“My name is Captain Jack Sparrow,
-ah, I take it some of you have heard of me.”




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::: Owner of the 'Tropic Of Capricorn' :::



::: Log-Buchschreiberin und Chronistin des Captain :::


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Dienstag, 13. November 2007

::: Île de la Tortue :::

Ab 1640 nannten sich die Bukaniere 
von Tortuga die Brüder der Küste. 
Sie waren hauptsächlich französischer und englischer Abstammung, 
aber auch einige Niederländer. Tortuga erlebte zwischen 
den Jahren 1640 und 1670 seine freibeuterische Blütezeit 
und war beliebter Anlaufpunkt von Piraten und Umschlagplatz 
von Schmuggelgut und Beute der gekaperten Schiffe.





Die Piraten von Tortuga haben das heutige Bild 
vom Aussehen eines Freibeuters nachhaltig beeinflusst. 
Auf der Insel war allerhand buntes Volk bestehend aus 
verwegenen Kerlen mit Augenklappe, Holzbein, 
Kopftuch usw. anzutreffen.





Gelage und Schlägereien waren an der Tagesordnung. 
Um zumindest ein wenig Ordnung auf die Insel zu bringen, 
beschloss der französische Gouverneur der Insel, 
die raue Männergesellschaft durch den Import von ungefähr
1.650 Prostituierten zu zivilisieren.






Diese Hoffnung erwies sich als nicht ganz unbegründet. 
Als um das Jahr 1670 die Ära der Piraterie hier langsam zuende ging, 
wandten sich die Inselbewohner neuen Erwerbsmöglichkeiten zu,
hauptsächlich der Holzwirtschaft. Zur selben Zeit begann aber auch 
ein englischer Pirat, die Piraten von Tortuga anzuwerben 
und mit ihnen in See zu stechen.

Erzählt von Deck
[ der J A C K ]

Montag, 12. November 2007

::: Isla La Tortuga :::

So oft bin ich mit der guten alten Black Pearl 
durch die Karibik gesegelt und habe gar manches Abenteuer erlebt. 
Auf meiner „Schildkröteninsel“, ein paar Seemeilen vor der Nordküste 
von Hispaniola fand ich mein zweites Zuhause.

Hier auf Tortuga ist ein kleiner Piratenstützpunkt gewachsen,
insbesondere der so genannten Bukaniere. 
Doch für mich ist diese Insel mehr, es gibt dort eine kleine Bucht,
die sich Bocca Chica nennt und wie es dort aussieht, 
möchte ich euch auf meinen Bildern zeigen.




Tortuga wurde ursprünglich von einigen spanischen Kolonisten besiedelt. 
Im Jahre 1625 kamen französische und englische Siedler auf der Insel an, 
die sich eigentlich auf Haiti niederlassen wollten. 
Vier Jahre später wurden diese Siedler von Spaniern unter dem Kommando 
von Don Fadrique de Toledo angegriffen.



Erfolgreich konnten sie die Engländer und Franzosen vertreiben 
und damit beginnen, die Insel zu befestigen. Nachdem jedoch 
die spanische Armee nach Hispaniola abgezogen war, 
um die französischen Siedler dort zu vertreiben, kehrten die Franzosen zurück, 
eroberten das Fort und verstärkten es weiter. 
1630 errichteten sie das Fort de Rocher an einem natürlichen Hafen.



Ab diesem Jahr wurde die Insel unter den Franzosen 
und Engländern aufgeteilt. Dabei wurde es Bukanieren (Piraten) erlaubt, 
die Insel als ihren Stützpunkt zu nutzen. 1633 wurden die ersten Sklaven 
aus Afrika eingeführt, um auf den Plantagen zu arbeiten. 

Dies setzte sich jedoch nicht durch, und schon 1635 endete hier die Sklaverei wieder. 
Man sagte, die Sklaven seien auf der Insel außer Kontrolle. 
Gleichzeitig ergaben sich dauernde Spannungen und Auseinandersetzungen 
zwischen englischen und französischen Siedlern. 
Dies ermöglichte es den Spaniern, 1635 zurückzukehren 
und die Insel im Handstreich zu nehmen.


Allerdings zogen sie bald wieder ab, 
da die Insel für sie nicht besonders bedeutsam war. 
Erneut kehrten die Franzosen und Engländer zurück, 
und auch die Spanier besetzten sie 1638 wieder, 
um die Franzosen und neu angekommenen Niederländer zu vertreiben. 
Nach anfänglichen Erfolgen wurden sie 
diesmal überraschenderweise zurückgeschlagen.

"Doch Morgen mehr davon!"
Ruft von Deck
[ der J A C K ]

Sonntag, 11. November 2007

::: Fluch der Kamelle :::

::: Jecke in der Karibik :::  
Um der Welt etwas Gutes zu tun, beschließt ein unbedeutendes Ehepaar
aus einem unbedeutenden Karnevalsverein einer unbedeutenden Stadt am Rhein 
die abgelaufenen Kamelle der letzten Session persönlich in die dritte Welt zu fliegen.

Fluch der Kamelle
Jecken in der Karibik


Doch kurz vor Nicaragua stürzt der Flieger ab, 
obwohl die al-Qaida nicht einmal an Bord war. 
Von nun an sind sie alleine auf einer einsamen Karibikinsel.

Ganz einsam? Nicht ganz, denn sie haben ja noch einen ganzen Sack voller Kamelle. 
Und nach und nach zeigen sich neben feindseligen Piraten 
auch andere sonderbare Gestalten …

Gewohnt bissig und musikalisch entführt das Stunkensemble 
das Publikum in diesem Jahr in die karibische Sonne. 
Bacardifeeling in Bermudashorts. Helau!


STUNK
in Neuss und Düsseldorf
20x Stunk

Die Session startet bereits 2007!

Stunk Vorverkauf startet am 9.9.07 um 9.09 Uhr
Im Theater am Schlachthof und über www.stunk.net und www.zakk.de

Premiere am 29.12.07 / 20.00 Uhr !
Zum ersten Mal mit Sylvestergala
am 31.12.07 !

Hotline: 02131 / 277 499
Kultig, böse und frech

Der Stunk geht in Neuss ins vierzehnte Jahr
und in Düsseldorf feiern wir unser Zehnjähriges.
Über 6.000 Besucher feierten 2007 das Ensemble, 
denn Stunk in Neuss und Düsseldorf garantiert eine große Show
mit bissigen Nummern und grandiosen Songs.

Spaßiger als jede Prunksitzung, denn auch bei Stunk in Neuss 
und Düsseldorf wird gefeiert und auf den Tischen getanzt.

In diesem Jahr bereichern neue Gesichter das Ensemble, 
alle sind bekannt aus zahlreichen Produktionen des Theater am Schlachthof 
und begeistern seit einigen Jahren unser Publikum.
Der Schauspieler und Sänger Jens Kipper, sowie Ilva Melchior,
Carolin Stähler und Halil Yavuz.

Natürlich werden die Powerfrauen Sabine Wiegand und Claudia Brasse 
dem Publikum wieder mit heißen Coverhits einheizen und die Comedians
des TAS für Lachsalven sorgen.

Denn auch in diesem Jahr wird wieder ein Feuerwerk 
von bösen Songs und bissigen Nummern abgebrannt und zum ersten Mal 
können Sie mit dem Ensemble in neue Jahr gleiten.
Viel Spaß!


Eintritt: VVK 26,40 € inkl. VVK-Gebühr
AK 32,00 €
Sylvester: VVK 89,00 € +VVK-Gebühr /
120,00 AK
VVK auch Platten Schmidt und Tourist-Info für Neuss.

Ruft von Deck

[der J A C K ]

Samstag, 10. November 2007

::: Johnny Depp :::

So langsam kommt die Zeit der Kerzen, 
duftenden Aromen, warmen Decken und die Sehnsucht 
nach dem Moment des Innehaltens. 

Das Foto von Johnny Depp zähle ich zu einen meiner Lieblingsaufnahmen, 
denn es spiegelt für mich eine Ausgeglichenheit und Ruhe dar, 
die man gerade jetzt in manchen Novemberabenden herbeisehnt. 
Ein Glas Rotwein, melancholische Musik, der davonziehende Qualm einer Zigarette? 
Ja, das wäre es bei Zeiten ...



Spielt unter Deck
[ der J A C K ]

Samstag, 3. November 2007

::: Adam Ant :::

Neben dem bekanntesten Piraten,
namens Jack Sparrow, der seit einigen Jahren
über den cineastischen-karibischen Leinwänden turnt,
gab es in den 80er Jahren schon einmal einen wahren Piraten-Helden,
der heute seinen 53. Geburtstag feiert.

Herzlichen Glückwunsch Adam Ant!

::: Adam and the Ants :::


Anfang der 80er Jahre stieg Adam Ant
(bürgerlich: Stuart Leslie Goddard) zu einem der Stars
der britischen Musikszene auf. Zusammen mit seiner Band gelangen
ihm 11 Top Ten Hits (3x sogar Platz 1) in den UK-Charts.




Mit ihm entstand von 1979 bis 1982 die musikalische Bewegung/ Jugendkultur,
die sich New Romantic/ New Romanticism nannte. Sie entstand im Rahmen
der britischen New-Wave-Bewegung und verstand sich als eine Bewegung,
von der die Attitüden und die zunehmend politisierte Haltung des Punk als
reaktionär empfunden wurde. New Romantic beschränkte sich auf eine futuristisch,
neo-romantische Mode mit einer starken Neigung zur Androgynität.



In Deutschland war Adam and the Ants mit „Stand And Deliver“ (Platz 8)
und „Goody Two Shoes“ (Platz 5) am erfolgreichsten.
Geholfen hat dem ehemaligen Kunststudenten dabei seine auffällige Kostümierung.

Adam Ant verkleidete sich in den aufwendig inszenierten Video-Clips
als schießwütiger Pirat, Indianer oder Trapper und setzte die Musik seiner Band,
eine Mischung aus Punk, Heavy Metal, gekoppelt mit treibenden Rhythmen,
optisch genial um. Zu dieser Zeit besaß ich jede LP von ihm und konnte die Lieder in
und auswendig. Es ist heute noch eine große Freude für mich,
auf You Tube die alten Musikvideos und Interviews von Adam and the Ant anzusehen
und in die Zeit meiner Jugend zu reisen. Dicht gefolgt von David Bowie,
Steve Strange, OMD, Tears for Fears u.v.m.





Dieser Tage brachte Adam Ant seine Biographie auf den Markt mit dem Titel
„Stand an Deliver“. Ant-Music Wäre doch mal eine Idee, sich für lange Winterabende
um dieses Buch zu kümmern. Ein Hoch auf meinen alternden Lieblingspiraten,
dessen Lieder ich immer noch mag und ganz verrückt auf seine Kostüm-Ideen bin.

Happy Birthday Adam!

Greetz
[ J A C K ]






SONGS BY ADAM AND THE ANTS

1969 Again
5 Guns West
Alien
Angel
Animals and Men
Ant Rap
Antmusic
Ants Invasion
Apollo 9 (Adam Ant)
Beat My Guest
Bruce Lee (Adam Ant)
Cajun Twisters (Adam Ant)
Can't Set Rules About Love (Adam Ant)
Cartouble
Catholic Day
Christian d'or
Cleopatra
Crackpot History And The Right To Lie (Adam Ant)
Day I Met God
Desperate But Not Serious (Adam Ant)
Deutscher Girls
Digital Tenderness
Dog Eat Dog
Don't Be Square (Be There)
Fall-In
Family of Noise
Feed Me To The Lions
Friend Or Foe (Adam Ant)
Friends
Goody Two Shoes (Adam Ant)
Gotta Be A Sin (Adam Ant)
Hello, I Love You (Adam Ant)
Here Comes The Grump (Adam Ant)
How To Steal The World (Adam Ant)
Idea
Jolly Roger
Juanito The Bandito (Adam Ant)
Kick
Killer In The Home
Kings Of The Wild Frontier
Kiss The Drummer (Adam Ant)
Los Rancheros
Made Of Money
Making History
Man Called Marco (Adam Ant)
Mile High Club
Mowhok
Never Trust a Man (With Egg on His Face)
Nine Plan Failed
Omelette from Outer Space
Physical (You're So)
Picasso visita el planeta de los simios
Place In The Country (Adam Ant)
Plastic Surgery
Prince Charming
Puss 'n Boots (Adam Ant)
Razor Keen
Red Scab (Adam Ant)
Room At The Top (Adam Ant)
S.E.X.
Something Girls (Adam Ant)
Stand And Deliver
Strip (Adam Ant)
Tabletalk
That Voodoo
The Human Beings
The Magnificent Five
The Scorpios
Try This For Sighs (Adam Ant)
Vampires
Vive Le Rock (Adam Ant)
Whip in My Valise
Wonderful (Adam Ant)
Won't Take That Talk
Yin And Yang
Young Parisians
Yours, Yours, Yours (Adam Ant)
Zerox

Dienstag, 16. Oktober 2007

::: Pirate Pound :::

Aloha,
heute möchte ich meine Münzsammlung zeigen.
Leider fehlen mir noch 8 Münzen von 24 Stück.
Immerhin besitze ich John Silver, Henry Morgan, Klaus Störtebeker,
Jack Rackham, Dragut Reis, Godeke Michels
und die Münze von Dead Man`s Revenge.


Dazu kommen Münzen mit den Abdrücken von Rumfässern,
dem weißen Hai, einer Kanone, einer Schatztruhe,
einer Pistole, einem Steuerrad, und den Schiffsmünzen
Whydah, Golden Hind und Tortuga.


Es fehlen mir somit die Santa Maria,
die Münzen des Antiken Schatzes und des Säbels,
ebenso Jean Fleury, sowie Cäpt' William Kidd,
Cäpt'n Hook und Barbossa.


Seufzt von Deck
[ der J A C K ]

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Ode an Anne Bonney

Da ich dann und wann auch schon mal gerne Gedichte schreibe, 
wollte ich mich einer weiblichen Freibeuterin erkenntlich zeigen 
und verfasste diese kleine Ode für Anne Bonney. Gehabet euch wohl ...




"Hört das Klirren der Schwerter und das Donnern der Kanonen"

Rauhe Gesellen prägten Anne Bonneys Piratenleben.


Oh, Anne, die du keine Frau warst, 
die im Hafen den Besatzungen der einlaufender Schiffe 
gegen bare Münze Dienste anbotest.

Oh, Anne, du große Piratin, welche die Karibik unsicher machte. 
Verheiratet mit dem Kapitän und Piraten James Bonney, 
die ihr euch mit Seeräubereien durch das Leben geschlagen habt.

Oh, Anne, gegen Belohnung jedoch verriet dein Mann dich 
und eure früheren Kumpanen an die Briten und du wendetest sich angeekelt ab 
um mit dem Piratenkapitän ~Calico Jack~ Rackham durchzubrennen.

Oh, Anne, du und Rackham botet deinem Ehemann hohe Geldsummen, 
um dich als Geliebte freizukaufen. Und so flüchtetet ihr mit einer Schaluppe 
aus dem Hafen und bestrittet fortan den Lebensunterhalt durch die Seeräuberei.

Oh, Anne, anfänglich kämpftest du noch in Männerkleidung. 
Deine Verkleidung flog zwar schnell auf, dennoch wurdest du von der Mannschaft akzeptiert, 
da du dich im Kampf furchtlos zeigtest.

Oh, Anne, du galtest gefährlicher als die meisten deiner männlichen Kollegen 
und erwarbst dir den Ruf einer Expertin im Pistolenkampf. 
Ebenso verstandest du dich das Kurzschwert meisterlich zu führen. 
Über Jahre hinweg nahmst du an den Raubzügen erfolgreich teil.

Oh, Anne, nur kurz unterbrachst du deine räuberische Karriere, 
um auf Cuba deinen Sohn zu gebären. Du warst wieder an Bord, 
als deine Crew der Vanity, ein holländisches Handelsschiff überfiel.

Oh, Anne, unter den holländischen Seeleuten befand sich ein junger Seemann, 
welcher sich den Piraten angeschlossen hatte. Du vergucktest dich in den tapferen Burschen, 
fandest aber schnell heraus, das der Bursche zwar tapfer, aber kein Bursche war.

Oh, Anne, ihr beide wurdet Freundinnen und du setztest du dich bei dem Kapitän 
und der Mannschaft für die neue Frau an Bord, Mary Read, ein. 
Beide zusammen bildetet ihr ein infernalisches Team.

Oh, Anne, deine Mannschaft feierte als dann den Abschluss 
eines erfolgreichen Raubzuges und der Rum floss nach alter Piratenmanier in Strömen,
als man dich durch die Engländer gefangenzunehmen wollte.

Oh, Anne, die Briten hatte leichtes Spiel, 
da deine Piraten schon zu betrunken waren,
um den Angreifern entgegenzutreten. 

Nur Mary und du waren noch nüchtern genug um Widerstand zu leisten.
Oh, Anne, verzweifelt versuchtet ihr eure betrunkenen Kameraden 
zum Widerstand zu motivieren - vergeblich. Als niemand von ihnen zum Kampf 
auf dem Deck erschien, schoss die wütende Read auf ihre Kameraden
und tötete einen von ihnen.

Oh, Anne, nicht lange konntet ihr den Gegnern Widerstand leisten
und wurdet letztendlich gefangengenommen. Dein Jack, Mary und du 
wurdet zum Tode verurteilt. Mary und dein Todesurteil wurde aufgeschoben, 
als ihr euer Geschlecht offenbartet.

Oh, Anne, es wurde nie geklärt, wann und wo du hingerichtet wurdest,
so wurde lediglich vermutet, dass dein Vater seinen Einfluß spielen ließ 
und dich gegen ein hohes Lösegeld freikaufte, 
damit du unter einem neuen Namen ein neues Leben beginnen konntest.

Back to Track
[ J A C K ]

Samstag, 15. September 2007

::: Pirates of the Caribbean :::

Auf Befehl von Lord Cutler Beckett, 
dem Kommandeur der East India Trading Company, 
werden zahlreiche der Piraterie beschuldigte Menschen durch den Galgen hingerichtet. 

Zudem hat er zahlreiche Grundrechte von Gefangenen aufheben lassen. 
Die Gefangenen werden der Reihe nach erhängt. Ein kleiner Junge betritt die Rampe 
mit einer Münze in der Hand und beginnt zu singen, 
woraufhin alle zum Tode Verurteilten einstimmen. 
Lord Beckett ist offensichtlich erfreut darüber. 
Später zeigt sich, dass dieses Lied ein Signal für die Zusammenkunft
aller Piratenfürsten ist.

Nachdem Jack Sparrow im vorhergehenden Film 
von Davy Jones' Kraken verschlungen wurde, 
findet er sich im Reich von Davy Jones wieder.

Derweil haben sich Will Turner und Elizabeth Swann mit dem von Jack getöteten
und von Tia Dalma wiederbelebten Captain Barbossa verbündet, 
um Jack zurück ins Leben zu holen. Jedoch verfolgt Will noch ein anderes Ziel: 
Er will um jeden Preis Davy Jones vernichten, 
um seinen Vater Stiefelriemen-Bill aus dessen Mannschaft zu befreien.






Währenddessen terrorisiert Davy Jones, 
der sich nun unter der Kontrolle der East India Trading Company befindet, 
mit seinem Geisterschiff Flying Dutchman die Piraten der sieben Weltmeere. 
Seinen Kraken musste er auf Befehl von Lord Beckett töten. 
Um Davy Jones zu kontrollieren, lässt Beckett außerdem britische Truppen
auf der Flying Dutchman stationieren, 
die von Admiral James Norrington kommandiert werden.

Auf der Suche nach Jack gelangen Will, Elizabeth und Barbossa 
bis ins exotische Singapur, wo sie auf den asiatischen 
Piraten-Kapitän Sao Feng treffen. 

Dieser stellt ihnen nach einigem Hin und Her ein Schiff mit Crew zur Verfügung, 
mit dem sie ans Ende der Welt fahren, um Jack mit seinem Schiff Black Pearl 
aus Davy Jones' Reich zurückholen. Sie finden Jack, mittlerweile dem Wahnsinn nahe,
tatsächlich und allen gemeinsam gelingt an Bord der Black Pearl die Rückkehr 
in die Welt der Lebenden. Unterwegs entdeckt Elizabeth ihren Vater, der, 
nachdem er von Lord Beckett getötet wurde, auf dem Weg ins Jenseits ist.

Kurz darauf taucht jedoch Sao Feng auf. Damit durchkreuzt er zunächst 
den Plan von Barbossa, am Treffen der Piratenfürsten teilzunehmen 
und mit vereinter Kraft gegen Davy Jones vorzugehen. 
Sao Feng nimmt schließlich statt Jack Sparrow Elizabeth mit, 
da er in ihr die in Menschengestalt gebundene Göttin Calypso vermutet.
Kurz darauf wird jedoch Sao Fengs Schiff von der Flying Dutchman aufgebracht.

Bei diesem Angriff wird Sao Feng getötet, im Sterben ernennt er aber noch Elizabeth 
zur Kapitänin und seiner Nachfolgerin als Piratenfürst. Kurz darauf wird die Crew 
auf der Flying Dutchman festgesetzt, wo Elizabeth auf Norrington trifft.

Norrington befreit Elizabeth und ihre Crew und verhilft ihr zur Flucht 
auf das im Schlepptau befindliche Schiff von Sao Feng. Norrington wird dabei 
von Stiefelriemen-Bill getötet, dessen Persönlichkeit langsam schwindet, 
während er immer mehr Teil der Flying Dutchman wird.

Davy Jones und seine Besatzung proben daraufhin den Aufstand
gegen die ihr Schiff kontrollierende Besatzung der Company, 
die Soldaten behalten jedoch die Kontrolle über die Truhe mit Jones' Herz 
und zwingen ihn nachzugeben.

Auf der Black Pearl erfahren unterdessen Jack und Barbossa von Tia Dalma, 
dass es eigentlich die Aufgabe von Davy Jones und der Flying Dutchman ist, 
die Seelen derer, die auf See sterben, ins Jenseits überzusetzen. 
Da Davy Jones diese Aufgabe jedoch vernachlässigt, werden er 
und seine Crew mit ihrem entstellten, fischartigen Aussehen bestraft. 
Kurz darauf wird Tia Dalma als Calypso enttarnt.

Auf der Schiffbruchinsel versammeln sich die Piratenfürsten, 
die aus aller Welt kommen und zu denen Barbossa, Captain Jack Sparrow 
und nun auch Elizabeth Swann gehören. Es wird diskutiert,
ob die Göttin Calypso aus ihrem menschlichen Körper befreit werden soll, 
um den Piraten gegen Davy Jones und Lord Beckett zu helfen. 

Sparrow bezweifelt, dass die Göttin gut auf die Piratenfürsten zu sprechen sein wird, 
da es dieser Rat war, der die Göttin in einen menschlichen Körper verbannte. 
Nach einigen handfesten Diskussionen will der Rat schließlich in den Krieg 
gegen Jones und Beckett ziehen, was jedoch laut dem Kodex der Piraten 
nur auf Befehl eines Königs des Rats möglich ist. Nachdem der Rat zur Zeit 
ohne König ist, wird schließlich Elizabeth mit Hilfe Jacks zum neuen König 
des Rats gewählt. Ohne zu zögern befiehlt sie einen Krieg gegen 
die East India Trading Company, um sich an Beckett 
für die Ermordung ihres Vater zu rächen.

Die Company hat inzwischen mit Will Turners 
und indirekt Jack Sparrows Hilfe die Schiffbruchinsel gefunden 
und rückt mit einer gigantischen Flotte unter der Führung von Lord Becketts 
Flaggschiff Endeavour an. Bevor es zum Kampf kommt, treffen sich Lord Beckett,
Will und Davy Jones mit Jack, Elizabeth und Barbossa auf einer Sandbank, um zu verhandeln. 

Jack Sparrow soll gegen Will Turner ausgetauscht werden, nachdem Lord Beckett zugibt, 
dass Will verantwortlich dafür ist, dass die Trading Company den Versammlungsort erfuhr. 
Zudem hat Davy Jones noch immer Interesse an Sparrow. Barbossa nimmt Jack 
aber noch eine Münze ab, die für die Befreiung von Calypso erforderlich ist.


Barbossa befreit an Bord der Black Pearl Calypso eigenmächtig
aus der Gestalt der Tia Dalma mit einem magischen Ritual,
wofür von jedem Piratenfürsten ein bestimmter Gegenstand benötigt wird. 
Noch bevor sie sich verwandeln kann, sagt Will Turner ihr noch, 
dass Davy Jones es war, der ihre Gefangenschaft erst möglich gemacht hat.
Da Calypso und Davy Jones einander liebten, wird ihr der Verrat klar 
und vor Wut erzeugt sie einen riesigen Strudel, in dem sich schließlich die Flying Dutchman 
und die Black Pearl einen erbitterten und dramatischen Kampf auf Leben und Tod liefern.

Im Laufe der Schlacht erbeutet Jack die Truhe mit dem Herz von Davy Jones
und gelangt in einem Kampf gegen den Kapitän der Flying Dutchman 
auch an deren Schlüssel. Will und Elizabeth werden während der Schlacht 
von Kapitän Barbossa getraut. Nach der Trauung gerät Elizabeth 
in einen Zweikampf mit Davy Jones. Dieser schlägt Elizabeth nieder
und setzt zum Todesstoß an. Er wird von Will Turner abgelenkt. 
Währenddessen droht Sparrow, Davy Jones' Herz zu zerstören.

Zwischen Sparrow und Jones entwickelt sich ein Dialog darüber, 
 wer von beiden grausamer und egoistischer handelt.
Um seinen Standpunkt zu demonstrieren, ersticht Davy Jones 
Will Turner und zwingt Sparrow, sich zwischen der eigenen Unsterblichkeit 
und dem Überleben von Turner zu entscheiden. Sparrow führt mit der Hand 
des sterbenden Will Turner den tödlichen Stich ins Herz von Davy Jones aus.
Dadurch wird Davy Jones getötet und William wird 
zum neuen Kapitän der Flying Dutchman. Sein Vater entfernt Wills Herz,
womit sich Jones' Fluch auf Will überträgt.

Nachdem der tote Davy Jones über Bord gestürzt ist, 
verschwindet der Strudel und reisst die Flying Dutchman mit sich. 
Da die Flying Dutchman nun einen neuen Kapitän hat, 
erhält die Mannschaft ihr menschliches Aussehen zurück.

Unterdessen nimmt die Endeavour Fahrt auf, 
um die wieder an die Oberfläche zurückgekehrte und chancenlose Black Pearl anzugreifen. 
Plötzlich taucht jedoch die Flying Dutchman, jetzt unter Wills Kommando, 
wieder aus dem Wasser auf und gemeinsam gelingt es ihnen, die Endeavour zu versenken,
wobei Lord Beckett ums Leben kommt. Daraufhin tritt die Flotte
der East India Trading Company den Rückzug an.

Will Turner bietet seinem Vater die Freiheit an, 
dieser entscheidet sich jedoch, weiter an Bord der 
Flying Dutchman bei seinem Sohn zu bleiben.

Will verbringt nun seinen Tag an Land mit Elizabeth, 
während Barbossa Jack Sparrow wie schon einmal das Schiff 
samt Mannschaft entwendet. 

Er will mit einer Karte den legendären Jungbrunnen finden. 
Den Mittelteil der Karte hat aber Jack Sparrow 
und macht sich mit einem kleinen Boot 
und mit seinem Kompass selbst auf die Suche danach.

Nach dem kompletten Filmabspann:
Zehn Jahre später: Elizabeth und ihr neunjähriger Sohn, 
der ein Piratenlied singt, warten an einer Klippe auf den grünen Blitz, 
der das Ankommen von Will Turner signalisieren soll. 
Tatsächlich erscheint bei Sonnenuntergang der Blitz 
und die Flying Dutchman nähert sich der Küste.

Freitag, 10. August 2007

Posthumus ~*~ Nara ~*~

Es ist ein Genuß, das Musikstück NARA 
von Posthumus zu lauschen, bekannt wurden diese Klänge 
auch als Titelmusik von COLD CASE. Bei der letzten RingCon 
in Bonn/ Bad Godesberg wurde Nara zur Eröffnung gespielt. 
Bei You Tube fand ich diese Interpretation, 
die nun hier ein Zuhause finden soll. 
Viel Vergnügen beim Hören.

Ruft von Deck
[ der J A C K ]





Und hier noch ein Appetitshäppchen
mit einem meiner Lieblingsritter! * jummy jummy
Posthumus ~*~ Nara ~*~ Sir Lancelot

Mittwoch, 11. Juli 2007

Fluch der Karibik - Zitate



Elizabeth:

"Magst du Schmerzen?
Versuch mal ein Corsette zu tragen!"


--

Jack Sparrow:

"Bei einem Unehrlichen kannst du darauf vertrauen,
dass er unehrlich ist! Ehrlich!"


"Falls du auf den richtigen Moment gewartet hast... das war er."

"Eine Hochzeit? Ich LIEBE Hochzeiten!
Drinks für alle!"


"Klar soweit?"

"Du kommst mir irgendwie bekannt vor,
hab ich dich schon mal bedroht?"


"Da du grade sowieso nur rumhängst, hör gut zu.
Die einzige Regel, die wirklich eine Rolle spielt, ist folgende:
Was ein Mann kann und was ein Mann nicht kann.
Zum Beispiel: Du kannst dich damit abfinden, dass dein Vater ein Pirat
und ein guter Mann war, oder du kannst es nicht.
Der Pirat steckt in deinem Blut, Junge,
das wirst du wohl eines Tages einsehn müssen.
Ich zum Beispiel kann dich absaufen lassen,
aber das Schiff allein nach Tortuga bringen, das kann ich nicht.
Klar soweit? Also.
Kannst du unter dem Kommando eines Piraten segeln,
oder kannst dus nicht?"


"Also, ich finde das alles sehr hübsch.
Wir sind doch schließlich alle irgendwie weitergekommen.
Spirituell, dramatisch, menschlich. (zu Norrington)
Und euch hab ich immer unterstützt mein lieber Freund,
denkt daran. Elizabeth, es wäre mit uns nie gut gegangen, Schätzchen.
Es tut mir leid. Will, schöner Hut..."


"Wir sind schlimme Schurken. Trinkt aus Piraten joho! ... "

--

Will: "In einem fairen Kampf würde ich Dich töten."
Jack: "Lohnt es sich dann für mich fair zu kämpfen, Mr. Turner?"



--

Jack: "Anamaria!"
Anamaria: "Jack, du hast mein Boot gestohlen!"
Jack: "Eigentlich....Geborgt, geborgt ohne Erlaubnis,
aber mit der aufrechten Absicht, es Dir wieder zurückzugeben."

Anamaria: "Aber das hast du nicht."
Jack: "Du kriegst ein anderes!"
Anamaria: "Das werde ich."
Will: "Ein besseres!"
Jack: "Ein besseres!"
Will: "Das da!"
Jack: "Was da?!... Das da?!...
Aye, das da!" (auf die Interceptor deutend)


--

Barbossas Schurke: "Parlé. Verdammt,
welcher Schwachkopf hat sich diesen Parlémist ausgedacht?"

Jack: "Das waren die Franzosen!"

--

Garde: "Sie sind der schlechteste Pirat
von dem ich jemals gehört habe!"

Jack: "Ja, aber sie haben von mir gehört."

--

Elizabeth:
Will! Ich habe letzte Nacht von dir geträumt!

Will: Mrs Elizabeth.
Elizabeth:
Will, ich habe dir doch gesagt du sollst das Mrs sein lassen.
Wie oft muss ich dich noch darum bitten??

Will: Wenigstens noch einmal Mrs. Elizabeth!
Elizabeth: Auf wiedersehn Mr. Turner!



--

Pirat: "Danke, Jack."
Jack: "Gern geschehen."
Pirat: "Gilt nicht dir! Wir tauften den Affen Jack."

--

Will: "Wir stehlen das Schiff. Dieses Schiff???"
Jack: "Kapern.
Wir kapern dieses Schiff.
Nautischer Begriff."


--

Jack: Wer schmiedet die alle?
Will: Ich.. und ich übe mit ihnen ... drei Stunden am Tag!
Jack: Du brauchst dringend ein Mädchen mein Freund!
Oder übst du vielleicht den ganzen Tag
weil du schon eine hast und sonst dem besagten Flittchen
nicht den Hof machen kannst!?
Du bist doch kein Eunuch, oder?


--

Garde1: Ja, und keine Lügen!
Jack: Na gut. Ich gestehe. Ich will ein Schiff kapern,
eine Mannschaft in Tortuga suchen, stehlen,
rauben plündern oder kurz gesagt mir meine schwarze,
heimtückische Seele ausreißen.

Garde1: Ich sagte keine Lügen!
Garde2: Ich glaube er sagt die Wahrheit.
Garde1: Wenn er die Wahrheit gesagt hätte,
hätte er sie nicht gesagt.

Garde2: Oder er wüsste,
dass ihr ihm die Wahrheit nicht glauben würdet,
selbst wenn er sie sagen würde.


--

Sonstige:

"Ich werde dafür sorgen, dass jeder Mann,
der unter einer Piratenflagge segelt
oder ein Piratenzeichen trägt, bekommt was er verdient!
Schockschwere Not, den sicheren Tod."


"Alle hier denken es und ich spreche es aus: Piraten!"

"Willkommen in Port Royale, Mister Smith."

"Das Betreten dieses Kais ist für Zivilisten verboten!
– Tut mir furchtbar leid, das wusste ich nicht, wenn ich einen sehe
werde ich euch sofort informieren!"


"Nur eine Kugel, kein Schießpulver,
ein Kompass der nicht nach Norden zeigt, hm…
[zieht Messer von Jack Sparrow]
Erstaunlich man würde meinen es ist aus Holz.
Sie sind ohne Zweifel der schlechteste Pirat,
von dem ich je gehört habe!
– Aber, ihr habt von mir gehört!"


"Du mogelst! – Pirat!"

"Die Black Pearl?! Ich hab Geschichten von der gehört.
Seit fast 10 Jahren plündern sie Schiffe und Siedlungen.
Lassen nie Überlebende zurück. –
Keine Überlebende? Woher stammen dann
die Geschichten frag ich mich!?"


"Es ist entweder wahnsinnig oder brillant!
– Es ist immer wieder erstaunlich,
wie nah diese beiden Eigenschaften beieinander liegen."


"Das ist der beste Pirat, den ich je gesehen habe!
– Es scheint wohl so."


"Nimm was du kriegen kannst!
– Und gib nichts wieder zurück."


"Ich bin neugierig.
Nachdem sie mich getötet haben,
was haben sie wohl als nächstes vor?!"


"Viel zu lange schon verdurste ich
und nichts vermag meinen Durst zu löschen.
Viel zulange bin ich verhungert und bin doch nicht tot.
Ich fühle nichts. Weder den Wind
auf meinem Gesicht noch die Spröde Gicht auf der See
und die Wände des Fleisches einer Frau."


"Begonnen mit Blut, mit Blut geendet."

"Menschen lassen sich leichter suchen, wenn sie tot sind!"

"Was ein Schiff bedeutet. Was die Black Pearl bedeutet, ist die Freiheit!"

"Ich, ich bin unehrlich.
Und bei einem Unehrlichen Mann, kannst du darauf vertrauen,
dass er unehrlich ist, ehrlich. Die Ehrlichen,
vor denen musst du dich in Acht nehmen,
weil du nie vorher sehen kannst,
wann sie etwas wirklich unglaublich blödes machen."


"Hier bist du im Niemandsland mein guter,
hier gibt es nur Monster!"


"Ich fühle … die Kälte!"

"Vielleicht erfordert bei seltenen Gelegenheiten
das Halten des richtigen Kurses eine Art der Piraterie.
Könnte die Piraterie selbst der richtige Kurs sein!?"


Mittwoch, 20. Juni 2007

::: Bücherschätze :::

Einiges hat sich nun mit der Zeit 
an Literatur und DVD`s angesammelt 
und ich freue mich über das Ein oder Andere Bücherschätzchen. 
Hier ein paar Eindrücke meines gesammelten Jack Sparrow Inventar.




Piratenbuch mit echten Rubinauge ;-)



Das Filmbuch mit wunderschönen Bildern vom Set



Okay, okay,.. ich war scharf auf die Stickers! :o)



Man lese und staune.. Teil 3 kann ich mir jetzt durchlesen!



Teil 2 in Buchform darf natürlich auch nicht fehlen.



Und natürlich auch nicht der Klassiker, 
Teil 1 meiner literarischen Trilogie.



Und hier haben wir noch mal alle Bücher 
zusammen gefangen genommen und eingekerkert.



Und zu guter Letzt meine DVD Sammlung, 
die es nun zu komplettieren gilt :-)

Freut sich von Deck
[ der J A C K ]

Samstag, 26. Mai 2007

Pirates Of The Caribbean - Am Ende der Welt


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Alle die mich kennen, 
wissen was ich für ein großer "Fluch der Karibik"- Fan bin 
und wie sehr ich den dritten Teil herbei gesehnt habe. 
Leider konnte ich durch anderweitige Verpflichtungen 
nicht in den Genuß kommen, am Donnerstag 
die Premiere vom "Ende der Welt" anzusehen.






So muß ich mich noch ein wenig gedulden 
und verfolge mit Interesse die Kritiken anderer Cineasten 
und möchte euch die Zusammenfassung von Christoph Petersen vorstellen. 

Bin gespannt, ob ich seine Meinung teilen werde, 
wenn ich den den dritten Teil zu sehen bekomme, 
werde ich mich gerne dazu melden. 

Im Moment glaube ich einfach nur, 
dass jeder Film auf seine Art und Weise zerrissen werden kann, 
denn gerade Trilogien neigen dazu, am Ende etwas schwächer zu werden, 
nur.. einen hartgesottenen Piratenfan wirft das nicht so schnell von Deck.

Ich betrachte diesen dritten Teil wie ein Klassentreffen, 
bei dem man liebgewonnenen Freunde wieder treffen wird, 
und darauf freue ich mich einfach ( .. erging mir übrigens beim Herr der Ringe 
und Matrix auch nicht anders!) *g

Ich jedenfalls vorfreue mich auf das Piraten-Abenteuer 
und werde schon mal meine Schwerter wetzen gehen, yo-hoo!

[ J A C K]




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Genau wie Die Geistervilla ist auch Gore Verbinskis 
Fluch der Karibik-Reihe eigentlich die Verfilmung 
einer Themenpark-Fahrt, sprich die Leinwandvariante 
einer Rummelplatz-Attraktion. Doch im Gegensatz zu Eddie Murphys 
Fantasie-Komödie kam der erste Teil der mittlerweile zur Trilogie 
angewachsenen Piratenserie überraschend spaßig und spannend daher. 

Einem eigentlich für immer ausgestorben geglaubten Genre wurde plötzlich 
und aus dem Nichts wieder neues, innovatives Blut eingeflößt. 
Die Fortsetzung Pirates Of The Caribbean: Fluch der Karibik 2 kam ihrem Ursprung,
also dem Karussell aus einem Disney-Park, dann schon erheblich näher, 
und präsentierte sich als überlanger, aber temporeicher Achterbahnritt
– kein wirklich guter Film, aber ein spaßiges Popcorn-Vergnügen. 

Die Erwartungen an den dritten Teil waren nach Sichtung der Trailer 
nun dahingehend gepolt, dass sich „Pirates Of The Caribbean: Am Ende der Welt“
als eine ungefähre Kopie des zweiten erweisen würde, nur dass man aus
der karibischen in die tief asiatische Ecke des Freizeitparks übergewechselt wäre.

Doch weit gefehlt, die fernöstlichen Einflüsse sind so minimal ausgefallen, 
dass im Endeffekt nun doch wirklich alles – mit Ausnahme einiger 
gelungener surrealer Spielereien – beim Alten geblieben ist.






Das Ende der Freibeuterära scheint näher als jemals zuvor. 
Der verräterische Lord Cutler Beckett (Tom Hollander) ist schließlich 
doch noch in den Besitz des Herzens von Tintenfischkapitän Davy Jones (Bill Nighy) 
gelangt und befehligt so nun das gefürchtete Geisterschiff „The Flying Dutchman“ 
im Kreuzzug gegen die versammelte Piratenmeute. Will Turner (Orlando Bloom), 
Elizabeth Swann (Keira Knightley) und Kapitän Barbossa (Geoffrey Rush) 
sehen ihre einzige Chance auf Rettung darin, die neun Piratenlords zusammenzutrommeln, 
um so mit vereinten Kräften die übermächtige Armada des Feindes zurückzuschlagen.






Doch ganz so einfach gestaltet sich dieser Plan dann auch wieder nicht, 
immerhin hat Jack Sparrow (Johnny Depp), selbst einer der neun Lords,
im Kampf mit einem riesigen Kraken den Löffel abgegeben. 
So müssen unsere Helden zunächst einmal ans Ende der Welt 
und noch weiter segeln, um den – je nach Sichtweise – 
besten oder schlechtesten Piraten aller Zeiten dem Totenreich zu entreißen...






Das Drehbuch von „Pirates Of The Caribbean: Am Ende der Welt“ 
hat zunächst einmal schwer damit zu ringen, die zahlreichen Charaktere u
nd Handlungsstränge unter einen Hut zu bekommen. Ein gigantischer Krieg steht bevor,
der Piratenrat will einberufen, Jack aus dem Totenreich zurückgeholt werden, 
Will versucht noch immer, seinen Vater von Bord der „Flying Dutchman“ zu retten, 
und Kapitän Barbossa hat sowieso noch mal ganz andere Pläne. Es dauert und dauert also, 
bis das dritte und längste (stolze 170 Minuten) Piratenabenteuer endlich an Fahrt gewinnt.






Doch ist der Kurs dann schließlich gesetzt, weiß der Zuschauer wieder, 
wer wo hin will und warum wer was macht, übernehmen die typischen 
Fluch der Karibik-Qualitäten das Ruder. Doch auch wenn nun erneut die temporeiche 
Mischung aus Action, Humor und Romantik einmal mehr die Überhand gewinnt, 
bleiben aufgrund der Geschwätzigkeit des Films ungewohnte Längen nicht aus. 

Gerde weil „Am Ende der Welt“ trotz seiner extremen Laufzeit nur eine einzige 
wirklich große Actionsequenz auffährt, die Story nur hier und da mal durch kleinere 
Geplänkel ein wenig aufgelockert, ansonsten vor allem verraten und verhandelt wird, 
fällt die Wartezeit auf den großen Showdown nicht immer unbedingt kurzweilig aus.

Die Mischung macht`s also, doch wie sieht es mit den einzelnen Elementen 
des karibischen Erfolgsrezepts aus? In Sachen Humor holt einen bereits der erste Gag 
auf den Boden der Tatsachen zurück. Die unschuldig dreinblickende Elizabeth 
soll vor einer Audienz bei Singapurs Oberpirat Sao Feng (Chow Yun-Fat) 
ihre Waffen ablegen, schließlich liegt ein ganzes Bataillons-Arsenal auf dem Tisch –
einer der ältesten Witze aus der Abenteuermottenkiste. Doch wie so vieles im Film 
wird auch der Humor mit der Auferstehung von Jack spürbar besser. 

Endlich erhalten wieder Sparrows typische ultratrockene Bemerkungen Einzug, 
was sich sofort positiv und deutlich in der Gag-Trefferquote niederschlägt. 
Ansonsten sorgen vor allem der Papagei und das gewitzte Äffchen Jack 
für die lauteren Lacher des Films, die Piratensidekicks Pintel (Lee Arenberg) 
und Ragetti (Mackenzie Crook) sind mit ihren Kalauern lediglich durchschnittlich lustig.






Was die Romantik angeht, bleibt Teil drei weit hinter seinen Vorgängern zurück. 
Diesmal gilt es kein Liebesdreieck aufzulösen, keine Geliebte aus den Klauen 
eines Widersachers zu erretten, und Keira Knightley und Orlando Bloom 
haben im Verlauf des Films auch kaum Szenen miteinander.






Manch einer wird sich nun sicher über diese Schmalzlosigkeit freuen, 
aber die Auswirkungen der romantischen Bünde auf die Dramatik der beiden Vorgänger
sind nicht zu unterschätzen. In „Am Ende der Welt“ nimmt die Liebe erst während 
des Showdowns eine dramatische Wendung, welche dann aber aufgrund 
der fehlenden romantisierenden Aufwärmzeit doch arg kitschig 
und urlaubskatalogmäßig ausfällt. Als herausstechendes romantisch-komödiantisches 
Highlight bleibt die Hochzeit während eines blutigen Gefechts aber unbedingt zu erwähnen.






Die Messlatte in punkto Action hat vor allem der zweite Teil extrem hoch gelegt. 
Es war klar, dass die aberwitzige Mühlradsequenz 
oder der Kampf mit dem gigantischen Kraken 
nur noch schwer zu toppen sein würden. 

Aber dass „Am Ende der Welt“ dann gar nicht erst versucht, 
 an diese Szenen heranzukommen, enttäuscht dann doch ein wenig.






Es gibt in den ganzen 170 Minuten – vielleicht mit Ausnahme der Heirat - 
keine einzige wirklich originäre oder sonderlich einfallsreiche Actionsequenz, 
zwar ist bei den Seegefechten der ein oder andere so noch nicht gesehene Move 
zu bewundern, aber im Endeffekt reiht sich doch nur eine Prügelszene an die andere. 

Gerade für den Abschluss der Trilogie hätte man sich noch einmal ein 
wahres Actionfeuerwerk gewünscht, stattdessen bekommt man jedoch 
nur Altbackenes geboten, das zwar dank seiner phänomenalen Ausstattung 
einmal mehr Schauwerte ohne Ende zu bieten hat, auf Dauer dann 
aber doch ein wenig eintönig daherkommt. 

„Am Ende der Welt“ versucht also hauptsächlich, die Qualitäten der Vorgänger 
wieder aufzuwärmen, hat dabei aber nur eingeschränkten Erfolg. 
Allerdings gibt es auch zwei Bereiche, in denen der dritte Teil neue Wege beschreitet.
Zum einen ist dies der asiatische Touch, der durch die Singapurer Piraten 
in den Film mit hineingebracht wird und sich vor allem auf die Optik von Kostümen 
und Settings auswirkt. Leider ist dieser Einfluss aber schlussendlich doch so gering, 
dass er zwar in den ersten paar Szenen für zusätzliche Schauwerte sorgt, 
danach aber nahe an der Grenze zur Bedeutungslosigkeit nebenher mitläuft. 

Anders verhält es sich mit den surrealen Sequenzen, an die sich Regisseur 
Gore Verbinksi hier herantraut. Der verstorbene Jack Sparrow ist in der 
Totenwelt dem Wahnsinn nahe und beginnt damit, Selbstgespräche 
mit seinen unfähigen imaginären Doppelgängern zu führen. 

Nebenbei bekommt er es so auch noch mit einer hartnäckigen halben Erdnuss, 
einer Ziege und einem Haufen weißer Kieselsteine zu tun. Diese Szenen sind 
zum einen urkomisch, zum anderen aber gerade für einen Mainstreamfilm 
dieser Proportionen auch angenehm mutig und gehören daher auf jeden Fall 
zu den besten der gesamten Trilogie.






Ähnlich verhält es sich mit den Darstellern und ihren Rollen, 
auch hier mangelt es an frischem Blut. Natürlich ist Johnny Depp 
(Wenn Träume fliegen lernen, Dead Man, Blow) in der Rolle des schunkelnden Jack Sparrow 
einmal mehr schlichtweg genial, aber in Bezug auf die anderen wiederkehrenden 
Charaktere ist den Autoren kaum noch etwas Neues eingefallen. 

Wo Keira Knightley (Domino, King Arthur, Stolz und Vorurteil) 
zumindest noch eine kleine Wandlung zur Piratenkönigin durchmachen darf, 
bleibt Orlando Blooms (Herr der Ringe - Trilogie, Troja, Königreich der Himmel) 
Will Turner bis zum abschließenden Showdown unerwartet deutlich im Hintergrund. 

Da können auch die beiden Franchise-Neueinsteiger nicht mehr allzu viel reißen. 
Der Auftritt von Chow Yun-Fat (The Killer, Tiger And Dragon) als hinterhältiger 
Sao Feng ist zunächst einmal viel kleiner, als man es vielleicht vermutet hätte, 
und außerdem bleibt der Hong-Kong-Star dabei auch noch so blass wie noch nie 
in seiner Karriere. Ganz anders wirkt da schon der Gastbesuch von Keith Richards. 

Hatte Johnny Depp seine Rolle ursprünglich am Auftreten des kultigen
„Rolling Stones“-Gitarristen angelehnt, hat dieser nun passenderweise 
die Rolle als Jack Sparrows Vater übernommen. Und wie er dabei 
an seiner Gitarre zupfend in einem Sessel sitzt, ist schlicht unmenschlich cool.





Fazit: 
Fans dürften auch an der Ausstattungswut des dritten 
Jack-Sparrow-Abenteuers sicherlich noch einmal ihre Freude haben, 
ansonsten sollte das Fluch der Karibik-Franchise aufgrund der akuten 
Innovationsarmut von „Pirates Of The Caribbean – Am Ende der Welt“ 
doch bitte nun seinen nach all dem gigantischen Getöse 
verdienten Ruhestand antreten.

::: Filmstarts.de ::: 

Nöööööööööööööööö!