„The Tourist" mit Ausnahme des Hauptdarstellerduos selten an einen
typischen Hollywood-Blockbuster. Es gibt kaum einmal schnelle Schnitte
und auch sonstige Post-Production-Spielereien sucht man
weitestgehend vergeblich. Stattdessen wirkt der Film ziemlich europäisch:

klare Einstellungen, wenige Kamerafahrten, kaum Schnickschnack.
Nur schlägt dieser bedächtige Stil hier schnell
von „ambitioniert" in „langweilig" um.
Es gibt nicht nur keine genialen Regieeinfälle „Marke Hitchcock",
sondern überhaupt keine Szenen, die nach dem Abspann
noch länger in Erinnerung blieben.

„Das Leben der Anderen" hatte ein grandioses Drehbuch
und noch grandiosere Darsteller. Da war es kein Problem,
dass sich die Regie vornehm zurückhielt.

Bei „The Tourist" hätte hingegen alles getan werden müssen,
um mit einer eleganten-verspielten Inszenierung vom instabilen
Story-Konstrukt abzulenken, womit die Regie eine ähnliche Funktion
wie die Assistentinnen bei einem Zaubertrick von David Copperfield eingenommen hätte.
Von Donnersmarck, eher Autorenfilmer als Kinoillusionist,
ist hier schlicht der falsche Mann für den falschen Job.


Im Gegensatz dazu füllt Angelina Jolie die riesigen Fußstapfen
von Grace Kelly & Co. überraschend gut aus. Mal schnippisch, mal unnahbar,
verleiht sie der ebenso undurchsichtigen wie schönen Elise eine Aura,
welche an die großen Leinwanddiven der Goldenen Hollywoodära
durchaus herankommt.

Johnny Depp orientiert sich hingegen nicht etwa
am umwerfend-weltmännischen Charme eines Cary Grant,
sondern zieht seine übliche, leicht schräge Art auch in „The Tourist" durch,
selbst wenn er sich im Vergleich zu seinen Auftritten in den Filmen von
Tim Burton doch gewaltig zurücknimmt. Das funktioniert in den
humorvollen Szenen ganz gut, wirkt ansonsten aber auch mal deplatziert.

Die Nebendarsteller fallen bei dieser geballten Starpower kaum noch ins Gewicht:
Steven Berkoff spielt einen eindimensional-sadistischen Bösewicht,
wie man ihn seit den Zeiten des Kalten Krieges
kaum noch auf der Leinwand gesehen hat.

Paul Bettany wird als Polizist der britischen Wirtschaftspolizei außer
seinem beruflichen Ehrgeiz keine weitere Charaktereigenschaft zugestanden.
Und Rufus Sewell läuft als ominöser Englishman immer mal wieder durch Bild,
bis er dann im Finale endlich auch mal etwas sagen darf.

Fazit: Es fällt schwer, sich ein Folgeprojekt
zu „Das Leben der Anderen" vorzustellen,
das weniger zu den Qualitäten von Florian Henckel von Donnersmarck
gepasst hätte als „The Tourist".

Was bleibt, ist ein mäßig origineller Thriller
mit zwei souverän aufspielenden Stars,
die das Ruder zumindest noch ein Stück weit rumreißen.

Danke an : Filmkritik von Christopher Petersen vom Filmstarts.de






Mittwoch, 2. September 2009

Wickie & die starken Männer



Aloha Mateys, Michael „Bully“ Herbig entwickelt sich seit seinem Regiedebüt „Erkan & Stefan“ zunehmend vom Komiker zum Filmemacher. Der Schuh des Manitu
war kaum mehr als eine (wenn auch verdammt lustige) Sketchparade – und avancierte wohl auch deshalb mit knapp zwölf Millionen Zuschauern zum erfolgreichsten deutschen Film seit offizieller Erhebung der Publikumszahlen. Der Nachfolger Traumschiff Surprise-Periode 1 kam dann zwar mit aufwendigen Spezialeffekten daher, diese erwiesen sich jedoch lediglich als eine überflüssige inszenatorische Fingerübung. Damit war Michael Herbigs Experimentierwut allerdings noch lange nicht gestillt. Dieser stürzte sich in der Folge nämlich auf den Animationsfilm Lissi und der wilde Kaiser, mit dem er zwar scheiterte, der ihm aber wiederum ganz neue Einblicke ins Regiehandwerk erlaubte. Mit dem Abenteuerfilm „Wickie und die starken Männer“ legt Herbig nun zum ersten Mal ein Werk vor, in dem mehr Filmemacher als Komiker steckt. Das hat aber leider auch zur Folge, dass die typischen Bully-Elemente bisweilen wie enervierende Fremdkörper wirken, die den ansonsten sympathischen Kinderspaß ein wenig verderben.


Wickie (Jonas Hämmerle) ist alles andere als ein typischer Wikinger. Der kleingewachsene und ziemlich schmächtige Bengel löst Probleme nämlich nicht wie seine Stammeskumpane mit purer Muskelkraft, sondern mit Köpfchen. So besiegt er seinen Vater, den sturen Wikinger-Chef Flake (Waldemar Kobus), selbst in dessen Paradedisziplin, dem Steinewettschleppen. Eines Tages bricht ein großes Unheil über das Wikingerdorf herein. Während die tapferen Krieger nach einer durchzechten Nacht noch ihren Met-Rausch ausschlafen, klaut der finstere Pirat Pokka (Christoph Maria Herbst) im Auftrag des Schrecklichen Sven (Günther Kaufmann) alle Kinder des Dorfes, um mit ihrer Hilfe einen lange verborgenen, mystischen Schatz zu bergen. Natürlich machen sich Flake und seine Mannen, nachdem die Kopfschmerzen ein wenig nachgelassen haben, sofort auf, um die Kinder zu retten. Und auch Wickie, der den Häschern entwischen konnte, lässt es sich nicht nehmen, seine liebe Freundin Ylvi (Mercedes Jadea Diaz) persönlich aus den Fängen der widerlichen Piraten zu befreien…
Bildergalerie

„Wickie und die starken Männer“ ist nicht als Parodie angelegt. Stattdessen ging es den Machern darum, der inzwischen zum Kult avancierten, 78-teiligen Zeichentrickserie aus den 70er Jahren gerecht zu werden. Und tatsächlich hat Michael Herbig den Geist der Vorlage weitestgehend auf die Leinwand hinübergerettet: Wenn Wickie einen brillanten Einfall hat und grüblerisch sein Näschen krault, dann sprühen auch im Hintergrund des Realfilms die goldenen Sterne. Und die Mitglieder der Wikingerhorde sehen allesamt aus, als seien sie den gezeichneten Originalen wie aus dem Gesicht geschnitten. Kein Wunder, hat Herbig doch extra ein werbewirksames, deutschlandweites TV-Casting auf Pro 7 in die Wege geleitet, um optische Übereinstimmungen zu garantieren.

Doch wenn sich die Financiers Michael Herbig als Regisseur ins Boot holen, dann wollen sie keinen Film, auf dem Michael Herbig draufsteht, sie wollen einen Film, in dem Michael Herbig drinsteckt. Und an dieser Stelle beginnen die Probleme der „Wickie“-Verfilmung. Da gibt es etwa den von Herbig persönlich verkörperten Reporter Ramon Martinez Congaz vom spanischen Depeschendienst, der zwar wie ein Wasserfall plappert, dabei aber für kaum einen Lacher gut ist und am Ende einfach nur noch nervt. Mindestens ebenso überflüssig ist die Chinesin Lee Fu (Ankie Beilke), die ein wenig amourösen Schwung in die Angelegenheit bringen soll, aber genau wie Congaz stets wie ein Fremdkörper wirkt, der von der eigentlichen Story ablenkt, ohne selbst etwas zum Geschehen beizutragen. Immer dann, wenn Herbig den ihm eigenen Humor Marke „Bullyparade“ hervorkramt, sinkt die Qualität merklich. Mit jedem neuen Projekt wechselt der Regisseur Genre und Machart, doch der Humor bleibt stets derselbe. Dass das nicht immer gutgehen kann, liegt auf der Hand.

Ein ähnliches Problem zeigt sich auch bei der Besetzung. Alle Darsteller, die aufgrund ihrer Kompatibilität zur Zeichentrickserie ausgewählt wurden, überzeugen durch die Bank weg. Dazu zählen Jonas Hämmerle als Nachwuchswikinger mit Köpfchen, Waldemar Kobus als störrischer Anführer, Casting-Sieger Jörg Moukaddam als Vielfraß Faxe sowie Fassbender-Schauspieler und Dschungelcamp-Held Günther Kaufmann als rumpelnder Piratenkapitän. All diejenigen, die mit ihren bloßen Namen auf dem Plakat den Film pushen sollen und deshalb eine Nebenrolle abgestaubt haben, reißen das Publikum mit ihren Cameos hingegen immer wieder unnötig aus der Abenteuerstory heraus. Neben Christoph Maria Herbst als Pirat Pokka zählen auch Nora Tschirner, Hannah Herzsprung, Herbert Feuerstein und Jürgen Vogel als stotternder Pi-Pi-Pi-Pirat zu diesen Störenfrieden.

Fazit: „Wickie und die starken Männer“ funktioniert als sympathischer Abenteuerfilm für Kinder, aber nicht als Bully-Comedy für Erwachsene. Michael Herbig wird sich zukünftig einfach entscheiden müssen, ob er zu seinen Wurzeln als TV-Komiker zurückkehren oder sich ganz seiner Passion als Filmemacher verschreiben will.

Christoph Petersen
In Zusammenarbeit mit Filmstarts.de

Viel Spaß im Kino
wünscht ganz jeck
der J A C K



Donnerstag, 9. Oktober 2008

::: Krabat :::



Aloha Mateys hier mit mag ich euch ein gutes Buch, oder besser noch einen besseren Film vorstellen und bedanke mich bei Filmstarts.de für den Artikel
Kinostart: 09.10.2008 FSK: Ab 12. Eine schöne Idee für lausige Herbstabende.. Enjoy!

Empfiehlt von Deck
der J A C K

Kritik

Ein millionenfach verkaufter Roman sorgt für anhaltende Begeisterung beim jungen Publikum. Er erzählt die Geschichte eines Zauberlehrlings, der sich seiner Verantwortung stellen und gegen die Schwarze Magie zu Felde ziehen muss. Das klingt vertraut – doch die Rede ist nicht von Harry Potter. Bereits 1971 veröffentlichte der deutsche Kinder- und Jugendbuchautor Otfried Preußler seinen Roman „Krabat“. Das folkloristische Märchen brachte ihm zahlreiche Preise ein, wurde bislang in 31 Sprachen übersetzt und hat sich als Schullektüre etabliert. Nachdem 2006 schon Preußlers Der Räuber Hotzenplotz zum wiederholten Male verfilmt wurde, verwirklichten der Produzent Thomas Wöbke und der Regisseur Marco Kreuzpaintner, der mit Trade zuletzt auch internationale Erfahrungen sammeln konnte, nun ihren Kindheitstraum und transportierten den Stoff auf die große Leinwand. Ein Kinderfilm ist dabei allerdings nicht entstanden. Vielmehr hat das Duo „Krabat“ als ambitioniertes und ausgesprochen düsteres Coming-Of-Age-Drama umgesetzt, dem an entscheidenden Stellen aber eine selbstbewusstere Inszenierung gut getan hätte.

Der 14-jährige Krabat (David Kross, Hände weg von Mississippi) verliert seine Mutter an die Pest und zieht fortan mit zwei Freunden bettelnd durch das vom Dreißigjährigen Krieg verwüstete Land. Eines Nachts vernimmt er eine Stimme, die ihm das Ende seines Elends verheißt. Dem Ruf folgend gelangt er zu einer mysteriösen Mühle, deren Meister (Christian Redl, Der Untergang) ihn bereits erwartet und als Lehrling verpflichten will. Krabat schlägt ein, muss aber bald feststellen, dass ihm die anderen Lehrlinge nicht gerade zugeneigt sind. Nur im Altgesellen Tonda (Daniel Brühl, Good Bye, Lenin!) findet er einen Freund. Durch seinen Fleiß erkämpft sich Krabat das Wohlwollen des Müllers und wird in den Kreis der Mühle aufgenommen – als Schüler der Schwarzen Magie. Zunächst genießt er die neugewonnene Macht und die aufkeimenden Gefühle zur jungen Kantorka (Paula Kalenberg, Was am Ende zählt). Doch dann offenbart Tonda ihm das eigentliche Geheimnis der Mühle. Jedes Jahr opfert der Müller einen der Lehrlinge, um sein eigenes Leben zu verlängern…
Bildergalerie

Preußler, der Nazideutschland und den Krieg als Kind und Jugendlicher selbst erlebte, bezeichnete „Krabat“ treffend als die „Geschichte meiner Generation“. Im Mittelpunkt der Erzählung stehen Themen wie die verführerische Kraft der Macht und das Versprechen ultimativen Gehorsams bis in den Tod. Mit diesem Subtext überschreitet „Krabat“ die Grenzen der Kinderliteratur. Ein Umstand, dem Wöbke und Kreuzpaintner Rechnung tragen. Die bedrohliche Atmosphäre der Vorlage wird in jeder Hinsicht eindrucksvoll eingefangen. Gedreht wurde in den Karpaten, die Kameramann Daniel Gottschalk als bedrückendes Niemandsland umsetzt. Die Mühle inmitten des kühlen Panoramas wirkt morbide und dreckig. Kein Hauch des märchenhaften Charmes eines Hogwarts – hier herrscht Dunkelheit. Dabei entstehen Bilder, die echtes Leinwandformat haben. Den Feinschliff erhält die Szenerie durch die sinistere Präsenz von Christian Redl. Dessen Müllermeister wirkt umso bedrohlicher, als dass sich in ihm diabolischer Hexer und perfide Vaterfigur vereinen. Das Böse in „Krabat“ ist nicht abstrakt, es ist unmittelbar greifbar.

Kindgerecht ist das nicht, aber es ist der richtige Ansatz, um den Subtext der Coming-Of-Age-Geschichte – den Weg zur Mündigkeit Krabats – voll auszuspielen. Und hier offenbart sich die zentrale Schwäche des Films: David Kross. Ob es an seiner mangelnden Erfahrung oder an Kreuzpaintners unpräziser Instruktion liegt, ist nicht ersichtlich. Aber dieser Krabat will einfach nicht nicht ins ansonsten so homogene Bild passen. Zu unaufgeregt wirkt Kross, während große Gefühle - etwa die Furcht vor dem Meister oder die romantischen Momente mit Kantorka – im Mittelpunkt stehen. Seine Entwicklung vom ängstlichen Waisen zur mutigen Rebellion gegen die Führer- und Vaterfigur bleibt ausdrucksschwach und verhindert ein tiefergehendes Mitfiebern und –fühlen. Der in eine Nebenrolle verdrängte Robert Stadlober wäre hier eindeutig die bessere Wahl gewesen. Kross’ flaches Spiel fällt um so mehr auf, da der Rest des Casts wirklich intensiv bei der Sache ist. Daniel Brühl zeigt als melancholischer und fatalistischer Tonda einmal mehr seinen Facettenreichtum und Christian Redl wirkt in den düstersten Momenten wie der Bruder Jorges aus Der Name der Rose.

Ein weiteres Ärgernis hat sich in Form der einen großen Actionsequenz in der Filmmitte eingeschlichen, in der die Zauberschüler das nahe Dorf vor marodierenden Soldaten verteidigen. Die Sequenz ist derart hektisch gefilmt und geschnitten, dass sich der Zuschauer über einen Jason Bourne hinter der nächsten Biegung nicht weiter wundern würde. Das passt so gar nicht zum ansonsten ruhigen Erzähltempo und wirkt wie eine krampfhafte Anbiederung an moderne Actionfilme. Nötig wäre das keineswegs gewesen, denn „Krabat“ erreicht mit seinem Acht-Millionen-Euro-Budget auf der formalen Ebene auch so durchaus internationales Niveau. Vor allem die CGI, etwa bei der Verwandelung der Lehrlinge in Raben, ist ausgesprochen plastisch. So bleibt ein fader Beigeschmack, denn auch dramaturgisch ist die Szene irrelevant. Sie dient lediglich dazu, den Meister auf die Fährte der Liebschaften seiner Lehrlinge zu bringen – die Action bleibt somit ohne zwingenden Bezug zum eigentlichen Plot.

Fazit: „Krabat“ ist ambitioniert und erschafft eine konsistente und gruselige Atmosphäre. Zudem ist die Geschichte stark und bleibt selbstbewusst bei ihren osteuropäischen Wurzeln, ohne krampfhaft im Windschatten der „Harry Potter“-Reihe mitzusegeln. Ein Erfolg an den Kinokassen könnte deutschen Filmemachern mehr Mut zu Genreproduktionen einimpfen, da es diese hierzulande ohne Bestseller-Vorlage im Nacken prinzipiell eher schwer haben. Trotz des schwachen Spiels von David Kross und den inszenatorischen Mängeln bleibt „Krabat“ nämlich ein sehenswerter Film.

Jan Hamm